Dienstag, Oktober 25, 2016

Meine Meinung zu "Erbe und Schicksal" von Jeffrey Archer


Info

England 1945: Der Zweite Weltkrieg ist beendet. Harry Clifton, der sich aus den Hafendocks Bristols hochgearbeitet hat, und sein treuer Jugendfreund Giles Barrington, Sprößling der Schifffahrt-Dynastie Barrington, haben überlebt. Endlich hat Harry zu seiner großen Liebe gefunden, zu Giles' Schwester Emma Barrington. Doch ein langer Schatten droht auf die jungen Menschen zu fallen. In einer dramatischen Verhandlung obliegt es dem Haus der Lords festzulegen, wer das Vermögen der Barringtons rechtmäßig erben wird: Harry oder Giles. Harry weiß, dass die Entscheidung seine Verbindung mit Emma für immer zerstören könnte. Für die Familien Clifton und Barrington beginnt eine neue Epoche voller Intrigen und Verrat.

Vita

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug eine bewegte Politiker-Karriere ein, die bis 2003 andauerte. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller. Archer verfasste zahlreiche Bestseller und zählt heute zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Sein historisches FamilieneposDie Clifton-Saga stürmt auch die deutschen Bestsellerlisten und begeistert eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London und Cambridge.

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Meine Meinung

Was soll ich über eine so tolle Familiensaga schreiben, ohne zuviel zu verraten?
Der Krieg ist vorbei. Darüber bin ich sehr froh, da ich keine Kriegsgeschichten mag.
Ich musste einmal herzhaft lachen, bei einem Testament, das verlesen wurde. Eine gute- , wenn auch traurige Idee.
Ich habe mich in der Geschichte wieder richtig wohl gefühlt. Langsam aber sicher merkt man, dass die Kinder der Hauptprotagonisten das Zepter übernehmen.
Harrys Sohn Sebastian hat sich zu einem jungen Mann entwickelt. Die Erlebnisse die er hat, erinnern mich sehr an die Intrigen, mit denen auch Harry von jeher zu kämpfen hat.
Giles will um jeden Preis in die Politik. Bei der Arbeit die er dafür leistet, fühle ich mich an unsere Bürgermeisterwahlen erinnert. Giles sucht die Nähe zum Volk. Wie soll es anders sein? Er muss wieder gegen intrigante Menschen kämpfen.


Fazit

Eine wunderbares Setting, das einen mühelos in die Ende 40iger- Anfang 50iger Jahre Englands katapultiert.
Ein erstklassiger Schreibstil, der mir sogar die politischen Passagen schmackhaft gemacht hat.
Man erlebt mit, wie die Protagonisten älter werden und die Kinder ihre eigenen Wege gehen.
Jeffrey Archer gibt einem das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein.
Geschichte, Intrigen und eine durchgehend spannende Handlung machen dieses Buch zu einem Pageturner.
Warum ich den 4. Teil schon auf dem Nachttisch liegen habe? Ganz einfach: Ein Cliffhanger der einem keine andere Möglichkeit lässt. Man muss/will weiter lesen.

Eine absolute Empfehlung von mir.
Danke Jeffrey Archer

Mein Dank geht an den HEYNE-VERLAG



Der vierte Teil.


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