Freitag, Mai 06, 2016

Meine Meinung zu "Sonnensegeln" von Marie Matisek



Vita

Marie Matisek führt einen chaotischen Haushalt mit Mann, Kindern und Tieren im idyllischen Umland von München. Neben dem Muttersein und dem Schreiben pflegt sie ihre Hobbys: Kochen, ihren Acker umgraben und Kröten über die Straße helfen.

Ihre Küstenromane waren Bestseller; mit ihrem neuen Roman entführt Marie Matisek ihre Leser in die zauberhafte Provence.

Info

»Private Pflegerin für schwerkranken Unternehmer nach Südfrankreich gesucht. Sprachkenntnisse von Vorteil, aber nicht Bedingung.«
Als die Krankenschwester Marita diese Annonce in der Zeitung liest, ahnt sie noch nicht, dass sich ihr Leben von Grund auf ändern wird. Schon lange hadert sie mit sich und den eingefahrenen Gleisen ihrer Existenz. Doch erst ihre achtzehnjährige Tochter bewegt Marita dazu, auf die Anzeige zu antworten. So landet sie auf dem von Blütenduft und Sonnenglut durchtränkten Gut der Lafleurs in der Nähe der Parfümstadt Grasse. Hier blühen die Rosen und der Jasmin, die die Grundlage für wunderbare Düfte und den Reichtum der Lafleurs bilden. Der schwerkranke Unternehmer entpuppt sich als schwieriger Patient, und Lucien, sein Sohn, ist offenbar auch nicht viel besser. Marita könnte verzweifeln, wären da nicht die herzensgute Haushälterin Segolène und der charmante Filou François, der Marita die zauberhafte Côte d’Azur von ihrer schönsten Seite zeigt …

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 Meine Meinung

Von der ersten Seite an war mir die Krankenschwester Marita sehr sympathisch. Ihre Menschlichkeit scheint schier unerschöpflich. Sie spielt mit schwerkranken alten Männern Karten und fängt sich damit den Zorn des Klinikmanagers ein. 

Privat ist Marita glücklicher Single und hat eine wunderbare Tochter. Das achtzehnjährige Mädchen möchte die weite Welt erkunden. Sie gibt ihr Geld überwiegend für Fernreisen aus.
Marita kann sich nicht vorstellen, die ostfriesische Insel Amrum jemals zu verlassen. Sie hat dort ihre Wohnung, Freundinnen und ihren Arbeitsplatz. Doch, wäre es nicht auch mal schön einen kompletten Neuanfang zu wagen?
Sie beantwortet eine Annonce aus Frankreich. In Grasse wird eine Pflegerin für einen alten, halbseitig gelähmten Mann gesucht. Tatsächlich bekommt sie eine Zusage. Ihre Tochter überredet sie, es für drei Monate zu versuchen..

Und so beginnt eine wunderschöne Reise in die französische Provence. 
Ich habe Marita um Mut- und Ausdauer sehr bewundert. Das Gut der Lafleurs ist wunderschön. Ein Haus der Düfte. Ihre schlechten Französisch Kenntnisse bereiten ihr eigentlich keine Schwierigkeiten. Mit dem eisigen Verhalten der Gutsherren hat Marita jedoch nicht gerechnet. Der alte Georges Lafleur zeigt mehr als deutlich, wie sinnlos er Maritas Gegenwart empfindet. Für ihn ist sie nur ein Störenfried.Dass er nur mit einem Tablet Konversation betreiben kann, macht das Ganze nicht leichter.  Sein Sohn Lucien redet nur das Nötigste mit Marita. Ganz ehrlich, ich wäre sofort wieder heimgefahren. Marita hat tapfer durchgehalten. Somit hat sie das wunderschöne Nizza und Grasse kennengelernt. 
Mit der Haushälterin hat sich Marita angefreundet. Durch die  warmherzige Ségoline verbringt sie wunderschöne Stunden auf dem Gut. Ségoline ist eine begnadete Köchin. Davon kann sich Marita jeden Tag überzeugen.

Sie lernt den attraktiven Charmeur Francois kennen und somit die herrlichsten Plätze in Nizza und Grasse. Verborgene Gassen, wunderbares Essen und das beste Eis von Frankreich, versetzen Marita und mich in Urlaubsstimmung. Die lässige Art von Francois   und sein Talent als Fremdenführer, lassen Maritas Herz höher schlagen.

Fazit

Das Cover passt hervorragend zur Geschichte. Beim Lesen hatte ich stets den Duft von Lavendel und Jasmin in der Nase. Die Spaziergänge, am Meer und Umgebung, konnte ich mir bildlich vorstellen. Gerne hätte ich an den Mahlzeiten teilgenommen. Mir die Sonne Nizzas ins Gesicht scheinen lassen. 
Ich war sehr gespannt, ob Marita die drei Monate aushält. Warum ihr Patient so unleidlich  und dessen Sohn unglaublich wortkarg war, habe ich erfahren, nachdem ich ziemlich weit in die Geschichte eintauchte. 
Die Menschen die in Maritas Leben eingetreten sind, haben mit ihren Freunden in Amrum nur wenig gemein. Gastfreundlichkeit und Hilfsbereitschaft werden bei den Einheimischen und Zugereisten großgeschrieben. 
Natürlich war auch Liebe mit ihm Spiel. Aber, an wen Marita ihr Herz verlieren würde, kam für mich nicht überraschend. 

In diesem wunderschönen Frankreichurlaub ist vieles nicht so, wie es scheint. Diese Unstimmigkeiten verpassen der Geschichte eine kriminalistische Note. 
Viel Herz, Humor, gutes Essen, Mentalität und die Sonne, die einem beim Lesen mitten ins Herz scheint, haben mich durch die Seiten fliegen lassen. 
Ich darf die Liebe nicht vergessen. Die gibt es ja in der Geschichte auch noch!
Ja, und Überraschungen mit George Lafleur. Ihr werdet staunen ....
Ich vergebe jetzt erstmal 5 Sterne und dann packe ich meine Koffer aus. Ich war in Südfrankreich. Habe mir Nizza und Grasse angesehen. Und das alles 300 Seiten lang ....

Danke Marie Matisek.







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