Freitag, Oktober 14, 2016

Meine Meinung zu "Bluescreen" von Dan Wells


Info

Nach den Bestsellern um den Serienkiller John Cleaver führt Dan Wells in eine Zukunft, die erschreckend schnell Realität werden kann: Los Angeles im Jahr 2050 ist eine Stadt, in der du tun und lassen kannst, was du willst – solange du vernetzt bist. Durch das Djinni, ein Implantat direkt in deinem Kopf, bist du 24 Stunden am Tag online. Für die Menschen ist das wie Sauerstoff zum Leben – auch für die junge Marisa. Sie wohnt im Stadtteil Mirador, doch ihre wirkliche Welt ist das Netz. Und sie findet heraus, dass darin ein dunkler Feind lauert. Als sie an die virtuelle Droge Bluescreen gerät, die Jugendlichen einen sicheren Rausch verspricht, stößt Marisa auf eine Verschwörung, die größer ist, als sie je ahnen könnte ...

Vita

Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah, und war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Nach seinen futuristischen Thrillern um die »Partials« war »Du bist noch nicht tot« der lang erwartete neue John-Cleaver-Roman. Mit der »Mirador«-Saga führt Dan Wells in eine neue Welt.

Ihr wollt von der Bluescreen-Droge kosten? Weitere Infos rund um das Buch haben? KLICK: Piper-Verlag



Meine Meinung

Science Fiction-Bücher zählen jetzt nicht unbedingt zu den Büchern, die ich häufig lese. "Blue Screen" hat mich Anfangs sehr verwirrt. Die Geschichte beginnt gleich mit einem Kampf. Nach ein paar Zeilen merkt man, dass es sich um ein virtuelles Spiel handelt. Sämtliche  Ausdrücke musste ich googeln. Ich muss anderen Lesern zustimmen. Ein Glossar am Ende des Buches wäre sehr hilfreich gewesen.
Was mich sehr fasziniert hat, ist die Tatsache, dass all diese Dinge Realität werden können. Davon bin ich felsenfest überzeugt. 
Wir befinden uns in Los Angeles im Jahr 2050. Fast alle Menschen haben ein Djinni Implantat im Kopf. Dieses Implantat ermöglich es, in einem Computerspiel dabei zu sein, als wäre es nackte Realität. Man kann jederzeit mit Freunden telefonieren und sie dabei sehen. Alles lässt sich durch das Djinni  steuern.
Marisas bester Freund Bao kann mit diesem Fortschritt nichts anfangen. Ein einfaches Handy genügt ihm.
Die Hausarbeit erledigen Nulis. (Roboter) Eigentlich hört sich das Ganze ja ziemlich praktisch und spannend an.  Wäre da nur nicht diese Droge Bluescreen! Eine Droge die angeblich ohne Nebenwirkungen sein soll. Die nicht für Kinder bestimmt ist.
Marisas beste Freundin bekommt so einen Stick, den sie an ihrem Djinni anschließt. Was dann passiert, hat mit einer harmlosen Droge nichts mehr zu tun. Marisa und ihre Familie geraten in Gefahr. Alle, die die Droge Bluescreen konsumiert haben, werden zu gefährlichen Marionetten.
Als Marisas kleine Schwester mit sämtlichen Bluescreen-Sticks aus der Schule kommt, eskaliert kurz darauf das Ganze! Bandenkriege zerstören alles, was einst friedlich und sicher schien.

Fazit

Dan Wells erzeugt eine Spannung, der man sich nicht entziehen kann. Der Schreibstil ist magisch und fesselt selbst einen ScFi-Neuling wie mich. 
Nachdem ich mich warm gelesen hatte, habe ich äußerst ungern das Buch zur Seite gelegt, um alltägliche Dinge zu verrichten. 

Ein Implantat im Kopf, welches die Menschheit kontrolliert.
Eine Droge, die Menschen zu Marionetten macht.
Eine Welt, die persönliche Kontakte bald schon unnötig erscheinen lässt.
Menschen, die alles von emsigen Robotern erledigen lassen.
Jugendliche, die ihre Freizeit überwiegend in einem Computerspiel verbringen. (Leider nichts Neues!)
Eine Welt, die ich so nicht will.

Aber mal ganz ehrlich: Werde ich danach gefragt?

Danke Dan Wells

Mein Dank geht an den Piper-Verlag

Ich bin auf dem Bloggertreffen dabei! DANKE!!!



Kommentare:

  1. Huhu,

    ich glaube, ich habe es schon unter dem "Gemeinsam Lesen"-Beitrag geschrieben, aber du hast mich jetzt mit deiner Rezi vollends überzeugt, dass ich das Buch unbedingt lesen will! Danke!

    Viele Grüße
    Jasmin

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    1. Liebe Jasmin

      Freut mich! Melde dich doch, wenn du es gelesen hast. Auf deine Meinung bin ich gespannt!

      Liebe Grüße, Gisela

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  2. Hallo Gisela,
    deine Rezension könnte ich so unterschreiben. Du hast das Buch ähnlich wahrgenommen wie ich. Auch ich bin eigentlich kein SciFi-Freund. Dan Wells hat es allerdings mit seiner Geschichte geschafft meine Meinung in dieser Hinsicht zu korrigieren. Ich glaube ich werde zukünftig viel offener auf dieses Genre zugehen.
    Wie auch du, fand ich den Anfang ein wenig verwirrend. Das hat sich jedoch nach einigen Seiten schnell gelegt.

    Ganz liebe Grüße Tanja :o)

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    1. Liebe Tanja

      Anfangs wollte ich das Buch zur Seite legen. Jetzt freue ich mich auf den 2. Teil.
      Ich freue mich, dass wir beide Dan Wells kennen lernen dürfen!

      Liebe Grüße, Gisela

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  3. Huhu Gisela,:)

    das Buch klingt interessant. Ich lese ja Science Fiction sowie Dystopien sehr gerne und häufig. Allerdings hat mir vom Autor dessen dystopische Partials Reihe nicht besonders gut gefallen. Diese habe ich bereits nach Band 1 abgebrochen. Aber vielleicht ist die neue Serie ja besser? Ich merke es mir mal vor!

    Liebe Grüße von Conny :)

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  4. Liebe Conny

    Es ist mein erstes Buch von Dan Wells. Ich kenne die anderen nicht.

    Liebe Grüße, Gisela

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