Sonntag, Juli 31, 2016

Meine Meinung zu "Die Verwandlung des Schmetterlings" von Federico Axat




Info zum Buch

Eine große Freundschaft und ein noch größeres Geheimnis

Sam und Billy freuen sich auf den langen Sommer: Der Bau ihres Baumhauses und ausgedehnte Fahrradtouren stehen auf dem Plan. Doch plötzlich zieht ein neues Mädchen in die Nachbarschaft und mischt ihre Freundschaft gehörig auf – aus dem Duo wird ein Trio. Gemeinsam wollen sie nicht nur die Ferien genießen, sondern auch Abenteuer erleben und ein großes Geheimnis aufdecken: Was geschah vor über zehn Jahren, als Sams Mutter nach einem Autounfall spurlos verschwand? Für Sam, Miranda und Billy ist es der Sommer ihres Lebens und das Ende ihrer Kindheit.
  • Jede Seite ein Genuss und dann ein unerwartetes Ende – man möchte sofort von vorne beginnen!
  • Ein durch und durch fesselnder Roman über das Erwachsenwerden


„DIE VERWANDLUNG DES SCHMETTERLINGS hat alles: eine großartige Geschichte, unvergessliche Charaktere, einen tollen Spannungsbogen – und dann ist es auch noch wunderschön geschrieben.”
Planeta de Libros

Klappentext

Ich hatte später nie solche Freunde wie damals, als ich zwölf war. Aber, mein Gott, wer hat die schon?
Aus dem Film Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers

In einer stürmischen Nacht kommt ein Kleinwagen plötzlich von der Straße ab. Die junge Mutter verschwindet spurlos, das ei... mehr

Weitere Infos zum Buch findet Ihr hier. KLICK: LANGEN MÜLLER VERLAG


Meine Meinung

1974

Der Prolog beginnt so spannend, dass man den Wunsch verspürt immer weiter zu lesen.
Eine Frau fährt bei Dunkelheit und Regen mit ihrem einjährigen Kind auf der Straße.
Auf einmal wird die Straße von zwei Lichtern erhellt. Sie kommt von der Straße ab. Das Auto steht schwer beschädigt auf dem Dach. 
Das einjährige Kind erhascht einen Blick auf seine Mutter. Zitat: >>Eine weiße Scheibe, ausdruckslose Augen, gefangen in einem roten Spinnennetz.<< 
Die Mutter wird aus dem Auto gezogen.

Beeindruckend war für mich, welche Gedanken dieses einjährige Kind hatte. Es spürte die Gefahr und machte sich rationale Gedanken dazu. 


Die Geschichte erzählt von Sam, dem Waisenjungen der in einer Pflegefamilie aufwächst. Im Großen und Ganzen hat es Sam dort gut erwischt. Orson ist jedoch ein Mitglied in der Familie, der ihm das Leben schwer macht. Der sadistische Junge weiß sich gut bei den Erwachsenen einzuschmeicheln und genießt eine Vorbildfunktion. Orson bringt Sam in Schwierigkeiten.
Pflegemutter Amanda hat ihr Herz auf dem rechten Fleck, auch wenn sie es oft nicht zeigt. Ihre Moralvorstellungen muten etwas sonderbar an. Als sie im Waschkeller das Buch "Lolita" findet, mit einen obszönen Foto darin versteckt, hängt der Haussegen in der Pflegefamilie schief.

Sams bester Freund Billy ist ein cleveres Kerlchen. Er hilft Sam wo er nur kann. Sie streifen zusammen durch die Wälder und bauen ein Baumhaus. 
Da zieht eine paar Straßen weiter eine neue Familie in ein luxeriöses Haus ein, welches ein paar Jahre leer gestanden hatte. Billys Onkel leitet die Sanierungsarbeiten an dem Haus.
Von einem Baum aus beobachtet Sam die Tochter Miranda, die im gleichen Alter wie Sam sein dürfte. Blonde Haare, ein bildhübsches Gesicht und Freude am Tanzen, verschlagen Sam den Atem. Er verliebt sich unsterblich. Er lässt ihr heimlich ein Geschenk zukommen.

Miranda freundet sich mit Billy und Sam an und genießt mit den beiden die Streifzüge durch den Wald.

Wer nun denkt, man hätte es bei der Geschichte mit drei Kindern zu tun, die nur unbeschwerte Stunden zusammen verleben, liegt falsch
Sam und Billy leisten Detektivarbeit. Sie wollen wissen, was vor Jahren mit Sams Mutter passiert ist. Sam träumt ständig von der Unfallnacht. 
Gerüchte zufolge, soll Sams Mutter von Aliens entführt worden sein.
Mirandas Familie birgt einige Geheimnisse. 

Fazit

Nehmt dieses Buch erst dann zur Hand, wenn Ihr alle Zeit zum Lesen habt. Euch steht eine schlaflose Nacht bevor! Man fiebert dem Ende entgegen. Man will wissen, was mit Sams Mutter wirklich passiert ist.
Wir lernen viele ungewöhnliche Menschen kennen. 
Sei es der dementkranke Anwalt Jack oder der Alienforscher Banks. 
Besonders gut gefiel mir der Ausflug zum Schmetterlingssumpf. Ein Wasserfall und zahlreiche Schmetterlinge verleihen dem Ausflug der drei Freunde etwas Märchenhaftes.
Unerklärliche Vorfälle und sadistische Handlungen eines Jugendlichen lassen beim Lesen den Puls höher schlagen.
Der Schreibstil lässt einen durch die Seiten rasen. Die Geschichte spielt überwiegend im Jahr 1985, mit gelegentlichen Abstechern in das Jahr 2010. Es wird aus der Sicht von Sam erzählt.
Ob mir das Ende gefallen hat? Das Ende war einfach nur Hammer. Vor allem das Nachwort!

Danke Federico Axat

Mein Dank gilt LOVELYBOOKS un dem LANGEN MÜLLER VERLAG



Kommentare:

  1. Huhu Gisela :o)
    Als ich gerade das Cover gesehen habe, war ich mir nicht so sicher, ob mir das Buch gefallen würde. Aber, auch wenn das Auge mitliest, weiß ich natürlich, dass man sich davon nicht gleich beieinflussen lassen sollte.

    Deinen Worten nach klingt die Geschichte sehr spannend und interessant.

    Vielen Dank für diese Buchempfehlung. :o)

    Ganz liebe Grüße Tanja

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    1. Liebe Tanja

      Das Buch musst du unbedingt lesen. Ich glaube die Geschichte fällt in dein Beuteschema.

      Liebe Grüße, Gisela

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