Sonntag, Oktober 30, 2016

Interview mit Gabriella Engelmann

Heut darf ich einer Autorin Fragen stellen, die bestimmt die meisten Bücherfreunde bereits kennen.
Gabriella Engelmann. 



© Mirco Lieffertz, Art Photography & Design. 

1. Liebe Gabriella, würdest du dich bitte mal vorstellen? 

Ich bin Gabriella Engelmann, Autorin und Buch-Mensch aus Leidenschaft. Romantikerin, Geschichtenerzählerin, Liebhaberin der nordfriesischen Inseln, knorrigen Apfelbäumen, Blumen und landschaftlicher Schönheiten. Passionierte Genießerin des Lebens.

2. Wie sah dein Leben aus, bevor du mit dem Schreiben von Büchern begonnen hast?

Bücher haben in meinem Leben immer schon eine große Rolle gespielt. Vom ersten Moment an, an dem ich ein Pappbilderbuch in die Finger bekam, wusste ich: das ist eine Liebe fürs ganze Leben. Später habe ich eine Ausbildung zur Buchhändlerin absolviert, lange Jahre begeistert in diesem Beruf gearbeitet, bis es mich dann dorthin zog, wo die Bücher entstehen – in den Verlag. 
Nach fünf Jahren als Verlags- und Programmleiterin habe ich begonnen zu schreiben. Mein Romandebüt DIE PROMIJÄGERIN fand zum Glück auf Anhieb einen Verlag, und viele begeisterte Leserinnen. 

3. Wann hast du gemerkt, dass das Schreiben für dich wichtig ist?

Als ich für die Anthologie „Pfeif der Angst ein Liedchen“ (gegen rechte Gewalt) aus der „Not“ zur Ghost-Writerin wurde, weil einige Prominente zwar mit einem Beitrag im Buch stehen, nicht aber selbst schreiben wollten. In dieser Zeit habe ich nachts geträumt, dass ich einen Roman schreibe, und so kam es dann auch.

4. Wie lange hat es gedauert, bis du einen Verlag gefunden hast?

Erstaunlich schnell, da ich auf einer Party meine damalige Agentin kennen gelernt habe, und von der Bestseller-Autorin Gaby Hauptmann durch ein lobendes „Quote“ unterstützt wurde. Das Manuskript wurde auf der Frankfurter Buchmesse angeboten, und zack“ wollten es insgesamt vier Verlage haben. Unterschrieben habe ich dann bei Droemer Knaur, die bis heute meine Romane verlegen.



© Mirco Lieffertz, Art Photography & Design. 

5. Deine Inselromane erfreuen sich großer Beliebtheit. >>Wintersonnenglanz<< ist ein neuer Sylt-Roman.  Du schreibst auch Jugendbücher. Woher nimmst du deine Ideen? 
Hier kommt Ihr zu den Inselromanen von Gabriella: Droemer Knaur
Hier kommt Ihr zu den Jugendbüchern:  Arena-Verlag



Ich empfinde mich als eine Art Ideen-Magnet. Alle möglichen Eindrücke, Beobachtungen und Erlebnisse bleiben (nicht immer nur zu meiner Freude) an mir kleben und lösen etwas in mir aus. Häufig im Unterbewusstsein. Daraus entsteht dann später eine Mixtur, die sich in den Büchern für alle Altersklassen wiederfindet. Ich schreibe ja auch für die Neunjährigen. Am meisten inspirieren mich allerdings Orte, und die Kleinigkeiten, die ich dort – häufig am Wegesrand – entdecke. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass diese Orte und Themen mich regelrecht „suchen“, damit ich sie beschreibe. Ein schönes und zugleich äußerst magisches Gefühl.

6. Pflegst du bestimmte Rituale beim Schreiben? Zu welcher Tageszeit arbeitest du am effektivsten?



© Mirco Lieffertz, Art Photography & Design.


Ich bin eine klassische Tag-Schreiberin, was sicher daher rührt, dass ich lange Jahre innerhalb fester Ladenöffnungszeiten oder Bürozeiten gearbeitet habe. Morgens ist meine „Festplatte“ noch halbwegs leer, da bin ich am meisten konzentriert und fokussiert. Die Wochenenden versuche ich möglichst frei zu halten, weil ich zwischen den Schreibphasen auch Pausen brauche, in denen die Dinge Zeit haben, zu „sacken“ und sich weiter zu entwickeln. Am besten schreibe ich allerdings, wenn es keine längeren Unterbrechungen durch Lesereisen. Buchmessen oder ähnliches gibt. Die reißen mich immer sehr aus meinem Rhythmus und machen es schwer, wieder in den Stoff zu finden.

7. Wie sehen deine Pläne für die Zukunft aus?

Was das Schreiben betrifft, so habe ich definitiv mehr Ideen als ich sie letztlich zu Papier bringen kann. Natürlich wünsche ich mir, dass ich diesen Beruf noch viele Jahre mit Freude ausüben kann, und meine Leserinnen damit erfreue. Auf Sicht wünsche ich mir allerdings mehr Freizeit, denn die ist in den letzten Jahren auf der Strecke geblieben. Die Anforderungen an das Berufsbild „Autor“ haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Eigen-PR und Social Media, öffentliche Präsenz – das sind alles Dinge, die Spaß machen, aber auch Zeit und Energie fressen. Schreiben ist etwas, das Ruhe und Kontemplation braucht, davon habe ich leider einen Tick zu wenig.

8. Hattest du mal ein peinliches Erlebnis, über das du heute lachen kannst?


Jede Menge! Deutlich ist mir allerdings eine meiner ersten Lesungen aus der „Promijägerin“ geblieben. Da habe ich vor lauter Aufregung aus „fleischigen Oliven“( in meinen Büchern wird ja viel gegessen) „flauschige“ Oliven gemacht. Der Versprecher war eine Sache – der daraus resultierende, scheinbar nicht enden wollende, Lachkrampf, eine andere. Die Zuschauerinnen nahmen es zum Glück gelassen. 

Das war es dann auch schon. Danke Gabriella. Du wirst sicher verstehen, dass ich jetzt Hunger habe und ein paar  „flauschige“ Oliven verdrücken möchte. :-)))))


Gabriella erzeugt bei ihren Geschichten ein Wohlgefühl. Schaut Euch die Bilder an. Ihre Bücher erzeugen die gleiche Stimmung!


© Mirco Lieffertz, Art Photography & Design. 
© Mirco Lieffertz, Art Photography & Design. 














© Mirco Lieffertz, Art Photography & Design. 
© Mirco Lieffertz, Art Photography & Design. 

Frankfurter Buchmesse 2016



Dieses mal war ich für einen Tag mit dem Bus da. Wir sind mit dem Auto nach Regensburg gefahren und von da ging es dann mit dem Bus weiter. Bücher Pustet aus Regensburg hatte alles wunderbar organisiert. Die Zwei Damen von Pustet waren sehr nett und haben uns mit einer Pustettasche verwöhnt. Darin waren Schokoriegel, Orangensaft, Puzzle, Gutscheine und andere netten Kleinigkeiten enthalten.

Um kurz nach 10 kamen wir am Messegelände an.


Ich habe wieder sehr nette Menschen getroffen. Leider den einen oder anderen versäumt. Aber, das war ja nicht die letzte Messe.


Über die Liebe Tanja von "Der Duft von Büchern und Kaffee" habe ich mich sehr gefreut. Tanjas Blog finde ich einfach nur toll. Die Tanja hat immer tolle Ideen. 
Ein gutes Buch lesen und was Feines dazu essen. Aber was? Der Duft von Büchern und Kaffee schafft Abhilfe. Leckere Rezepte laden zum Nachmachen ein.  Hier geht es zu Tanjas Blog: Der Duft von Büchern und Kaffe
Die Tanja ist eine ganz Liebe. Wir haben zusammen das Piper-Bloggertreffen besucht. Ich hatte bei Tanja das Gefühl, sie schon ewig zu kennen.



Links Tanja.



Rechts Tanja

Seit ein paar Jahren kenne ich sie schon über Facebook. Nun habe ich sie auf der FBM getroffen. Ricarda Scola hat auch das Piper-Bloggertreffen besucht. Auch bei ihr hatte ich nicht das Gefühl eine Fremde zu treffen. Ricarda hat eine sehr herzliche Art. Man will sie einfach nur knuddeln.
Ricarda hat auch einen Blog, den ich immer wieder gerne besuche. Ricas fantstische Bücherwelt


Rechts Ricarda


Auch Heike Günzer kenne ich nun schon seit ein paar Jahren über Facebook. Die quirlige Schwäbin hat uns zum Lachen gebracht. Liebe Heike, du bist schon eine Kanone! Gefreut habe ich mich auch, die Claudia Linder wieder mal zu sehen. Wer die hübsche junge Frau auf dem Foto ist? Heikes ganz liebe Tochter Sarah.


Von rechts. Claudia Lindner, Tochter von Heike, Heike. 

Ich habe das Buch "Bluescreen" von Dan Wells gelesen und es hat mir gut gefallen. Auf dem Piper-Treffen durfte ich Dan live erleben. Er hat alle Fragen mit viel Humor beantwortet. Die Stimmung war toll.  Wer gerne ScFi Filme anschaut: Es ist von Bluescreen eine Verfilmung geplant! Ich möchte mich herzlich bei Tina von Mein Buch-Meine Welt bedanken, die mir Fotos mit Dan und mir zugesendet hat. DANKE!

Links Dan Wells







Ein besonderes Zuckerle war für mich die Begenung mit der Autorin Britta Röder. Britta gehört auch wieder zu den Menschen, bei denen ich das Gefühl hatte, sie schon länger zu kennen. Ich habe sie beim acabus-verlag Stand getroffen. Wir sind dann nach draußen gegangen um uns zu unterhalten. Ich kann Euch wirklich nur empfehlen, ihr Buch "Zwischen den Atemzügen" zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen. Hier geht es zu meiner Rezension: Zwischen den Atemzügen




V.l: Ricarda Scola, ich, Britta Röder und Claudia Lindner


Die Dame mit dem charmanten Blick ist Mandy. :-)))) Liebe Mandy, bisher haben wir uns immer auf der FBM getroffen. Ich hoffe dich auch auf der nächsten Messe wieder zu sehen. Mandy kenne ich nun auch schon ein paar Jahre über Facebook. Ihre herzliche Art mag ich sehr.

links Mandy

Am HOFFMANNUNDCAMPE Stand habe ich mir dann von Oliver Geissens "Kokostee" signieren lassen.

Muss nicht erwähnen wer wer ist. Oder?



Nina MacKay. Autorin von "PLÖTZLICH BANSHEE!"


Rechts Natalie. Ihr Blog: Memories

Insgesamt war es wieder ein sehr schöner Messebesuch. Ich habe neue Menschen kennen gelernt. Bekannte wieder getroffen. 
Leider gleich zu Anfang das Fischer-Verlag Treffen versäumt! Nicht von allen Erlebnissen und lieben Menschen ein Foto.

Ganz herzlich möchte ich mich noch bei den Mitarbeitern vom Piper-Verlag bedanken. Es war ein tolles Erlebnis für mich. Danke auch für die gut gefüllte Piper-Tasche.


Barbara Romeiser. Zuständig im Bereich  Belletristik, Fantasy


Piper-Verlagsangestellte.

Servus, bis nächstes Jahr!