Donnerstag, Januar 19, 2017

Meine Meinung zu "Plötzlich Banshee" von Nina MacKay

Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?



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Temporeiche Geschichte mit viel Humor!


Zum Inhalt

 Alana wirkt wie eine ganz normale junge Frau. Jedoch hat sie eine Begabung, die mit einer normalen Frau nichts zu tun hat. Sie kann die Lebenserwartung der Menschen sehen. In roten Leuchtziffern sieht sie die Lebensuhren rückwärts laufen.
Alana ist von magischen Wesen umgeben. Sie will das aber nicht wahrhaben. Ihr bester Freund Clay gibt ihr ein Buch, in welchem alles drinnen steht, was Alana wissen muss. Alana liest es erst mal nicht.
Auf einmal sieht sie eine geringe Lebenszeit über Clays Kopf. Mehrere mysteriöse Morde passieren in Santa Fe. Santa Fe bietet vielen magischen Wesen eine Heimat.
Alana ist Privatdetektivin und macht Bekanntschaft mit dem wahnsinnig attraktiven Detective Shane. Zusammenarbeit ist angesagt!

Meine Meinung

Die Geschichte verfügt von Anfang- bis Ende über ein flottes Tempo. Alana hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Die tollpatschige, irische Todesfee lässt wirklich kein Fettnäpfchen aus. Gerade das macht sie so charmant. Vor allem der Detective fühlt sich zu der temperamentvollen Alana hingezogen.
Eine Szene mit Kaffepulver und einem missglückten Kuss hat mich herzhaft lachen lassen.
Alana will ihre Gefühle für den charismatischen Shane nicht wahrhaben. Eine Banshee und ein Detective ist für sie wahrlich keine gute Mischung. Wie soll sie erklären dass sie jedes mal, wenn ein Mensch nur noch kurz zu leben hat, sie losbrüllt wie eine Sirene? Wie soll sie erklären, dass sie immer vor Ort ist, wenn jemand in Lebensgefahr ist?
Genau diese Dinge bringen den Leser zum Lachen.

Auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Man will wissen, wer zu den magischen Wesen gehört. Man will wissen, wer die Morde verübt hat. Vor allem warum.
Ich konnte Alana sehr gut leiden. So manches mal war sie mir ein bisschen zu tollpatschig. Den Grund dafür erfährt man aber sehr bald. Alana hat das Herz am richtigen Fleck. Sie will immer helfen und hat dabei Angst, irgendwas falsch zu machen. Ihre Fähigkeit die Lebensuhr der Menschen zu sehen, macht sie oft unglücklich. Vor allem, als sie bei ihrem besten Freund nur noch eine kurze Lebenserwartung sieht.
Clay und Alana sind im gleichen Heim aufgewachsen. Beide wurden als Babys ausgesetzt. Alana kann sich ein Leben ohne ihren besten Freund nicht vorstellen. Ihre beste Freundin hat sie schon verloren .....
Alana hat eine To do-Liste auf einer Serviette erstellt. Unter anderem möchte sie Clays- und ihre Eltern finden.

Fazit

Die Autorin hat einen flotten Schreibstil, der einen durch die Seiten rasen lässt. Die Protagonisten sind wunderbar gezeichnet, so das man von jedem ein genaues Bild im Kopf hat.
Der Spannungsbogen beginnt ab der ersten Seite und baut sich kontinuierlich weiter auf. Es gibt in diesem Buch keine einzige langweilige Stelle.
Alana muss man einfach gerne haben. Clay und Detecive Shane konnten auch mein Leserherz erobern. Sämtliche andere Charaktere fügen sich wunderbar in die Geschichte ein.
Wer ist gut und wer böse? Da kann man einige Überraschungen erwarten.
Eine Geschichte die sehr lustig ist und am Ende so spannend und dramatisch, dass man das Buch nicht mehr zur Seite legen kann.

Für mich ist dieses Genre Neuland. Nach >>Plötzlich Banshee<< habe ich Appetit auf mehr bekommen.

Ob mir das Ende gefallen hat? Ja und Nein. Es gab einen Abschied, der mich sehr traurig gemacht hat.

Lest dieses Buch und schaltet Euer Kopfkino ein. Ihr werdet lachen, an den Fingernägeln knabbern und vielleicht sogar ein paar Tränen vergießen. Lasst Euch auf eine Welt voller Mythen und magischen Wesen ein. Jedes Wesen hat eine wichtige Aufgabe. Es ist fast zwei Wochen her, wo ich dieses Buch beendet habe. Mir gehen immer noch sämtliche lustige Szenen durch den Kopf. Vor allem, wenn ich mir Morgens Kaffee koche.

Danke Nina MacKay


Mein Dank geht an den Piper-Verlag für die Bereitstellung des Buches!



Nina MacKay, geboren irgendwann in den ausgeflippten 80er Jahren, arbeitet als Marketing Managerin (wurde aber auch schon im Wonderwoman-Kostüm im Südwesten Deutschlands gesichtet). Außerhalb ihrer Arbeitszeiten erträumt sie sich eigene Welten und führt imaginäre Interviews mit ihren Charakteren. Gerüchten zufolge hat sie früher als Model gearbeitet und einige Misswahlen auf der ganzen Welt gewonnen. Schreiben ist und war allerdings immer ihre größte Leidenschaft.



Das meint Sonja von Sunshine Books dazu!