Montag, Oktober 10, 2016

Meine Meinung zu "Secret Fire" Band 1 von C. J. Daugherty-Carina Rozenfeld



Info

Band 1 

Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sacha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sacha zu opfern?
Charmant, actionreich und romantisch: Secret Fire ist der Auftakt eines neuen Zweiteilers von Night-School-Bestseller-Autorin C. J. Daugherty.

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Vita

C.J. Daugherty, Autorin und Journalistin, lebt in Südengland. Sie war u.a. für verschiedene amerikanische Zeitungen als Polizeireporterin tätig, veröffentlichte gemeinsam mit ihrem Mann Reiseführer und schreibt seit einiger Zeit spannende Bücher für junge Erwachsene. Mit ihren Romanen über die »Night School« erntete sie sehr schnell internationale Anerkennung. Die "Teenie-Serie mit Potential" - so der Norddeutsche Rundfunk in seinen Buchtipps - wird bereits in 18 Sprachen übersetzt! C.J. Daugherty selbst sagt über ihr Werk: "Night School kann euch dabei helfen, an der Uni zu überleben, außerdem ein Schweizer Messer, Thunfisch aus der Dose und billiger Gin!"

Mehr unter www.nightschool.de und www.facebook.com/atnightschool 

Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch. Ihr könnt es dort auch kaufen. Ach was ... könnt! Ihr müsst es. UNBEDINGT! KLICK: OETINGER VERLAG


Zum Inhalt

Sacha und Taylor sind zwei grundverschiedene Charaktere. Denken sie. Auf Sacha lastet ein Fluch. Er wird an seinem 18. Geburtstag sterben. Vorher kann ihm Nichts und Niemand etwas anhaben. Selbst ein Sturz von einem Hochhaus, tödliche Schusswunden und  andere Arten zu sterben, bereiten ihm nur kurze Zeit Unwohlsein. Seine Mutter versucht trotzdem mit Sacha normal umzugehen.

Taylor ist ein auf den ersten Blick unscheinbares Mädchen. Zielstrebig verfolgt sie ihren Plan nach Oxford zu gehen.Da vermittelt ein Lehrer Sacha eine Mädchen, das ihm über Internet richtig englisch beibringen kann. Es handelt sich um Taylor.  Die Bekanntschaft mit Sacha behagt ihr erstmal überhaupt nicht.
Da entdeckt Sacha, dass Taylors Großvater und sein verstorbener Vater früher Kontakt hatten. Seine Mutter wird bei dem Namen "Montclair" leichenblass.


Meine Meinung

Das genaue Datum von meinem Todestag würde ich wirklich nicht wissen wollen. Man kann Sachas Verzweiflung förmlich zwischen den Seiten spüren. Selbst wenn er mit seinen Aktionen Verbrecher in die Flucht schlägt, sind die Arten zu sterben, die er mitmachen muss, nicht unbedingt lustig. Er fühlt sich hinterher immer ziemlich gerädert und fühlt seine Knochen wieder zusammenwachsen. Schußlöchern kann er beim Heilen zusehen.
Als er übers Netz die Bekanntschaft mit Talor aufbaut, kommt etwas Licht in sein tristes Leben. Beide fühlen sich auf magische Weise zueinander hingezogen. Taylor wird schnell klar, dass der in Paris lebende Franzose eigentlich sehr gut englisch spricht. Beiden wird bewusst, dass man mit ihnen ein Spiel spielt.

Dies ist das erste Buch, welches ich bisher von der Autorin gelesen habe. Mir gefällt der flüssige Schreibstil und die sympathischen Protagonisten, die C. J. Daugherty geschaffen hat.
Die Idee ist ist nicht unbedingt neu, jedoch sehr gut umgesetzt. Man wird von Anfang an in die Geschichte hineingezogen. Das Setting vermittelt ein düsteres Bild. Jugendliche, auf denen ein Fluch lastet, geraten in ein Abenteuer. Sachas und Taylors Ziel ist es, den Fluch vor Sachas 18. Geburtstag abzuwenden. 
Dabei wirkt anfangs alles so normal. Taylor hängt gerne mit ihrer besten Freundin Georgie im Café Koffein-Schock ab.
Nachdem sich Taylor und Sacha beim Chatten näher kommen, verbringen sie zusammen einen wunderschönen Tag in Paris. Doch, so unbeschwert bleibt es für die Beiden nicht. Ihre Wege sind auf dramatische Weise miteinander verknüpft.

Fazit

Ein Jugendroman der von Anfang- bis Ende durch seine Action besticht. Man kommt als Leser kaum zu Atem. Selbst ruhigere Passagen fesseln und lassen einen durch die Seiten fliegen. 
Man fiebert mit Sacha und Taylor mit. Schwarzer Humor lockert die Geschichte etwas auf.
Zitat von Sacha: >>Ich hoffe er ist tot. Wäre nur gerecht, immerhin haben die mich jetzt schon zweimal umgebracht.<< (Seite 154 auf meinem Reader)
Die Reisen und Abenteuer die sie erleben, bringen Licht in das Dunkel. Taylor besitzt Kräfte, mit denen sie lernen muss umzugehen.
>>Solange du den Dreh nicht raus hast, bist du eine Mischung aus tickender Zeitbombe und Opferlamm.<<
(Seite 218 auf meinem Reader)

Dunkle Magie, die das Leben von Sacha und Taylor bedroht. Sacha wäre das 13. und letzte Opfer. 

Ob mir das Ende gefallen hat? Nein! Ich wollte wissen ob Sacha und Taylor den Fluch stoppen können. Nun muss ich auf den 2. Teil warten.  


Danke C. J. Daugherty-Carina Rozenfeld

Mein Dank geht an den OETINGER VERLAG


Meine Meinung zu "Noah will nach Hause" von Sharon Guskin



Info

Die alleinerziehende Janie ist ratlos. Ihr vierjähriger Sohn Noah hat Albträume und erzählt von grausigen Dingen. Immer wieder jammert er, dass er zu seiner Mama will. Aber ist er das nicht? Nachdem die verzweifelte Mutter verschiedene Ärzte konsultiert hat, stößt sie beim Stöbern im Internet auf die Seite von Jerome Anderson, einem Psychologieprofessor, der das Phänomen der Wiedergeburt erforscht. In ihrer Not nimmt sie Kontakt zu ihm auf. Kann er Noah helfen? Und so machen sie sich mit nur wenigen Anhaltspunkten detektivisch auf die Suche nach dem Ort, dem Haus, der Familie, der Mutter, nach der Noah sich so sehr sehnt – und werden fündig.
„Fesselnd, gewandt und berührend.“ The New York Times
„Unwiderstehlich. Dieses kluge, ans Herz gehende Buch hat mich gefesselt bis spät in die Nacht.“ Kate Morton
„Guskins explosives Debüt ist provokant, bewegend und neu.“ Jodi Picoult
„Ein wahrhaft bemerkenswerter, atemberaubender und außerordentlicher Pageturner.“ Téa Obreht
„Dieser rasante, meisterhaft konzipierte Debütroman dringt tief in den innersten Kreislauf von Leben und Tod ein.“ Barnes and Noble
„Was wäre, wenn man fortlaufend wiedergeboren würde und sich die Folgen erst Jahrzehnte später und über Kontinente hinweg zeigen würden? Das ist die zentrale Frage in Sharon Guskins brillanten Roman. In Noah will nach Hause geht es um das Erinnern und Vergessen, Trauern und Loslassen und darum, wie weit eine Mutter für ihr Kind geht. Es ist sowohl ein temporeicher Pageturner als auch eine tiefgründige Betrachtung über den Sinn des Lebens.“ Christina Baker Kline
„Eine faszinierende Lektüre. Guskins exzellent verfasster und wundervoll erzählter Roman erforscht das Geheimnis, wie wir alle auf einer tiefen Ebene miteinander verbunden sind. Was für ein beeindruckendes Buch.“ Mary Morris
„Mutig, mitreißend… Guskin erhöht die Spannung, indem sie provokante Fragen zur Mutter-Kind-Bindung und deren Grenzen aufwirft… Faszinierend.“ People Magazin (Book of the Week)
„Dieses psychologische Rätsel wird Liebhaber von Cloud Atlas und In meinem Himmel gefangen nehmen, bis der Fall abgeschlossen ist… Oder ist er das gar nicht?“ Cosmopolitan


Vita



Sharon Guskin


Sharon Guskin hat an der Yale University und der Columbia University School of the Arts studiert. Sie ist Autorin und Produzentin preisgekrönter Dokumentarfilme. Mit ihrem Mann und ihren Söhnen lebt sie in Brooklyn. Die Idee für ihren Roman hatte sie als junge Frau während eines Praktikums in einem Flüchtlingslager in Thailand und später kurz nach der Geburt ihres ersten Sohnes. "Noah will nach Hause" ist ihr erster Roman. 


Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch. Wenn Ihr wissen wollt ob Noah sein Zuhause findet, könnt Ihr es hier auch kaufen. KLICK: Allegria-Ullstein-Verlag


Zum Inhalt

Von jeher hat mich die Thematik Wiedergeburt interessiert. Janie bekommt nach einem One Night Stand ein Baby. Sie nennt den süßen, blonden Jungen Noah.
Die allein erziehende Mutter weiß sich keinen Rat mehr. Noah hat Angst vor Wasser und lässt sich nicht baden. Mit Frischetücher wischt sie ihm seine klebrigen Händchen ab. Noah riecht unangenehm.
Jede Nacht hat er Albträume und schreit nach seiner Mama. Er will zu seiner richtigen Mama.
Janie bekommt Probleme in Noahs Kindergarten. Sie wird verdächtigt, sich nicht richtig um Noah zu kümmern.
In ihrer Not wendet sie sich an den Psychologieprofessor Jerome Anderson. Anderson beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Wiedergeburt.
Janie weiß nicht, was sie von dem älteren Mann halten soll, dem oft die passenden Worte fehlen. Doch, was bleibt ihr übrig? Sie begibt sich mit Noah und Anderson auf eine abenteuerliche Reise. 

Meine Meinung

Dieses Buch ist ein Pagetuner der seinesgleichen sucht. Die Geschichte packt einen von der ersten Silbe an. Ein süßer, kleiner Junge weiß Dinge, die er eigentlich noch gar nicht wissen kann. Ich war neugierig, was es mit Noahs panischer Angst vor Wasser auf sich hat. Das Wort Schizophrenie fiel im Zusammenhang mit Noah auch. Daran habe ich jedoch nicht geglaubt. Woher kennt ein kleiner Junge bestimmte Ausdrücke, die keiner in seiner Gegenwart gesagt hat? Woher nimmt ein so kleiner Knirps Wissen, über eine andere Stadt und Menschen?
Besonders interessant fand ich die Fallbeispiele, die es wirklich in einem Buch gibt. Der vierjährige Noah geht einem ans Herz. Man möchte ihm helfen. Janie ist eine sympathische Frau, die alles für ihren Sohn in Kauf nimmt. Sie hat auf ihrer Suche Begegnungen, die sie manchmal überfordern. Zeitweise zweifelt sie an der Kompetenz des Professors. Reinkarnation ... gibt es die wirklich? 

Jerome Anderson arbeitet an seinem letzten Buch, welches von Wiedergeburt handelt. Er ist sich nicht sicher, ob er das Buch noch fertig stellen kann. Dem Witwer fehlen manchmal die Worte.

Fazit

Die Autorin hat mit einem wunderbaren Schreibstil eine fiktive Geschichte geschaffen. Doch, ist sie wirklich fiktiv? Ich möchte gerne glauben, das sie auch wahr sein könnte. 
Auf der Reise nach Noahs Mama begegnen wir interessanten Menschen. Der Psychologieprofessor hat ein schweres Päckchen zu tragen. Er sieht in Noah seinen letzten Fall, den er für sein Buch braucht. Jeder Fehlschlag nimmt ihn psychisch mit. Manchmal ist er sich nicht mehr sicher, ob er seine Handlungen noch verantworten kann.

Menschliche Tragödien, Esoterik und ein Verbrechen haben mir spannende Lesestunden beschert.
Ob mir das Ende gefallen hat. Nein, das Ende hat mich sehr traurig gemacht. 
Besonders erwähnenswert finde ich das Cover. Die Fenster in dem Haus leuchten. Irgendwo brennt für jeden ein Licht.

Ich gratuliere Sharon Guskin zu ihrem grandiosen Debut. Danke.

Mein Dank geht an Vorab lesen und Allegria-Ullstein-Verlag