Donnerstag, Mai 04, 2017

4. Tag der Blogtour von "Henriette und der Traumdieb!"




4. Tag der Blogtour.



Heute darf ich meine Meinung zum Buch veröffentlichen und Akram zwei Fragen stellen. Ihr wollt sicher auch wissen ob es eine Fortsetzung geben wird. Ich wünsche Euch viel Spaß!
Nächste Station morgen: Loraliest

Lust auf eine traumhafte Reise? Hier lang: Überreuter-Verlag







„Wenn Träume verschwinden ...
Keiner träumt wie Henriette. Jeden Morgen erinnert sie sich klar und deutlich an die Abenteuer der vergangenen Nacht - sogar herbeiwünschen kann sie ihre Träume. Doch eines Tages schlägt ein Traumdieb zu. Jede Spur von dem letzten Traum ist wie ausradiert. Obwohl der alte Buchhändler Anobium sie warnt, beschließt Henriette, den Dieb zu suchen und zur Rede zu stellen. Ihr Weg führt sie durch schöne und böse Träume, in die heiße Wüste, in den finsteren Wald der Alben und zu einer Tür, hinter der etwas Schreckliches lauert ...“
Quelle: Amazon



Meine Meinung

Abenteuer pur im Traumland!

Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich manchmal Träume habe, die ich nach dem Aufwachen sofort vergesse. Nur so eine dunkle Ahnung bleibt zurück. Jetzt weiß ich warum!

Henriette besitzt die Gabe, Träume herbeizuwünschen. Jeden Tag erinnert sie sich an die Abenteuer, die sie in der Nacht erlebt hat. 

Sie und ihr Bruder Nick besuchen die Großmutter. In dem Haus, in dem die Großmutter lebt, befindet sich ein Bücherladen. Die beiden Bibliothekare Punktatum und Anobium führen den Laden. Doch dann stirbt Punktatum ganz plötzlich und unerwartet.
Henriette ist traurig darüber. Sie mochte den alten Herrn sehr gerne. Sie besucht nun mit ihrem Bruder Anobium. Der zeigt sich sehr interessiert, als im Henriette berichtet, dass sie sich an keine Träume mehr erinnert. Anobium befasst sich seit jeher mit Träumen. Er ist der Meinung, dass Henriette es mit einem Traumdieb zu tun hat. 
Henriette muss nun in ihren Träumen herausfinden, wer der Traumdieb ist. Dann passiert etwas sehr Ungewöhnliches. Nick taucht in den Träumen seiner Schwester auf.

Nick hat seine Schwester nie ernst genommen, wenn sie von ihren Träumen erzählt hat. Nun wird er eines Besseren belehrt. Er befindet sich nun mitten in Henriettes Träumen.
Die Abenteuer,  die das Geschwisterpaar erlebt, führen sie durch Wälder und Wüsten. Sie lernen viele Traumwesen kennen. Müssen herausfinden, wem sie trauen können. 

Mir hat dieses Fantasy-Abenteuer sehr gut gefallen. Die Protagonisten sind gut gezeichnet. Man hat ein genaues Bild von Personen und Umgebung.
Düstere Wälder, heißer Wüstensand und skurrile Traumwesen pflastern den Weg der Geschwister.
Sogar Liebe spielt in dieser surrealen Welt eine Rolle. 
Man begegnet einer unheimlichen Leere. 
Die beherzten Zwillinge beweisen mit ihren 13 Jahren sehr viel Mut. War Henriette Anfangs nicht begeistert von Nicks Anwesenheit in ihren Träumen, so hat sie ihn schnell schätzen gelernt. Nick wächst über sich selbst hinaus. Vor keinem Kampf scheut er zurück. Dann machen beide eine Entdeckung, die ihr ganzes Traumbild in ein anderes Licht rückt!

Fazit

Ich bin von der Altersgruppe dieses Romans weit entfernt. Und dennoch konnten mich die Abenteuer der Geschwister fesseln. Von der ersten Silbe an wurde ich in die Geschichte hineingezogen. Träume haben mich schon immer interessiert.
Anobium und sämtliche Traumwesen,  fügen sich wunderbar in die Geschichte ein. Der Schreibstil ist leicht und locker, wie man es von Jugendbüchern gewohnt ist. Langeweile sucht man in dieser Geschichte vergeblich. Vielmehr habe ich erleichtert aufgeatmet, als die Geschichte zu Ende war. Man wird als Leser 400 Seiten lang auf Trab gehalten. 

Eine traumhafte Atmosphäre und die passende Umgebung, machen dieses Traumbuch zu einem ganz besonderen Erlebnis. Stück für Stück kommt man der Wahrheit näher. Der Weg dorthin ist geheimnisvoll und Abenteuer pur.

Zu dem Ende habe ich keine Fragen. Aber, wie soll ich nun meinen Traumdieb finden?

Danke Akram El Bahay


Fragen an Akram:

1. Wie bist Du auf die Idee gekommen, deine Protagonisten Henriette und Nikolaus zu nennen?

Henriette war ganz einfach: Es ist der zweite Vorname meiner Frau (und natürlich ist ihr das Buch gewidmet). Der Name Nikolaus ist ein wenig gemein. Ich stelle mir die Eltern der beiden als Lehrer mit einen Hang zu alten, traditionsreichen Namen vor. Henriette ist mit ihrem Namen zufrieden, für Nick hingegen kommt seiner gar nicht in Frage. Er ist viel zu wild für Altmodisches. Daher zuckt er auch zusammen, als ihn seine Großtante bei seinem vollen Namen ruft.

2. Wird es mehrere Teile geben? Kann man sich generell bereits auf weitere Werke von dir freuen?


Ideen für ein oder zwei weitere Henriette-Teile hätte ich schon im Kopf. Aber erstmal gibt es da andere Geschichten, die sich lautstark zu Wort melden. „Die Bibliothek der flüsternden Schatten – Bücherstadt“ etwa, ein Roman für Leserinnen und Leser ab 16, der im August bei Bastei Lübbe erscheint (gerade schaue ich über die Druckfahnen). Oder ein neues Kinder- und Jugendbuch, das im nächsten Frühjahr das Licht der Welt erblicken wird. Ich habe gerade die letzten Zeilen des ersten Entwurfs geschrieben. 

Lieber Akram, vielen Dank, dass ich dein Buch lesen durfte. Das war meine erste Blogtour. Sie hat Spaß gemacht. Und nun freue ich mich auf August! Ich werde in eine Bücherstadt reisen .....


Mein Dank geht an den Überreuter-Verlag für die Bereitstellung des E-Books.






Kommentare:

  1. Liebe Gisela,

    hihi, das gleibe dachte ich, dass bei mir ab und zu wohl ein Traumdieb vorbei kommt.

    Liebe Grüße
    Lilly

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    1. Bestimmt haben wir auch einen Traumdieb. Komm Lilly, lass uns zusammen auf die Jagd gehen :-)))

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  2. Bei mir lebt ein Traumdieb, ich kann mich höchst selten an meine Zräume erinnern ^^

    Henriette und Nikolaus sind ja schon zwei eher ältere Namen, interessiert wie solche entstehen =) Und schön, dass die Frau gleich mit verewigt wurde.

    Hm ich bin ja gespannt auf einen zweiten Teil, obwohl man es meiner Meinung nach auch gut als Einteiler stehen lassen kann!

    Liebste Grüße,
    Vivka

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  3. Das Buch hört sich toll und interessant an, mein Fall wäre das jetzt nicht aber vielleicht was für meine Schwester :)

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  4. Hallo Gisela,
    hat nicht jeder seinen persönlichen Traumdieb? :-)

    Jetzt muss ich mir einen anderen Einstieg für meine Rezi überlegen, unsere Eindrücke sind sich erstaunlich ähnlich. Liegt vielleicht am Alter. :-)

    Ganz liebe Grüße, ich finde es toll, mit dir (und den anderen aus der Lesenacht) diese Blogtour entstehen zu lassen.
    May

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  5. Huhu Gisela,

    da musste ich doch noch schnell bei dir zur Blogtour vorbei schauen. Das ich mittlerweile extrem neugierig auf das Buch bin, brauche ich wohl kaum noch erwähnen. ;) Die Frage wegen der Namen fand ich interessant und die Widmung sehr sympathisch.

    Die Bibliothek der flüsternden Schatten ist mir auch schon aufgefallen. Passt auch in mein Beuteschema. 😁

    Liebe Grüße
    Silke

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