Freitag, Juli 21, 2017

Giselas Samstagsfragen, 21.07.2017. Heute sind auch Autoren gefragt!



Heute habe ich wieder eine Frage/n an Euch!
Gerne dürft Ihr bei dieser Aktion mitmachen und den Banner benutzen. In den Kommentaren könnt Ihr Euren Link hinterlassen. Ihr seid nicht an den Samstag gebunden. Gerne dürft Ihr Euch eine Woche Zeit lassen.

Heutige Frage: Was haltet Ihr davon, dass immer mehr Autoren unter einem zweiten Namen Bücher veröffentlichen?

Das kommt ganz darauf an. Wenn Autoren ein Buch veröffentlichen, welches nicht ihrem gewohnten Genre entspricht, kann ich das schon verstehen. Der Sprung von Familien-, Frauen- und Liebesromane zu einer Dystopie zum Beispiel, ist schon sehr groß. Vielleicht haben Autoren die Befürchtung, mit dem gleichen Namen nicht die passende Zielgruppe anzusprechen. Das wären jetzt mal meine Vermutungen. Es stört mich persönlich nicht, solange aus dem richtigen Namen kein Geheimnis gemacht wird. Könnte auch sein, dass manche Autoren mit einem zweiten Namen außerhalb Deutschland bekannt werden möchten. 
Anderseits ... Cecelia Ahern hat auch eine Dystopie-Dilogie unter ihrem richtigen Namen geschrieben. Das mit großem Erfolg. Das ist ja auch ein totaler Genre-Wechsel.
Klar, Cecelia Ahern ist sowieso weltberühmt. Ich lasse halt einfach mal meinen Gedanken freien Lauf.

Was mir überhaupt nicht gefällt, wenn ein Autor aus seiner Person & Namen ein totales Geheimnis macht. Das Ganze auch noch Werbezwecken dienen soll.
Das beste Beispiel: Elena Ferrante! Die große Unbekannte der Gegenwartsliteratur. Sie hat 1992 ihren 1. Roman veröffentlicht und sich für die Anonymität entschieden.

Mein Buchhändler hat mir Ferrantes Roman "Meine geniale Freundin" empfohlen. Ein toll geschriebener Roman, von einer Autorin die jedem unbekannt ist, meinte er.
Ich kenne die Gründe der Autorin nicht. Aber, überall wird sie als geheimnisvolle Autorin gehandelt. Das gibt mir persönlich gar nichts ab. Wir haben sehr viele bekannte Autorinnen, die wunderschöne Romane schreiben. Die haben so eine Werbung nicht nötig. Denn genau das ist es für mich. Ein raffinierter Werbe-Schachzug!

Wie ist Eure Meinung dazu? Auf Eure Antworten bin ich sehr gespannt. Ich würde mich über Antworten von Autor/innen freuen!



Hier kommt Ihr zu dieser tollen Seite auf Facebook!


Hat "DU" eine Idee zu den nächsten Fragen? Dann schreib mich per Mail an. 








Kommentare:

  1. Ich muss gestehen, ich weis von den allermeisten Büchern nicht wie der Autor heißt. Von daher würde es mir gar nicht auffallen wenn ich wen unbekanntes lese. Nur bei Ausnahmen von sehr gut geschriebenen Büchern lese ich die Informationen über den Autor .
    Werbestrategien mag ich auch nicht besonders ... Allerdings bekomme ich davon auch eher nichts mit da ich dafür zu wenig entsprechende Informationsquellen zu rate ziehe ;)
    Wünsche Dir ein fabelhaftes Wochenende
    LG Heidi

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    1. Hallo Heidi

      Werbung finde ich ja ok. Aber auf diese Art und Weise eben nicht. Es ist auch in Ordnung, wenn ein Autor unter verschiedenen Namen schreibt, solange das zu erkennen ist.

      Liebe Grüße,
      Gisela

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  2. Guten Morgen Gisela :)

    Wir sind diesen Samstag auch wieder dabei! :D
    Hier ist unser Beitrag:

    https://enchantedkingdomofink.blogspot.de/2017/07/giselas-samstagsfragen-2-was-haltet-ihr.html

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!
    Lora

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  3. Huhu,

    ich find es eher verwirrend. Weiß auch nicht wozu das gut sein soll. Da kommt man durcheinander.

    LG Corly

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    1. Hallo Corli

      Durcheinander bin ich bisher noch nicht gekommen. Bei den meisten ist es klar ersichtlich, wer unter dem Pseudonym dahinter steckt. Somit empfinde ich es nicht als Pseudonym. Als solches bezeichne ich nur Autoren, bei denen man wirklich nicht weiß, wer dahinter steckt.

      Liebe Grüße,
      Gisela

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  4. Hey!

    Eine sehr interessante Fragenstellung. Ich persönlich mag es auch lieber, wenn ein Autor etwas von sich preisgibt. Geheimniskrämerei finde ich als Leser nicht so prickelnd, aber ich kann verstehen, wenn sich manche Schriftsteller in der Anonymität wohler fühlen. Wenn dieses Wohlfühlen dann dazu führt, dass sie gute Arbeit abliefern, ist das schon in Ordnung *gg*

    Was ich persönlich gar nicht leiden kann, ist, wenn Leute ihr Pseudonym wechseln, weil sie durch qualitative Mängel an ihren Romanen schlechte Bewertungen bekommen haben. Das ist dann eine Täuschung jener Leser, die von dem Autor nichts mehr kaufen möchten.

    Liebe Grüße!

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  5. Hallo

    Es kann gut sein, dass es Autoren gibt, die sich in der Anonymität wohler fühlen. Das habe ich nichts daran auszusetzen. Aber dann mache ich keinen Trommelwirbel darum.Ich denke, da kann ein Schriftsteller schon gegensteuern.

    Qualitätsmängel durch Pseudonym-wechsel geht wirklich gar nicht. Die Autoren von denen ich weiß, dass sie auch unter einem anderen Namen schreiben, konnten mich bisher durch gute Qualität überzeugen. Darum interessiert mich das Warum.

    Liebe Grüße,
    Gisela

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  6. Liebe Gisela,

    Da hast du wirklich eine interessante Frage gestellt. Ich denke auch, dass viele Autoren unter einem Zweitnamen schreiben, wenn sie das Genre wechseln wollen. Frau Rowling macht das ja z. B. auch. Ihr Robert Galbraith Krimi Synonym wurde aber damals schnell enttarnt. ;)

    Gegen Pseudonyme habe ich jetzt nicht, ist ja auch bei Musikern üblich. Wenn der Leser dabei aber richtig getäuscht wird, finde ich es nicht mehr schön.
    Bei Nicholas Barreau wurde z. B. sogar ein Fake-Bild genommen und ein französischer Autor vorgegaukelt. Daweile werden die Bücher von Daniela Thiele geschrieben, einer Deutschen.
    Dass Elena Ferrante auch nur ein Pseudonym ist, wusste ich noch gar nicht. Laut Netz soll es sich um die italienische Übersetzerin Anita Raja handeln. Sie wollte wohl keinen Rummel um sie, kann ich auch irgendwie nachvollziehen.

    Liebe Grüße von Conny

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  7. Nicholas Barreau stimmt auch nicht so? Sauerei!!!!

    Liebe Conny, jetzt bin ich echt baff! Ich fühle mich beschissen. Was man nicht alles für Geld macht.

    Liebe Grüße,
    Gisela

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    1. Ne, Nicolas Barreau ist leider nur Fake. Wenigstens wurde bei den letzten Büchern das Bild weggelassen (glaub ich zumindest), was einen attraktiven Franzosen zeigte ;)
      Jaja, was die Autorenwelt sich alles so einfallen lässt, um Bücher zu verkaufen ;)

      Liebe Grüße von Conny

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  8. Hallo Gisela,
    ich finde es schade, wenn ein Autor unter einem Pseudonym andere Bücher veröffentlicht. Ich würde gerne auch andere Bücher dieser Person lesen, das ist dann leider nicht möglich, weil es nicht herauszubekommen ist, unter welchem weiteren Namen die Person noch Bücher geschrieben hat. Ich habe auch schon nachgefragt beim Verlag, wenn mir ein Buch besonders gut gefallen hat u. die Person weitere Bücher geschrieben hat. Bei geschlossenem Pseudonymen bekommt man den Namen leider nicht gesagt. Schade, so kann der Autor keine weiteren Leser gewinnen. LG Biggi

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  9. Hallo Biggi

    Ja, irgendwo schneidet sich mancher sich Autor selber ins Fleisch.

    Liebe Grüße,
    Gisela

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