Montag, Juni 27, 2016

Meine Meinung zu "Kalle und Kasimir"-Der geheimnisvolle Nachbar von Mirjam Müntefering




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Zum Inhalt


Als das Herrchen von Mops Kalle verstirbt, landet er im Tierheim. Er muss sich mit zwei Dackeln einen Zwinger teilen. Der Polizist Mads möchte einen Hund aus dem Tierheim haben. Er sieht, wie Kalle von zwei Dackeln bedrängt wird. Da ist für den Freund und Helfer die Entscheidung gefallen. Er entscheidet sich für Kalle.


Kasimir führt ein beschauliches Leben, bei seinem Frauchen Linna. Ihr zuliebe zeigt der rotgetigerte Stubenkater Begeisterung für die doofe Rappelmaus! Kasimir genießt die Zweisamkeit mit seinem Frauchen. Doch, da zieht der Polizist Mads mit so einem komischen, aus dem Maul stinkenden Mops in ihre Wohnung. Die schöne Wohnung, mit dem wundervollen Garten, muss Kasimir nun mit diesem sabbernden, zahnsteingepeinigten Rollmops teilen.

Doch schon bald erkennt Kasimir, dass ihm Kalle nützlich sein kann. Kasimir möchte einer von den großen Ermittlern werden. Der kluge Kater ist sich sicher, dass aus ihm ein genialer Detektiv wird. Beide treten in Aktion. Was hält der Nachbar  X im Schuppen verborgen?


Meine Meinung

Selten hat mir ein Buch so ein Dauergrinsen ins Gesicht gezaubert, wie die Geschichte von Kalle und Kasimir.

Die Autorin hat es geschafft,  einem den Mops und Kater näher zu bringen. Beide müssen immer wieder feststellen, dass sie von den Zweibeinern nicht verstanden werden. Um trotzdem mit Linna und Mads zu kommunizieren fehlt es ihnen nicht an Einfallsreichtum.
Manchmal tat mir Kalle richtig leid. Er musste sich oft von Kasimir beleidigen lassen. Doch, man konnte der immer größer werdenden Freundschaft beim Wachsen zusehen. Sie hielten zusammen wie Pech und Schwefel, wenn es um die Ermittlungen ging. Kalle überwand seine Bequemheit und buddelte ein Loch zum Nachbarsgarten. So konnte er Kasimir tatkräftig unterstützen. 
Eine große Gefahr bedeutete der "große Weiße!" Der protzige weiße Kater schlich sich immer von hinten in Nachbars Garten an und bedrohte Kasimir. Kalle ignorierte seine Angst und verwirrte den großen Weißen mit Kunststücken. Der große Weiße redete von sich immer in der dritten Person. Zitat von Kalle: >>Sach ma, spinnt der?<< flüsterte Kalle. >>Was quatscht der denn für´n Nonsens?<< Überhaupt, warum denkt der er wär dreifach?
Als Kalle vom großen Weißen am Hals gebissen wurde, leckte ihm Kasimir die blutende Wunde gesund. Das war genau die Stelle, an der mein Herz überging. Ich hatte es mir bildlich vorgestellt und bin regelrecht dahin geschmolzen.

Auch die Zweibeiner in der Geschichte wurden bildlich beschrieben. Linnas- und Mads Liebe zu Tieren war sehr stark zu spüren. Missverständnisse führten jedoch zu Streitereien bei Linna und Mads. Ich bin überzeugt, dass es sich um Missverständnisse handelte!!!
Beide machten sich bei strömenden Regen auf die Suche nach Kasimir. Der Kater hatte etwas gemacht, was er vorher noch nie getan hatte. Er ist vorne raus und auf dem Bürr-gerr-steig entlang marschiert. Die Szene, als sie ihn gefunden hatten, erinnerte an den Film "Frühstück bei Tiffany!" Bei dieser Suchaktion machte Kalle die Bekanntschaft mit Hündin Amanda. Von da an war Kalle öfters mal bei Amanda mit seinen Gedanken. Das konnte Kasimir überhaupt nicht verstehen, da wirklich große Ermittler keine Liebesbeziehung haben!!!!
Kalle und sein Boss Kasimir sorgten für eine lustige, spannende und zu Herzen gehende Story.

Fazit

Ich sach ma so, dieses Buch war viel zu kurz. Ich sach ma ... ich hätte ewig weiterlesen können. Ok, mir tat Kalle nicht nur leid. Ich musste oft über Namen lachen, die Kasimir ihm gegeben hat. "Der schwarze Witz auf vier Pfoten!" 
Kalle begegnete jedoch seinem Boss immer mit Respekt. Er war ganz angetan, von dem klugen Kater. 
Ich sach ma so, der Kalle hatte auch ein paar witzige Namen für den großen Weißen. 
"Sofakissen auf vier Beinen", um nur mal einen zu nennen.
Linna und Mads kümmerten sich liebevoll um die beiden Racker. Damit Kalle auch jederzeit in den Garten konnte, wurde die Katzenklappe zu einer Katzenmopsklappe umfunktioniert.

Ich war wirklich sehr gespannt, was es mit dem geheimnisvollen Nachbarn X auf sich hatte. Ich wollte unbedingt wissen, was X in seinem Garten vergrub. 

Ich sach ma so, ab nun müsst Ihr selber weiter lesen. Ich habe Euch genug erzählt. Es warten noch viele lustige Formulierungen von Kalle auf Euch. Auch das Repertoir an Schimpfwörtern von Kasimir für Kalle, ist noch lange nicht ausgeschöpft. 

Ob mir das Ende gefallen hat? Ich sach ma so, dad kommt darauf an, wie es im zweiten Teil weiter geht. Am Ende haben mir Kalle und Kasimir sehr leid getan. Aber, soviel noch: Kalle ist gar nicht dumm!

Danke Mirjam Müntefering

Mein Dank geht an den  Bastei Lübbe
 Verlag













KALLE UND KASIMIR

DER GEHEIMNISVOLLE NACHBAR
Kater Kasimir führt ein herrliches Leben bei Frauchen Linna. Er streift durch den Garten, oder bereitet sich bei kuscheligen Krimiabenden vor dem Fernseher auf seine eigentliche Berufung vor: Detektiv zu werden. Doch plötzlich wird Kasimirs Alltag auf den Kopf gestellt. Zweibeiner Mads zieht bei Linna ein. Damit könnte Kasimir sich noch abfinden. Aber zusammen mit Mads kommt auch Kalle. Der gutmütige Mops ist nicht gerade der hundifizierte Scharfsinn, sehr schnell zu begeistern und hat permanent eine nervtötende gute Laune – Grund genug für Kasimir, ihn so schnell wie möglich loszuwerden. Doch alle Versuche, den Quälgeist aus dem Haus zu bekommen, scheitern. Und beinahe wäre dem Kater durch das Intrigenspinnen entgangen, wie merkwürdig sich der Nachbar verhält. Aber Kasimir ist wachsam und spürt, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Wird er herausfinden, was der Nachbar im Schilde führt? Und vor allem: Wird er einen Weg finden, Kalle endlich loszuwerden?

Ein heiterer Katzen-Mops-Krimi – ideal für alle Fans von Kater Brown, Andrea Schachts Katzenromanen und Bob, der Streuner.



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