Sonntag, Dezember 18, 2016

Meine Meinung zu "Glückssterne" von Claudia Winter



Lust auf Schottland? Hier lang! Eins vorweg .. Aidan ist einfach nur toll! KLICK: Goldmann-Verlag


Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen ...


Zum Inhalt

Glückssterne in Schottland.

1952

Zwei kleine süße Mädchen sitzen in einem Wandschrank und ritzen sich an den Handgelenken. Li hat Angst und hofft, dass ihre Schwester Bri nur Spaß macht. Weit gefehlt! Die Blutsbrüderschaft wird vollzogen. Den Eid den sie leisten, muss eingehalten werden.
Süß die Beiden. Gelle!? Mann, mit diesen beiden Püppchen werden wir noch was erleben .....

2016

Josefine ist erfolgreiche Scheidungsanwältin. Sie ist mit ihrem Kollegen Justus verlobt und möchte ihn in Kürze heiraten.
Aber, was machen wenn ein sehr wichtiges Relikt, in Form eines Ringes,  verloren gegangen ist? Ja, und dieser Ring unbedingt am Hochzeitstag getragen werden muss? Großmutter verlangt das! Andernfalls wird sie nicht zur Hochzeit erscheinen. Eine Hochzeit ohne diesen Ring bringt Unglück!

Josefine ist sich sicher, dass ihre Cousine den Ring entwendet hat. Sie ist mit einem Straßenmusiker nach Schottland durchgebrannt.
Josefine setzt sich spontan in den nächsten Flieger. Ab nach Schottland. 

Meine Meinung

Die Charaktere sind so wundervoll gezeichnet, dass ich nach dem Beenden des Buches, Abschiedsschmerz empfunden habe. 
Die beiden alten Tanten Li und Bri muss man einfach lieben. Li erinnert an eine richtige Leseratte, die man stets mit der Nase in einem Buch vorfindet.
Bri ist eine resolute Lady, die gegen sexy Kleidung nichts einzuwenden hat. Ein enger Rock und hochhackige Schuhe, bereiten der über 80 jährigen Dame keine Schwierigkeiten beim Einkaufsbummel.
Josefine ist eine junge Frau, die noch nicht gelernt hat richtig zu leben und genießen. 
Ehrlich gesagt wurde mir schwindelig, ob der staubtrockenen Beziehung zum tadellosen Justus. Zwei Aktenordner die sich paaren! So einen Eindruck machten die Beiden auf mich.

In einem entlegenen Hotel in Schottland wartet die erste Überraschung auf Jo. Ihre Tanten haben im gleichen Hotel eingecheckt und erwarten sie bereits. 
Ständig regnet es. Jo hat keine passenden Klamotten dabei und friert ständig. Ihre Tanten sorgen dafür, dass sie sich passende Kleidung kauft. Für Jos neuen Pullover habe ich eine große Liebe entwickelt. Er hat mich irgendwie an eine Szene bei Bridget Jones erinnert.
Jo begegnet in einer kleinen Konditorei dem charismatischen Aidan wieder, der ihr schon den Hinflug nach Schottland ver- süßt,/ miest,/ dorben hat. So genau konnte ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. 
Die tollpatschigen Situationen, in die Jo sich bringt, sind einfach nur köstlich. Ihre Tanten einzigartig. Besonders Bri hat es faustdick hinter den Ohren.
Aidan ist ein Highlander zum Niederknien. Besonders wenn er einen Kilt trägt. Josefines Augen verweilen an einer bestimmten Stelle zu lange.
Es ist sehr schwer, sich beim Lesen nicht in Aidan zu verlieben. Aidan verfügt über sehr viel Geduld und Humor. Er kann den Tanten keine Bitte abschlagen. Ist immer zur Stelle, wenn Jo mit Familienanhang, mal wieder in Schwierigkeiten geraten ist. 
Er beteiligt sich an der Suche nach dem sagenumwobenen Ring,nebst ausgeflippter Cousine.
Josefine ist sich ihrer Gefühle zu Justus nicht mehr sicher. Jo will zurück nach Frankfurt, um Justus zu heiraten. Jo kennt sich einfach nicht mehr aus. Jo ist verliebt in ... ja in wen eigentlich?
Die Geschichte hat nicht nur Humor zu bieten. Manche Dinge waren einmal sehr, sehr traurig.

Fazit

Glückssterne sollte verschreibungspflichtig sein, für alle Menschen, die an Traurigkeit leiden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen wendet Euch an die Autorin oder den Verlag!

Da dieses Rezept nur Buchhandelpflichtig ist, rate ich Euch, den Trip in die Highlands zu wagen. 
Wunderbare Kuchen und Torten erwarten Euch in einer kleinen, urigen Konditorei in Kincraig.
Schokoladenkuchen mit roter Beete, um nur mal einen zu nennen. Rezepte befinden sich im Anhang.
Ein Highlander der Frauenherzen höher schlagen lässt. Zwei Tanten, mit denen man gerne verreisen würde. Eine Anwältin, die im regnerischen, kalten Schottland das Leben genießen lernt. Eine Anwältin die zurück nach Frankfurt reist, und mich damit schockiert hat.

Ein Schottland bei ständigem Regen, das bei mir Fernweh geweckt hat. Protagonisten die mir sehr ans Herz gewachsen sind. 
Der humorvolle Schreibstil und das Setting haben mir eine Reise beschert, die leider nun zu Ende ist.

Ob mir das Ende gefallen hat? JA!

Danke Claudia Winter

Mein Dank geht an den Goldmann-Verlag


Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben "Aprikosenküsse" und "Glückssterne" hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Nebenbei arbeitet sie als Lektorin und Coach. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.



Hier die Rezension vom Blog "Meine kleine Welt!" Conny von "Meine kleine Welt"

Meine Meinung zu "Das steinerne Tor-Hoffnung" von Pia Guttenson

Die junge Schottin Isa sucht verzweifelt nach ihrem verschollenen Sohn, nichtsahnend, dass er in die Parallelwelt Fenmar verschleppt wurde. Für Sams Befreiung ist Isa bereit, alles zu opfern - auch die Liebe ihres Lebens. Monate sind vergangen seitdem das Steinerne Tor auf Skye Isandora und Ian unvermittelt aus ihrer Heimat Schottland in eine fremde Welt gerissen hat. In Fenmar hängt ihr Leben, ebenso wie das von Isandoras Sohn Sam, am Seidenfaden. Denn im Krieg gegen das albtraumhafte Volk der Moorguhls und deren Herrscher, den Noctrum, sind sie gezwungen an der Seite der Elfen und Elben zu kämpfen. Können sie die Prophezeiung erfüllen und Fenmar vor dem Bösen retten? Kann ihre Liebe standhalten, wenn Verrat ebenso wie der Tod allgegenwärtig ist?

Hier findet Ihr Isa und Ian und könnt sie auf ihrem Weg begleiten: AMAZON



Meine Meinung

Im zweiten Teil geht es spannend weiter. Die Liebe von Isandora und Ian ist unerschütterlich. Angriffe der Moorguhls und deren Auflauern im Hinterhalt, erschweren ihre Reise. Isa will endlich ihren Sohn in die Arme nehmen. 

Die Hoffnung auf ein gutes Ende lässt den Leser mitfiebern. Isa wird von allen wie eine Königin behandelt. Ihre Freunde, die wir von Band 1 schon kennen, scheuen auch diesmal keine Gefahr, um sie an das gewünschte Ziel zu bringen.
Ian liebt seine rothaarige Fee abgöttisch. Er beschützt sie, wo er nur kann. Darum fällt es ihm besonders schwer, Isa in die Obhut des Gestaltenwandlers Nikoma zu geben. Die Situation erfordert dies nun mal. 
Nikoma ist immer noch unsterblich in Isa verliebt. Er weiß, dass seine große Liebe für ihn unerreichbar bleibt. Eigentlich müsste er Ian hassen. Er ist sich jedoch darüber im Klaren, dass Ian ein großer Krieger ist und hat Respekt vor ihm.
Ich mag Nikoma. Mir tut er auch leid. Er kämpft für seine große Liebe, die er niemals lieben darf. Obwohl er Isa auf ihrer gemeinsamen Reise gut beschützt, wird diese Opfer einen Angriffes. Sie erleidet einen gefährlichen Biss .....

Fazit

Die Abenteuer von den zwei Turteltäubchen sind wieder märchenhaft und gefährlich zugleich. Ich persönlich hatte keine Angst bei den Angriffen der Moorguhls. Ich wusste, was denen blüht. Aber, könnte es sein, dass ich mich auch mal irre?!
Mir gefiel sehr gut, wie sich Isa und Ian um das Waisenkind Kayla gekümmert haben. 
Ob die Reise durch die Wälder Y-Haras oder die die Häuser in den Wipfeln des Königbaums, alles mutet unwirklich und verzaubert an. 
Eine Szene mit Isa und Nikoma hat mich wahnsinnig traurig gemacht. Und ich bin mir sicher .... Isa empfindet genauso.
Neuzugänge gibt es auch zu verbuchen. Keine Angst, es handelt sich nur um etwas größere Kätzchen, die eventuell auch Ian transportieren können. Hoffnung! Ja, die habe ich auch für die Kätzchen. :-) Ian ist ja nicht gerade ein Leichtgewicht!

Ob mir das Ende gefallen hat? NEIN! Warum verrate ich hier natürlich nicht. Ich empfehle Euch diese Highland-Saga.

Danke Pia Guttenson




Pia Guttenson liebt die keltische Kultur und hat auf Reisen ihr Herz in Schottland verloren.
So wird es den Leser nicht überraschen, dass Schottland und die schottische Kultur in allen ihren Büchern eine Rolle spielen. Ferner ist Pia Guttenson auf Messen, Lesungen und Veranstaltungen anhand ihrer Tartankleider gut zu erkennen.