Mittwoch, April 05, 2017

Meine Meinung zu "Diamantkrieger Saga-La Lobas Versprechen" Teil 2 von Bettina Belitz

Sara kann ihr Glück kaum fassen, als Damir plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, obwohl er doch eigentlich den Bund des Schwertes mit einer anderen eingegangen ist. Dass ihre Treffen zunächst geheim bleiben müssen, nimmt Sara in Kauf. Es ist La Loba, bei der sie sich auf eine Aufnahme in den Geheimbund der Diamantkrieger vorbereitet, die erkennt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Sara wird auf eine schwere Probe gestellt: Welche Rolle kann und will Damir in Zukunft in ihrem Leben spielen? Und ist sie in der Lage, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen?


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Meine Meinung

In diesem Teil erleben wir eine Sara, die sich ihres inneren Kindes bewusst werden muss. Das geschieht auf eine Weise, wie sie emotionaler nicht sein kann. 

Sarah erinnert sich an ein Leben, welches sie vor tausend Jahren in einem anderen Land als Kriegerin geführt hat. Jeden Morgen betrachtet sie den braungrünen Punkt in ihrem linken Auge, der nur für sie sichtbar ist.

Ihr ganzes Fühlen und Denken dreht sich um Damir. Sie weiß, dass ein Zusammensein mit ihm unmöglich ist. Sie spürt ihn nicht mehr und fühlt sich unendlich allein. 
Die Wasserleitungen in ihrem Haus sind undicht. Glühbirnen zerplatzen. Kein Handwerker ist in der Lage die Ursache dafür zu finden.
Der Anwalt Goldwasser soll für sie Informationen zu ihrer leiblichen Mutter finden.
Goldwasser ist ein sehr herzlicher Mensch. Er rät ihr, die Vergangenheit ruhen zu lassen. 
>>Weder die Vergangenheit noch die Zukunft sind so wichtig, wie sie von Menschen gerne betrachtet werden. Wichtig ist nur die Gegenwart.<< (Goldwasser Seite 16 auf dem Reader)

Goldwassers Hund reagiert stets mit Freude auf Sara, was eigentlich sehr ungewöhnlich ist.
Sara bringt La Loba etwas zurück, was sie in deren Haus entwendet hat. La Loba reagiert sehr liebevoll. Sara kann nicht verstehen, dass La Loba ihr niemals Vorwürfe macht.
Die Lektionen, die La Loba Sara erteilt, geschehen ohne erhobenen Zeigefinger und bringen Sara ihrem inneren Kind stetig näher. Besonders eine Einkaufstour der Beiden hat mich stark beeindruckt. Sie vermittelt ihr, dass jeder Mensch so handelt, wie er es für den Moment kann. Es gibt kein Schlecht oder Gut!

Mir hat Sara leid getan. Das Erwachen ist für sie ein mühevoller Prozess. In die Stille gehen fällt ihr nach wie vor nicht immer leicht.
>>Warum will niemand, dass ich esse? Was ist an mir, dass mich die Menschen nicht ernähren wollen?<< (Sara, Seite 35 auf dem Reader)
Sara muss lernen, in der Gegenwart zu leben. In der Gegenwart gibt es sehr wohl Menschen, die ihr Nahrung anbieten. 

Sarah ist ständig müde. Ihr Körper schmerzt. Sie fühlt sich einsam. Sie kann nicht richtig schlafen. Wachen ist der richtige Ausdruck für ihre Nachtruhe. Und immer wieder Damir!
Die Satori ist wieder aktiv. Sarah empfindet La Lobas Übungsplan langweilig. Sie möchte endlich als Kriegerin anerkannt sein. Kein Mensch gibt ihr Antworten. Kein Mensch hilft ihr. Kein Mensch sieht ihre grenzenlose Einsamkeit. Der einzige Mensch der ihr helfen könnte ist Damir!

Dann zieht Damir ins Nachbarhaus. Er erklärt ihr, warum er sich noch nicht mit ihr treffen darf.  Der Geheimbund der Diamantkrieger ist für Sara anders als erwartet. Dort beachtet Damir sie nicht. Beide haben einen Plan ......

Fazit

Ich habe schon einige Jugendbücher gelesen. Die Diamantkrieger Saga ist jedoch weit mehr als ein Jugendbuch. Der wertvolle Inhalt zeigt uns, wie wir meist selber unserem Glück im Weg stehen. Die Autorin hat sich in mein Herz geschrieben. Mich mit wundervollen Zitaten verwöhnt. 
Der zweite Teil der Saga besteht überwiegend aus Dialogen zwischen La Loba und Sara. Sara erhält von ihrer Meisterin kaum Anweisungen. La Loba lässt sie einfach an ihrem Leben teilhaben. Sara muss verstehen lernen. Erkennen, dass die Antworten auf ihre Fragen bereits in ihr sind. 
La Lobas Versprechen ist ein Buch, welches sehr ruhig daher kommt. Das tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Protagonisten aus dem ersten Band konnten mich überraschen. Ungeahnte Wendungen verleihen der Story Spannung. Der Cliffhanger am Ende lässt mich dem dritten Teil entgegenfiebern. 

So manch einer wird sich nun fragen, was dieser Inhalt mit einer Kriegergeschichte zu tun hat. Meiner Meinung nach sehr viel. Mal ehrlich ..... führen wir die größten Kriege nicht stets mit uns selber?

Danke Bettina Belitz

Mein Dank geht an den cbt-Verlag für die Bereitstellung des E-Books



Bettina Belitz (Autorin)

Bettina Belitz wurde 1973 an einem sonnigen Spätsommertag in Heidelberg geboren. Schon als Kind fing sie damit an, eigene Geschichten zu schreiben. Nach ihrem Studium arbeitete Bettina Belitz zunächst als freie Journalistin und Texterin. Heute lebt sie umgeben von Pferden, Schafen, Katzen und Hühnern als freie Autorin in einem 400-Seelen-Dorf im Westerwald.

www.bettinabelitz.de








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