Dienstag, Oktober 31, 2017

Meine Meinung zu "Versuchen wir das Glück" von Barbara Leciejewski.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2287 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 251 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 1542048729
  • Verlag: Tinte & Feder (3. Oktober 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • Dieser und mehr als 1 Million weitere Titel sind auf Kindle Unlimited verfügbar.EUR 3,49 kaufen





Klappentext

Der neue herzerwärmende Roman der Erfolgsautorin Barbara Leciejewski.
Als Helene und Ludwig sich zufällig am Münchner Hauptbahnhof in die Arme laufen, sind die letzten fünfundzwanzig Jahre wie ausgelöscht. Spontan gehen sie in ein Restaurant, und mit jedem Blick, mit jedem Wort, mit jeder Berührung werden die alten Gefühle gegenwärtiger. Unzertrennliche Verbündete gegen die Konventionen waren sie damals, verrückt nacheinander, voller Träume für die Zukunft – bis zum bitteren Ende ihrer großen Liebe. Denn vor dem letzten Schritt in ein gemeinsames Leben lag ein unüberbrückbarer Abgrund, tief in ihren Seelen verankert.
Aber manchmal reicht ein Nachmittag, um sich erneut die Frage zu stellen: Versuchen wir das Glück?


Zum Inhalt

Helene bringt ihren Mann zum Zug. Winkt ihm nach. Ist unglücklich. Vermisst die Gemeinsamkeit und Liebe zu ihrem Mann.
Die Lehrerin zieht gedanklich Bilanz. Was ist das für ein Leben, das sie führt? Wann hat sie angefangen so unglücklich zu sein?
Sie sieht einen Mann von hinten. Diese Gangart kennt sie. Sie geht ihm nach und spricht ihn an. Es ist tatsächlich Ludwig. Ludwig, ihre große Liebe. Ludwig, ihr Retter in der Not.
Sie besuchen gemeinsam das Bahnhofsrestaurant. Teilen sich eine Suppe. Trinken Kaffee. Einer lässt den anderen an seinem Leben teilnehmen. Durch Worte und Gesten arbeiten sie 25 Jahre auf. 25 lange Jahre, seit ihrer Trennung.

Ludwigs Zug hat Verspätung. Hat auch die Liebe Verspätung?

Meine Meinung

Ein kalter Bahnsteig, Durchsagen und viele Menschen, die entweder gerade verreisen oder ankommen. Ein Mann den man nicht liebt. Man steht da und winkt ihm nach.

Die Melancholie dieser Szene ist sehr gut eingefangen. Helenes Depression spürbar. Ihre Freude Ludwig zu treffen ebenso.
Von Anfang an spürt man die starken Gefühle, die beide für einander hegen.

Ich fand es sehr spannend, in Rückblicken Helene und Ludwig als junge Menschen kennenzulernen. Beide haben ein großes Traumata hinter sich. Bei Ludwig ist es äußerlich erkennbar. Helenes Seele hat als Kind großen Schaden genommen.
Sie sind zusammen in die Schule gegangen. Haben beide für Gerechtigkeit gekämpft. Waren einfach anders als andere. Ludwig der Vernünftige. Helene die temperamentvolle, die ihr Herz stets auf der Zunge trug. Einer stand für den anderen ein. Sie waren unzertrennlich. Es war jedoch ein langer Weg, bis die beiden ein Paar wurden.

25 Jahre, in denen sich beide vermisst haben. Man erfährt, was zu ihrer Trennung geführt hat.
Ich fand das sehr traurig und unnütz. Ich dachte mir, dass es bestimmt eine andere Lösung gegeben hätte. Helene und Ludwig kommen sehr sympathisch rüber. Ich habe gehofft, dass die beiden wieder zusammen kommen.

Tisch 10 in der Bahnhofsgaststätte wird für beide ein ganz wichtiger Ort. Ein zaghaftes Näherkommen und das Gefühl, einen längst verlorenen Schatz wieder gefunden zu haben.

Mein Fazit

Bei dieser Geschichte weiß ich wirklich nicht wo ich anfangen soll. Sie ist sehr emotional, ohne dabei in's Kitschige abzudriften. Die Liebe zum Detail ist bei jedem Wort spürbar. Eine vielschichtige Geschichte, die einem das Gefühl gibt, die beiden wirklich zu kennen. Die Story handelt überwiegend von zwei Personen. Helene und Ludwig sind sehr unterhaltsam. Man möchte als Leser gar nicht viel mit anderen Protagonisten zu tun haben. Die Beiden genügen. Ihre Geschichte ist interessant und berührend.

Der Schreibstil ist gefühlvoll und flüssig und wird aus der Sicht von Helene erzählt.
Von der jugendlichen Unbedarftheit ist nicht mehr viel übrig. Gerade die ist es doch, die das Leben leichter macht. Die Gefühlen freien Lauf lässt.
Ob beide sie wieder ein bisschen zurückholen können? Ich sage nur: Zimmer 212!

Eine absolute Empfehlung von mir!

Meine Lieblingszitate


Helene:
>>.....er war ein Naturereignis, man konnte sich dem nicht entziehen, und man konnte nicht dagegen ankämpfen. Helene hatte das noch zuvor so intensiv empfunden ......<< (34% auf dem Reader)

Ludwig
>>Ich habe das oft vermisst. Menschen mit deiner Ehrlichkeit, die freiheraus das sagen, was sie denken, ohne Rücksicht auf irgendwelche Nachteile für sich selbst oder die eigenen Interessen.<< (36% auf dem Reader)

Danke Barbara Leciejewski.

Kommentare:

  1. Das ist schön das dich das Buch überzeugen konnte :) Es hört sich echt gut an das Cover würde mich jetzt nicht ansprechen :)
    Tolle Beitrag von dir :)

    Liebe Grüße
    Shellys Blog

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    1. Danke Shelly

      Das Buch wird dir bestimmt gefallen.

      Liebe Grüße,
      Gisela

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  2. Ich mochte den neuen Roman von Barbara Leciejewski SEHR!! Freut mich, dass auch dich der Roman überzeugen konnte,
    Liebe Grüße
    Martina

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    1. Ja Martina. Barbara schreibt wunderschön.

      Liebe Grüße,
      Gisela

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  3. Das Buch hört sich so als ob es für mich geschrieben worden wäre :))Danke für den Tipp . Muss unbedingt auf meinen Wunschzettel
    LG heidi

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  4. Heidi, du wirst die Geschichte lieben.

    Liebe Grüße,
    Gisela

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  5. Danke für die Verlinkung, liebe Gisela. Ich hab' mich doch glatt revanchiert ;-)
    Liebe Grüße
    Susanne

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