Sonntag, Februar 26, 2017

Meine Meinung zu "Mit euch an meiner Seite" von Pippa Watson

Die gefragte Hundetrainerin June kann kaum glauben, wer sie da engagieren will: Niemand Geringeres als der international gefeierte Popstar Tobey Lambert. Er bittet June um Hilfe bei einer verletzten Hündin, die er bei sich aufgenommen hat. Mit gemischten Gefühlen macht June sich aus dem beschaulichen Glastonbury auf den Weg ins trubelige London. Dort entpuppt sich Tobey beim Training mit Millie als äußerst talentiert. Doch mit jedem Tag, den June mit den beiden verbringt, wird deutlicher, dass nicht...

Hier könnt Ihr euer Herz zum Schmelzen bringen: BASTEI LÜBBE-VERLAG 


Mit dir an meiner Seite ... mit euch an meiner Seite bin ICH!


Meine Meinung

Als erstes habe ich mich in das wunderschöne Cover verliebt. Es enthält alles, was ein romantisches Herz begehrt. Natur, ein verliebtes Pärchen und ein total süßer Hund im Vordergrund. An der Gitarre erkennt man schon, dass Musik in der Geschichte eine große Rolle spielt.

June ist eine leidenschaftliche Hundetrainerin. Sie führt mit ihrem Freund Morris erfolgreich eine Hundeschule. June spürt jedoch, dass die Liebe zu ihrem Freund keine Zukunft mehr hat.

June fühlt sich in dem beschaulichen Glastonbury pudelwohl. Mit ihren eigenen drei Hunden hat sie sehr viel Freude.  Eine Auftrag, bei dem sie sich um den verletzten Hund eines berühmten Musikers in London kümmern soll, kommt ihr gelegen.
Sie sieht darin eine Chance, ihre Gedanken zu sortieren.

In London angekommen, begegnet man June erst mal mit Misstrauen. Der berühmte Tobey Lambert wartet darauf, dass die Hundefachfrau agiert! Er versteht nicht, dass sie nur in der Nähe des Hundes sitzt und Zeitschriften liest und gut hörbar atmet. Was soll denn das bringen?

Tobey war mir von der ersten Sekunde an sehr sympathisch. Von der Paparazzi verfolgt flüchtet er mit seinen Angestellten aus einer Bar. Die Verfolger fahren einen Hund an.
Tobey fährt etwas später zum Tatort zurück, und nimmt den verletzten Hund in seine Luxus- Wohnung mit. 

Eine zarte Liebe zu einem Hund öffnet die Herzen der Protagonisten und Leser. 
Tobey hat ein traumatisches Erlebnis aus seiner Vergangenheit nicht verarbeitet. Düstere Träume lassen jede Nacht für ihn zum Horrortrip werden.
Bald merkt er, dass Junes Methoden um das Vertrauen der Hündin Luna zu erlangen, durch und durch rund sind. Sie gewinnt nicht nur Lunas Vertrauen. Auch Tobey öffnet sich immer mehr. Er beginnt Lieder zu schreiben, deren Texte Gänsehautfeeling erzeugen. 
Er sieht immer mehr die faszinierende Persönlichkeit, die sich hinter June verbirgt.

Junes Ausgeglichenheit konnte ich zwischen den Zeilen spüren. Ihre liebenswerte Art öffnet die Herzen sämtlicher Protagonisten. So entstand für sie eine Gemeinschaft, die einer Familie nicht unähnlich ist.
Sie erkennt, wer in wen verliebt ist. Auf sehr nette Art hilft sie den (Unwissenden?) schon mal auf die Sprünge.
Besonders gut hat mir gefallen, wie June Tobey den richtigen Umgang mit Luna beigebracht hat.

Man kann bei dieser Geschichte sehr viel über  den richtigen Umgang mit Hunden lernen. Man kann aber auch einiges über die Spezies "MENSCH" dazu lernen. Dies geschieht auf eine sehr warmherzige und liebevolle Weise. 
June ist ein paar Jahre älter als Tobey, was ich absolut nicht störend finde. Liebe kennt kein Alter. Liebe nährt sich von aufrichtigen Gefühlen. Liebe ist, wenn zwei Herzen im gleichen Takt schlagen. 

Ich war sehr gespannt, ob June und Tobey ein Paar werden. Ein berühmter Musiker aus London und eine Hundezüchterin vom Land. Kann das eine Zukunft haben? Ich habe von Anfang an JA gesagt. Doch, dann passiert ein Unglück, dass meine Hoffnungen stark ins Wanken gebracht hat. Als wenig hilfreich haben sich auch einige Missverständnisse erwiesen. 

Fazit

Mit dir an meiner Seite ... mit euch an meiner Seite bin ICH! (Liedtext von Tobeys neuesten Song)
Eine sehr emotionale Geschichte, bei der eine verletzte, traumatisierte Hündin das Herz eines berühmten Popstars öffnet. Eine Hündin, der es gelingt ein gebrochenes Herz wieder zu heilen.
Das Hund und Mensch zusammen gehören, weiß man nicht erst nach dieser Story. 
Alle Protagonisten fügen sich harmonisch in die Geschichte ein. 
Es wird abwechselnd aus der Sicht von June und Tobey erzählt. Dadurch lernen wie die Gefühlswelt der beiden sehr gut kennen.

Eine Geschichte, die mich in die Vergangenheit reisen lassen hat. Ich habe sehr viel an die Hündin Sandra aus meiner Kindheit gedacht. Ich habe mich an die vielen Spaziergänge erinnert, die ich mit ihr unternommen hatte. Auch unsere Sandra war traumatisiert, als wir sie damals bekommen haben. Sie hatte uns 16 Jahre viel Freude bereitet. Man bezeichnete mich damals überall als das Mädchen mit dem schwarzen Hund.

Man merkt, dass die Autorin viel Erfahrung mit Hunden hat. Fachliches Wissen, Gefühle, Liebe, Spannung und Dramatik hat sie gekonnt miteinander verwoben. 

Ob mir das Ende gefallen hat? Ich musste mich von einem großen Schrecken erholen. 
Ach ja, beinahe hätte ich vergessen, dass ich nun ständig Appetit auf ein leckeres Frühstück habe. Warum? Weil jeden .......


Danke Pippa Watson

Mein Dank geht an LOVELY-BOOKSMIRJAM MÜNTEFERING und BASTEI LÜBBE-VERLAG für die Bereitstellung des Buches.