Montag, Dezember 26, 2016

Meine Meinung zu "Zimtzauber" von Katrin Koppold

Stell dir vor, du hast Pech - zum Glück!

Die Buchhändlerin Elisa ist nicht abergläubisch. Doch seit sie aus Versehen den äußerst attraktiven Schornsteinfeger zu Fall gebracht hat, geht in ihrem Leben einiges schief. Als ihr eine Wahrsagerin auf einer vorweihnachtlichen Party eine tiefschwarze Aura bescheinigt und furchtbares Pech prophezeit, wird ihr klar: Sie muss den Mann aufsuchen und ihn um Verzeihung bitten. 
Das ist allerdings gar nicht so einfach. Denn der Schornsteinfeger hat sich über Weihnachten in die Abgeschiedenheit der Berge zurückgezogen und ist überhaupt nicht begeistert, als Elisa auf einmal dort auftaucht und ihn mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis ein Unfall am Heiligen Abend die beiden unerwartet zusammenschweißt ...

Ein bezaubernder Roman voller Romantik, Humor und Weihnachtsmagie. 

Hier könnt Ihr die Bekanntschaft mit Elisa machen. Ein Tipp von mir: SETZT EINEN STURZHELM AUF! KLICK: Amazon


Zum Inhalt

Diese Weihnachtsgeschichte besticht durch eine tollpatschige Protagonistin, welche die Lachmuskeln arg strapaziert.
Elisa führt einen Buchhandel. Als sich einmal ein Vogel im Schornstein verirrt, schafft der Schornsteinfeger Mark Abhilfe. Zum Dank bringt ihn Elisa, mittels eines Besenstiels, zu Fall.
Auf einer Scheidungsparty entdeckt eine Wahrsagerin, dass es um ihre Aura schlecht bestellt ist. Sie muss sich unbedingt bei einem Menschen entschuldigen, dem sie Leid zugefügt hat.
Da kommt eigentlich nur der Schornsteinfeger in Frage. Der befindet sich jedoch im Moment in einem Luxushotel in den Bergen. Da hilft nur eins: Ab in die Berge!

Meine Meinung

Die Autorin hat es geschafft, weihnachtliche Stimmung zu verbreiten, die dem Leser Lachtränen in die Augen treibt. Egal was Elisa anpackt, es. geht. schief!
Der gebeutelte Schornsteinfeger ist alles andere als begeistert, als Elisa ihn extra aufsucht, um sich zu entschuldigen. Klar, sie will diesen Fluch loswerden. Mark will sie los werden.
Ich würde jetzt wahnsinnig gerne erzählen, was Mark mit Elisa alles im Hotel, (und außerhalb) erlebt hat. Damit würde ich anderen Lesern aber das Lesevergnügen stehlen.
Lasst Euch verzaubern von der wunderschönen, winterlichen Landschaft. Dem Sternenhimmel, dem Glitzern des Schnees auf den Bäumen und den Versuchen von Elisa, sich dem Fluch zu entledigen. :-)))

Fazit

Eine wunderschöne Berglandschaft und ein Luxushotel bringen uns in weihnachtliche Stimmung.
Eine Protagonistin, der ich jede Sünde erlassen würde, vorausgesetzt sie nimmt davon Abstand, sich bei mir zu entschuldigen. Obwohl, so eine Biermassage hat schon was. :-)
Ein Buchhandel in Not und liebenswerte Charaktere runden die Geschichte ab.

Ob mir das Ende gefallen hat? Ja, es aktiviert das Kopfkino.

Eine kurze Weinachtsgeschichte, die nichts vermissen lässt!

Unbedingt lesen.

Danke Katrin Koppold.


Biografie

"Wenn du an eine Weggabelung kommst, geh einfach drauf zu".

Dieses Zitat aus dem Film "360°", das die Autorin ihrem Debutroman "Aussicht auf Sternschnuppen" vorausgestellt hat, trifft ihre Lebensphilosophie ziemlich genau. Nicht lange zaudern, Neues ausprobieren, auch wenn man sich dabei blaue Flecke holt, Risiken eingehen, Visionen haben!
Nach Abitur und Studium ist Katrin Koppold viel gereist, hat die Welt erkundet, als Fitnesstrainerin, Journalistin, Mode- und Kosmetikdarstellerin und in einem Restaurant gearbeitet, bevor sie den Mann ihrer Träume kennen gelernt hat und sesshaft geworden ist. Heute lebt sie mit ihrer Familie und den Katzen Merlin und Fiona in einem Häuschen in der Nähe von München. 
Ihre Romane rund um die Liebe, das Leben und das große Glück lässt sie immer wieder an Orten spielen, an die sie ihr Herz verloren hat: Italien, Irland, München, Paris ... 

Weitere Werke von Katrin Koppold findet Ihr hier: AMAZON




Meine Meinung zu "Das Geheimnis der Schwimmerin" von Erika Swyler

Simon Watson lebt allein in einem verwitterten Haus an der Küste Long Islands. Eines Tages findet er ein altes Buch auf seiner Türschwelle, das ihn sofort in seinen Bann zieht. Die brüchigen Seiten erzählen von einer großen Liebe, vom dramatischen Tod einer Schwimmerin und vom tragischen Schicksal einer ganzen Familie – Simons eigener Familie. Denn wie es scheint, finden die Watson-Frauen seit 250 Jahren im Wasser den Tod – immer am 24. Juli. Auch Simons Mutter ertrank in den Fluten des Atlantiks. Als nun seine Schwester Enola zu Besuch kommt, scheint sie seltsam verändert – und der 24. Juli steht unmittelbar bevor …

Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch. Hier könnt Ihr lernen, wie man unter Wasser den Atem anhält. KLICK: 
Limes-Verlag


Das Geheimnis des Wassers und der Wahrsager.



Zum Inhalt

Die Familiengeschichte von Simon Watson hat mich fasziniert. Ein Haus, welches dabei ist über den Abhang zu stürzen, wenn nicht bald etwas unternommen wird. Der Sund leistet ganze Arbeit.
Simon ist Bibliothekar. Er erhält ein uraltes Buch mit Tagebucheinträgen und Zeichnungen. Simon merkt schon nach wenigen Seiten, dass dieses Buch etwas mit seiner eigenen Familiengeschichte  zu tun hat. In der Vergangenheit fanden Frauen den Tod im Atlantik. Immer am 24. Juli. Seine eigene Mutter ertrank auch an einem 24. Juli.
Simons Schwester Enola kommt kurz vor dem 24. Juli zu Besuch. Simon hat Angst um seine Schwester.

Meine Meinung

Simon ist in dieser Geschichte der Haupt-Protagonist. Das Familiendrama wird aus seiner Sicht erzählt. Er ist vom Schicksal stark gebeutelt. Er verliert seinen Job als Bibliothekar. Das uralte Buch zieht ihn in seinen Bann. Das Leben von Zirkusleuten ist mehr als spannend. Tarot-Karten und seltsame Schausteller geben ihm einige Rätsel auf.
Der Wechsel vom 18. Jahrhundert in unsere Zeit gelingt der Autorin mühelos. Simon entdeckt, dass es auch im 18. Jahrhundert Schwimmerinnen gab. Seine Mutter hatte ihm beigebracht, wie man die Luft anhält, um lange Zeit unter Wasser bleiben zu können.

Den Schreibstil fand ich außergewöhnlich. Er kommt ohne blumige Formulierungen aus. Jeder Satz bringt die Dinge genau auf den Punkt.
Ich hatte beim Lesen stets das Gefühl, auf einem Stein an der Küste Long Islands zu sitzen, und die verschiedenen Menschen zu beobachten. Einmal im 18. Jahrhundert bei den Zirkusleuten und dann wieder in unserer Zeit. Den Frauen aus der Vergangenheit haftet etwas Geheimnisvolles an.

Simon liest die Tagebucheinträge und auch die Gegenwart beginnt sich zu verändern. Dieses Gefühl hatte ich sehr stark.
Seine Schwester legt Tarot-Karten. Das Wahrsagen und die geheimnisvollen Menschen verleihen der Story Okkultes.

Den Menschen in diesem Buch haftet Traurigkeit an. Keiner scheint glücklich zu sein.

Fazit

Das Setting schafft eine Atmosphäre, die einem den Geschmack von Meersalz auf die Lippen zaubert. Man sieht zahllose Krebse am Strand.
Die Ereignisse des 18. Jahrhundert sind sehr stark mit der Gegenwart verwoben.
Bibliothekare, die eine Leidenschaft für uralte Bücher haben.
Ein altes Buch, welches wirklich Leiden schafft.
Familiengeheimnisse, wie ich sie so noch nie gelesen habe.
Protagonisten die ohne Weichzeichner daherkommen.
Ein Haus, das auf Wanderschaft gehen möchte und die Bewohner nicht mehr dulden mag.

Besonders die Frauen scheinen eine tragende Rolle bei den Tragödien zu haben.
Aber, wer behauptet eigentlich, dass nur Frauen den Ruf des Wassers erhalten?
Gute Schwimmerinnen, die ertrinken. Das Warum hat mich durch die Seiten rasen lassen.
Besonders eine Schaustellerin im 18. Jahrhundert hat hat die Wege mit Unglück gepflastert .....

Eine Empfehlung von mir an Alle, die sich auf eine Geschichte einlassen wollen, deren Schreibstil dem Einheitsbrei ein Schnippchen schlägt.

Ob mir das Ende gefallen hat? Ganz ehrlich .. ich überlege noch .....

Ich gratuliere Erika Swyler zu ihrem Debüt. Danke für diese tolle Familiengeschichte.

Mein Dank geht an den Limes-Verlag


Erika Swyler (Autorin)

Erika Swyler besuchte die New York University und hat bereits für die Bühne sowie diverse Literaturmagazine und Anthologien geschrieben. Geboren und aufgewachsen in Long Island, lernte sie schwimmen, noch bevor sie laufen konnte. Vor Kurzem zog sie von Brooklyn zurück in ihren Heimatort, der sie zu ihrem Debüt Das Geheimnis der Schwimmerin inspirierte.

Werner Löcher-Lawrence (Übersetzer)

Werner Löcher-Lawrence, geb. 1956, studierte Journalismus, Literatur und Philosophie, arbeitete als wissenschaftlicher Assistent an der Universität München und als Lektor in verschiedenen Verlagen. Er ist der Übersetzer von u.a. Ethan Canin, Patricia Duncker, Michael Ignatieff, Jane Urquhart.



Sonntag, Dezember 18, 2016

Meine Meinung zu "Glückssterne" von Claudia Winter



Lust auf Schottland? Hier lang! Eins vorweg .. Aidan ist einfach nur toll! KLICK: Goldmann-Verlag


Karriere, Heirat, Kinder. Die Anwältin Josefine weiß genau, was sie vom Leben erwartet. Doch kurz vor der Hochzeit brennt Josefines Cousine mit einem Straßenmusiker nach Schottland durch, den legendären Familienring im Gepäck, den die Braut bei der Trauung tragen sollte. Als ihre abergläubische Großmutter daraufhin der Ehe ihren Segen verweigert, bleibt Josefine keine Wahl: Wutentbrannt reist sie dem schwarzen Schaf der Familie hinterher und gerät in den verregneten Highlands von einem Schlamassel in das nächste. Nicht nur einmal muss der charismatische Konditor Aidan der Braut in spe aus der Patsche helfen – dabei ist dieser Charmeur der Letzte, vor dem sie sich eine Blöße geben möchte. Aber der Zauber Schottlands lässt niemanden unberührt, und schon bald passieren seltsame Dinge mit Josefine, die so gar nicht in ihren Lebensplan passen ...


Zum Inhalt

Glückssterne in Schottland.

1952

Zwei kleine süße Mädchen sitzen in einem Wandschrank und ritzen sich an den Handgelenken. Li hat Angst und hofft, dass ihre Schwester Bri nur Spaß macht. Weit gefehlt! Die Blutsbrüderschaft wird vollzogen. Den Eid den sie leisten, muss eingehalten werden.
Süß die Beiden. Gelle!? Mann, mit diesen beiden Püppchen werden wir noch was erleben .....

2016

Josefine ist erfolgreiche Scheidungsanwältin. Sie ist mit ihrem Kollegen Justus verlobt und möchte ihn in Kürze heiraten.
Aber, was machen wenn ein sehr wichtiges Relikt, in Form eines Ringes,  verloren gegangen ist? Ja, und dieser Ring unbedingt am Hochzeitstag getragen werden muss? Großmutter verlangt das! Andernfalls wird sie nicht zur Hochzeit erscheinen. Eine Hochzeit ohne diesen Ring bringt Unglück!

Josefine ist sich sicher, dass ihre Cousine den Ring entwendet hat. Sie ist mit einem Straßenmusiker nach Schottland durchgebrannt.
Josefine setzt sich spontan in den nächsten Flieger. Ab nach Schottland. 

Meine Meinung

Die Charaktere sind so wundervoll gezeichnet, dass ich nach dem Beenden des Buches, Abschiedsschmerz empfunden habe. 
Die beiden alten Tanten Li und Bri muss man einfach lieben. Li erinnert an eine richtige Leseratte, die man stets mit der Nase in einem Buch vorfindet.
Bri ist eine resolute Lady, die gegen sexy Kleidung nichts einzuwenden hat. Ein enger Rock und hochhackige Schuhe, bereiten der über 80 jährigen Dame keine Schwierigkeiten beim Einkaufsbummel.
Josefine ist eine junge Frau, die noch nicht gelernt hat richtig zu leben und genießen. 
Ehrlich gesagt wurde mir schwindelig, ob der staubtrockenen Beziehung zum tadellosen Justus. Zwei Aktenordner die sich paaren! So einen Eindruck machten die Beiden auf mich.

In einem entlegenen Hotel in Schottland wartet die erste Überraschung auf Jo. Ihre Tanten haben im gleichen Hotel eingecheckt und erwarten sie bereits. 
Ständig regnet es. Jo hat keine passenden Klamotten dabei und friert ständig. Ihre Tanten sorgen dafür, dass sie sich passende Kleidung kauft. Für Jos neuen Pullover habe ich eine große Liebe entwickelt. Er hat mich irgendwie an eine Szene bei Bridget Jones erinnert.
Jo begegnet in einer kleinen Konditorei dem charismatischen Aidan wieder, der ihr schon den Hinflug nach Schottland ver- süßt,/ miest,/ dorben hat. So genau konnte ich es zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. 
Die tollpatschigen Situationen, in die Jo sich bringt, sind einfach nur köstlich. Ihre Tanten einzigartig. Besonders Bri hat es faustdick hinter den Ohren.
Aidan ist ein Highlander zum Niederknien. Besonders wenn er einen Kilt trägt. Josefines Augen verweilen an einer bestimmten Stelle zu lange.
Es ist sehr schwer, sich beim Lesen nicht in Aidan zu verlieben. Aidan verfügt über sehr viel Geduld und Humor. Er kann den Tanten keine Bitte abschlagen. Ist immer zur Stelle, wenn Jo mit Familienanhang, mal wieder in Schwierigkeiten geraten ist. 
Er beteiligt sich an der Suche nach dem sagenumwobenen Ring,nebst ausgeflippter Cousine.
Josefine ist sich ihrer Gefühle zu Justus nicht mehr sicher. Jo will zurück nach Frankfurt, um Justus zu heiraten. Jo kennt sich einfach nicht mehr aus. Jo ist verliebt in ... ja in wen eigentlich?
Die Geschichte hat nicht nur Humor zu bieten. Manche Dinge waren einmal sehr, sehr traurig.

Fazit

Glückssterne sollte verschreibungspflichtig sein, für alle Menschen, die an Traurigkeit leiden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen wendet Euch an die Autorin oder den Verlag!

Da dieses Rezept nur Buchhandelpflichtig ist, rate ich Euch, den Trip in die Highlands zu wagen. 
Wunderbare Kuchen und Torten erwarten Euch in einer kleinen, urigen Konditorei in Kincraig.
Schokoladenkuchen mit roter Beete, um nur mal einen zu nennen. Rezepte befinden sich im Anhang.
Ein Highlander der Frauenherzen höher schlagen lässt. Zwei Tanten, mit denen man gerne verreisen würde. Eine Anwältin, die im regnerischen, kalten Schottland das Leben genießen lernt. Eine Anwältin die zurück nach Frankfurt reist, und mich damit schockiert hat.

Ein Schottland bei ständigem Regen, das bei mir Fernweh geweckt hat. Protagonisten die mir sehr ans Herz gewachsen sind. 
Der humorvolle Schreibstil und das Setting haben mir eine Reise beschert, die leider nun zu Ende ist.

Ob mir das Ende gefallen hat? JA!

Danke Claudia Winter

Mein Dank geht an den Goldmann-Verlag


Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben "Aprikosenküsse" und "Glückssterne" hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Nebenbei arbeitet sie als Lektorin und Coach. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.



Hier die Rezension vom Blog "Meine kleine Welt!" Conny von "Meine kleine Welt"
Hier die Meinung von Lesefieber Buchpost-Erlebe die zauberhafte Welt der Bücher.

Meine Meinung zu "Das steinerne Tor-Hoffnung" von Pia Guttenson

Die junge Schottin Isa sucht verzweifelt nach ihrem verschollenen Sohn, nichtsahnend, dass er in die Parallelwelt Fenmar verschleppt wurde. Für Sams Befreiung ist Isa bereit, alles zu opfern - auch die Liebe ihres Lebens. Monate sind vergangen seitdem das Steinerne Tor auf Skye Isandora und Ian unvermittelt aus ihrer Heimat Schottland in eine fremde Welt gerissen hat. In Fenmar hängt ihr Leben, ebenso wie das von Isandoras Sohn Sam, am Seidenfaden. Denn im Krieg gegen das albtraumhafte Volk der Moorguhls und deren Herrscher, den Noctrum, sind sie gezwungen an der Seite der Elfen und Elben zu kämpfen. Können sie die Prophezeiung erfüllen und Fenmar vor dem Bösen retten? Kann ihre Liebe standhalten, wenn Verrat ebenso wie der Tod allgegenwärtig ist?

Hier findet Ihr Isa und Ian und könnt sie auf ihrem Weg begleiten: AMAZON



Meine Meinung

Im zweiten Teil geht es spannend weiter. Die Liebe von Isandora und Ian ist unerschütterlich. Angriffe der Moorguhls und deren Auflauern im Hinterhalt, erschweren ihre Reise. Isa will endlich ihren Sohn in die Arme nehmen. 

Die Hoffnung auf ein gutes Ende lässt den Leser mitfiebern. Isa wird von allen wie eine Königin behandelt. Ihre Freunde, die wir von Band 1 schon kennen, scheuen auch diesmal keine Gefahr, um sie an das gewünschte Ziel zu bringen.
Ian liebt seine rothaarige Fee abgöttisch. Er beschützt sie, wo er nur kann. Darum fällt es ihm besonders schwer, Isa in die Obhut des Gestaltenwandlers Nikoma zu geben. Die Situation erfordert dies nun mal. 
Nikoma ist immer noch unsterblich in Isa verliebt. Er weiß, dass seine große Liebe für ihn unerreichbar bleibt. Eigentlich müsste er Ian hassen. Er ist sich jedoch darüber im Klaren, dass Ian ein großer Krieger ist und hat Respekt vor ihm.
Ich mag Nikoma. Mir tut er auch leid. Er kämpft für seine große Liebe, die er niemals lieben darf. Obwohl er Isa auf ihrer gemeinsamen Reise gut beschützt, wird diese Opfer einen Angriffes. Sie erleidet einen gefährlichen Biss .....

Fazit

Die Abenteuer von den zwei Turteltäubchen sind wieder märchenhaft und gefährlich zugleich. Ich persönlich hatte keine Angst bei den Angriffen der Moorguhls. Ich wusste, was denen blüht. Aber, könnte es sein, dass ich mich auch mal irre?!
Mir gefiel sehr gut, wie sich Isa und Ian um das Waisenkind Kayla gekümmert haben. 
Ob die Reise durch die Wälder Y-Haras oder die die Häuser in den Wipfeln des Königbaums, alles mutet unwirklich und verzaubert an. 
Eine Szene mit Isa und Nikoma hat mich wahnsinnig traurig gemacht. Und ich bin mir sicher .... Isa empfindet genauso.
Neuzugänge gibt es auch zu verbuchen. Keine Angst, es handelt sich nur um etwas größere Kätzchen, die eventuell auch Ian transportieren können. Hoffnung! Ja, die habe ich auch für die Kätzchen. :-) Ian ist ja nicht gerade ein Leichtgewicht!

Ob mir das Ende gefallen hat? NEIN! Warum verrate ich hier natürlich nicht. Ich empfehle Euch diese Highland-Saga.

Danke Pia Guttenson




Pia Guttenson liebt die keltische Kultur und hat auf Reisen ihr Herz in Schottland verloren.
So wird es den Leser nicht überraschen, dass Schottland und die schottische Kultur in allen ihren Büchern eine Rolle spielen. Ferner ist Pia Guttenson auf Messen, Lesungen und Veranstaltungen anhand ihrer Tartankleider gut zu erkennen. 

Mittwoch, Dezember 14, 2016

Meine Meinung zu "Trümmerkind" von Mechthild Borrmann



In ihrem neuen Roman "Trümmerkind" beschreibt die mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnete Bestseller-Autorin Mechtild Borrmann das Leben eines Findelkinds im vom Krieg zerstörten Hamburg von 1946 / 1947. Spannung und historisches Zeitgeschehen miteinander zu verknüpfen, versteht Borrmann, die auch für den renommierten Friedrich-Glauser-Preis nominiert war, wie keine andere deutsche Autorin. Dies stellt sie mit ihren Bestsellern "Wer das Schweigen bricht", "Der Geiger" und "Die andere Hälfte der Hoffnung" und ihrem neuen Roman "Trümmerkind" eindrucksvoll unter Beweis. 
Der kleinen Hanno Dietz schlägt sich mit seiner Mutter im Hamburg der Nachkriegsjahre durch. Steine klopfen, Altmetall suchen, Schwarzhandel - das ist sein Alltag. Eines Tages entdeckt er in den Trümmern eine Tote – und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen, der erstaunlich gut gekleidet ist. Das Kind spricht kein Wort, Verwandte sind nicht auffindbar. Und so wächst das Findelkind bei den Dietzens auf. Jahre später kommt das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur, das auf fatale Weise mit seiner Familie verknüpft ist …

Hier bekommt Ihr weitere Infos zur Autorin und dem Trümmerkind. Droemer-Knaur-Verlag



Zum Inhalt

Der Krieg, das Trümmerkind und die Hoffnung!

Dies ist das erste Buch, welches ich von der Autorin bisher gelesen habe. Von der ersten Silbe an hat mich der packende Schreibstil in die Geschichte hineingezogen. 

Hamburg, 1947

Hanno Dietz, seine Mutter und die kleine Schwester haben den Krieg überlebt. Hamburg liegt größtenteils in Schutt und Asche. In einem Haus, welches viele Schäden hat, leben sie zusammen in einem Zimmer. Der Vater ist vom Krieg nicht zurückgekehrt. Der 14 jährige Hanno beherzigt die Bitte seines Vaters und übernimmt die Verantwortung für die Familie. In den Haustrümmern sucht er nach verwertbaren Müll und verkauft es beim Schwarzmarkt. Als er einmal mit seiner Schwester wieder auf Suche nach Ware ist, entdeckt er in einer Ruine eine nackte, tote Frau. Vor der Ruine steht einsam und verlassen ein ca. 3 jähriger Junge. Der Junge ist tadellos angezogen. Er spricht kein Wort. Seine Schwester bettelt Hanno so lange, bis dieser einwilligt und ihn mit nach Hause nimmt. 

Köln, 1992

Anna Meerbaum ist eine sehr ängstliche Frau. Ihre Mutter spricht mit ihr nie über deren Vergangenheit. Ihr Exmann Thomas rät ihr, sich um eine eventuelle Erbschaft zu kümmern. Es handelt sich um ein Grundstück in der Uckermark. Annas Neugier ist größer als ihre Ängste. Sie reist in die Uckermark. Dort macht sie Bekanntschaft mit Joost Diez. Er renoviert das runtergekommene Haus.

Uckermark, 1945

Heinrich Anquist weigert sich, sein Anwesen zu verlassen. Dies hat sehr, sehr negative Auswirkungen für ihn und seine Angehörigen. Besonders sine Tochter Clara und Nichte Almuth sind besondere Kämpfernaturen. Vor allem Tochter Isabelle leidet an den dramatischen Ereignissen.

Meine Meinung

Die drei verschiedenen Zeitebenen wechseln bei fast jedem Kapitel. Man lernt die Personen sehr gut kennen.
Ich war sehr neugierig, was die verschiedenen Protagonisten miteinander verbindet.
Hanno lernen wir besonders gut kennen. Der Junge steht schon sehr früh seinen Mann. Seine Mutter Agnes ist eine warmherzige Frau, die keine Sekunde gezögert hat, einen kleinen Jungen bei sich aufzunehmen. Lebensmittel sind knapp. Der Ehemann verschollen. Auf ihrer Nähmaschine ändert sie Kleidungsstücke für andere Leute und hält damit die Familie über Wasser.
Besonders der kleine Waisenjunge ging mir sehr ans Herz. Durch Agnes liebevolle Art gewöhnt er sich sehr schnell an sein neues Zuhause. Agnes gibt ihm den Namen Joost.

Ich habe ja schon oft Bücher gelesen, die von der Nachkriegszeit handelten. Trümmerkind ist jedoch eine ganz besondere Geschichte. Sie zeigt, wie so oft, dass die Frauen die wahren Helden sind. Sie ernähren die Familie und warten oft vergeblich auf die Rückkehr ihrer Männer. Sie räumen die Trümmer weg (Trümmerfrauen) und freuen sich, wenn sie mal ein kleines Stückchen Butter ergattern. 
Clara hat mich tief beeindruckt. Die resolute junge Frau hat sich keinerlei Ängste erlaubt. Obwohl sie mit einem golden Löffel im Mund zur Welt kam. hat sie sich den entbehrungsreichen Zeiten gut angepasst, ohne jemals zu klagen. Almuth zeigt auch sehr viel Courage und steckt traumatische Erlebnisse gut weg. Ich habe mich oft gefragt: Wohin? Wie kann man diese schrecklichen Dinge erleben, ohne den Verstand zu verlieren?

Anna fühlt sich für ihre Mutter verantwortlich, deren bester Freund der Alkohol ist. Ich konnte ihre Mutter nicht leiden. Die selbstgefällige, alte Frau macht es sich ziemlich leicht. Beweint nur ihre eigenen Tragödien. Benutzt ihre Tochter und weigert sich ihr Informationen über die früheren Ereignisse zu geben.

Fazit

Ein Roman, der wie eine Kriegsgeschichte anmutet. Ist er ja auch. Viele Dinge die passiert sind, waren mit Sicherheit nicht legal. Man nehme mal den Schwarzmarkt oder Leichenraub. Papiere wurden gefälscht und Menschen ausgeplündert. Vergewaltigungen gab es besonders viele, als die Russen einmarschierten. Zu Konzentrationslagern brauche ich nichts zu schreiben. Jeder weiß, zu "Führerzeiten" waren sie das größte Verbrechen schlechthin. 
Was jedoch Trümmerkind von der Masse an Kriegsgeschichten hervorhebt, ist die Tatsache, dass ein Krimi in der Geschichte steckt. 

Kinder, die sehr schnell erwachsen werden müssen.
Frauen, die ihren Mann stehen.
Menschen, die zusammen halten.
Menschen, die selbst nach vielen Jahren ihre Kriegsverbrechen verharmlosen. Sie hatten ja keine Wahl ........
Männer. die nach ihrer Rückkehr nicht mehr die selben sind.
Hunger, Trauer, Tragödien und am Ende: HOFFNUNG!


Das Setting und der Schreibstil lassen den Leser an den Ereignissen teilhaben. Wir begleiten Flüchtlinge und lernen viele tolle Menschen kennen. Wir lesen einen brutalen Krimi, den das Leben schrieb. Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Mechthild Borrmann!


Ein herzliches Danke an die Autorin.

Mein Dank geht an Droemer-Knaur-Verlag



 Das meint Connys Bücherwelt zu Trümmerkind.

Das meint Martinas Buchwelten zu Trümmerkind

Das meint Nicole von "Zeit für neue Genres" zum Buch!


Sonntag, Dezember 11, 2016

Ich hätte mal eine Frage an Euch!



Ich habe dieses tolle Buch gelesen. Was mich jedoch überhaupt nicht los lässt: Wenn zwei Mädchen, nach dem Tod ihrer Eltern, in ein Heim kommen, ist es dann wirklich richtig wenn man sie durch eine Adoption trennt?
Claire ist ca. 11 Jahre alt und ihre kleine Schwester 2 Jahre. Claire hängt sehr an der kleinen Lily. Lily wird adoptiert. Sollte man nicht lieber eine Pflegefamilie suchen, die beide nimmt?

Über Antworten von Euch würde ich mich sehr freuen.

Meine Meinung zu "Irgendwas ist doch immer" von Daniela Nagel

Kleine Kinder, große Kinder und noch größere Kindsköpfe – der ganz normale Wahnsinn!

Kind, Karriere, Traummann – die junge Lektorin Alice hat eine klare Vorstellung davon, wie sie das alles hinbekommt. Dumm nur, dass der Chef, eine vernachlässigte Freundin, die Politik und (Schwieger)Mütter es noch besser wissen! Und der Traummann vor allem mit seinem Job beschäftigt ist. Ein Glück, dass sie Eve an ihrer Seite hat. Eve, bisher Vollzeitmutter von sechsjährigen Drillingen, sucht noch nach der zündenden Idee, wie es beruflich weitergehen könnte . Eins ist klar: Das Leben (mit Kindern) ist wie eine Wundertüte – voller Überraschungen!
Wussten Sie, dass Daniela Nagel lieber Bücher als Schuhe kauft?Zum Interview

Daniela Nagel, geboren 1977 in Köln, hat Neuere Deutsche Literatur und Philosophie studiert. Als Drehbuchautorin schrieb sie unter anderem mehrere Folgen für die ZDF-Serie Streit um drei. Zurzeit verfasst sie Werbetexte für das Magazin Kino & Co. Daniela Nagel lebt mit Mann und fünf Kindern in Köln.

Hier bekommt Ihr weiter Infos zum Buch. Dort könnt ihr es auch kaufen und mit Alice und Eve Kaffee trinken. KLICK: blanvalet-verlag
Zum Inhalt


Liebe ist, gemeinsam Lebenskonzepte zu entwickeln.

Aus der Nachbarschaft von Alice und Eve hat sich eine innige Freundschaft entwickelt. Das Tässchen Kaffee und ein ausgiebiger Ratsch dazu, brauchen beide, wie die Luft zum Atmen. Eve ist mit ihren Drillingen lange Zeit an Heim und Herd gebunden gewesen. Da die drei Süßen nun in die Schule gehen, möchte Eve wieder beruflich aktiv werden.


Alice arbeitet als Lektorin und hat auch einen eigenen Ratgeber veröffentlicht. Ihr Chef möchte, dass sie wieder Vollzeit arbeitet.
Sie bekommt das Angebot, bei einer Talksendung mitzumachen. Obwohl Alice nicht wohl dabei ist, nimmt sie an. Thema soll unter anderem ihr Ratgeber "Wie man mit Kindern glücklich wird" sein.
Alices beste Freundin Isabel verhält sich sonderbar, seit Alice Mutter ist und nicht mehr so viel Zeit für sie hat.

Meine Meinung

Eine wunderbare Geschichte, die das Leben von Müttern beschreibt. Dies passiert, ohne dabei unrealistisch zu werden. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Wir erleben mit, wie Alice und Eve beruflich richtig durchstarten wollen. Alice kann nur deshalb ihrem Teilzeitjob als Lektorin nachgehen, weil Eve für ihre kleine Tochter Klara babysittert. Schwierig wird es, als ihr Chef möchte, dass sie Vollzeit arbeitet. Ihre Schwiegermutter bietet Hilfe an.
Eve fasst allen Mut zusammen und geht zum Arbeitsamt. Sie möchte mit der Beraterin ihre beruflichen Möglichkeiten abchecken. Die Dame vom Arbeitsamt ist aber weder freundlich- noch hilfsbereit. >>Sie erinnert eher an eine Hexe, die vergeblich auf Hänsel und Gretel wartet.<<(Seite 66)
Der lockere Schreibstil lässt den Leser nur so durch die Seiten fliegen. Ernste Themen werden mit einer Leichtigkeit von der Autorin rüber gebracht, dass aus Problemen Problemchen werden
Keineswegs gaukelt man anderen Mütter ein Bilderbuchleben vor. Alice und Eve haben einige Hürden zu überwinden.
Eve fand ich besonders sympathisch. Die Herzliche Mami würde eine Freundin niemals im Stich lassen. Hat immer ein offenes Ohr und frisch aufgebrühten Kaffee. Man verspürt beim Lesen den Wunsch, mit Eve und Alice einen Kaffeeklatsch zu halten.
Eves Leidenschaft ist das Laufen. Sie ist auch in einem Forum angemeldet, um sich mit anderen darüber auszutauschen.
Alices beste Freundin Isabel ging mir zeitweise total gegen den Strich. Stets macht sie Alice ein schlechtes Gewissen, weil diese nicht mehr so viel Zeit für sie aufbringen kann.
Alices Mutter ist eine 50 jährige Frau, die mit beiden Beinen mitten im Leben steht und noch sehr viel Power hat. Eine neue Wohnung, mit einem wunderschönen Garten und den passenden Gärtner dazu, bringen neuen Wind in ihr Leben.
Alices Mann möchte ein Haus erwerben. Alice kann sich nicht vorstellen, von Köln wegzuziehen.



Fazit

Ein Alltag von Müttern, der ohne Weichzeichner beschrieben wird. Freundinnen, die sich gegenseitig auffangen und stützen.
Die Geschichte zeigt, wie man beruflich an Absagen wachsen kann und einen genialen Weg für sich findet.
Auch in einer guten Ehe, kann es manchmal zu Fremd-Träumereien kommen.
Besonder gut gefielen mir die Passagen, in denen Eve wegen  ihrem Sohn Florian zur Lehrerin musste. Die Elternabende fand ich auch köstlich.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Eve und ihre Kinder Florian, Anna und Simon wachsen einem ans Herz. Alices kleine Klara hat in Eves Kinder Freunde gefunden.
Die Szenen am Spielplatz sind naturgetreu wieder gegeben und haben oft meine Lachmuskeln gereizt.
Ich habe den 1. Teil der Geschichte nicht gelesen. Das war aber kein Problem, da ich auch ohne Vorkenntnisse, gut in die Geschichte rein kam.

Die drei berühmten Ks:
>>Macht es die Sache wirklich besser, wenn man Kinder, Küche, Kirche durch Kerle, Konsum und Kariere ersetzt?<< (Alices Mutter, Seite 36)


Eine Empfehlung von mir.

Danke Daniela Nagel

Mein Dank geht an den blanvalet-verlag








Meine Meinung zu "Die Wahrheit" von Melanie Raabe

Der neue Thriller der internationalen Erfolgsautorin
Melanie Raabe

Vor sieben Jahren ist der reiche und zurückgezogen lebende Geschäftsmann Philipp Petersen während einer Südamerikareise spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah (37) den gemeinsamen Sohn alleine groß. Doch dann erhält Sarah wie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst ein gewaltiges Medieninteresse aus. Sarah hat zwiespältige Gefühle, nach all der Zeit verständlich. Sie hat eine harte Zeit hinter sich. Gerade war sie dabei, sich von der Vergangenheit zu lösen. Ihr Ehemann taucht, wenn man so will, zur Unzeit auf. Was wird werden? Gibt es eine gemeinsame Zukunft? Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das eine nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder – und er droht Sarah: Wenn sie ihn jetzt bloßstelle, werde sie alles verlieren: ihren Mann, ihr Kind, ihr ganzes scheinbar so perfektes Leben …


Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Ihr Thriller „Die Falle“ war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre. Der Roman wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln. „Die Wahrheit“ ist ihr zweiter Roman.

Da sagte die Frau zu dem Fremden: >>Schön, dass du wieder da bist!<<

Zum Inhalt

Das  ist nun das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Melanie Raabe hat mit >>Die Wahrheit<< ein weiteres Meisterwerk geschaffen.

Die 37 jährige Sarah vermisst seit 7 Jahren ihren Mann. Sie weigert sich, ihn für tot erklären zu lassen. Philipp ist von einer Südamerikareise nicht mehr zurückgekehrt.
Sarah vermutet, dass es sich um eine Entführung handelt. Niemals würde Philipp sie und ihren Sohn einfach verlassen.

Sarah macht mit ihrem Sohn einen Zoobesuch. Da klingelt ihr Handy. Ihr Mann lebt. Ihr Mann wird zurückkommen!

Sarah überlegt, was sie am Flughafen zu ihrem Mann sagen wird. >>Schön, dass du wieder da bist!<<
Die Medien haben Blut geleckt. Sie sind dabei, als der reiche Geschäftsmann aus dem Flugzeug steigt.
Sie sind dabei, als er seine Frau begrüßt. Sie sehen und hören als sie zu ihm sagt: >>Schön, dass du wieder da bist!<<
Sie bemerken nicht, dass Sarah total schockiert ist. Es.ist.nicht.Sarahs.Mann!!!

Meine Meinung

Die Geschichte um Sarah und Philipp hat bei mir viele Fragen aufgeworfen. Ich konnte noch verstehen, dass Sarah Philipp begrüsst hat, als wenn es wirklich ihr Mann wäre. SCHOCK!
Was ich nicht verstehen konnte, dass niemand ihr glaubte, dass es sich nicht um ihren Mann handelt!
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Sarah und Philipp (Fremder) erzählt. Philipps (Fremder)  Gedanken machen Angst. Man hat sofort das Gefühl, es mit einem Betrüger zu tun zu haben.

Wie kann jemand die Identität eines Anderen annehmen, ohne dabei entdeckt zu werden? Warum bemerkt kein Mensch diesen Irrtum?
Klar, Philipp war (oder ist er noch?) ein reicher Geschäftsmann, der ziemlich zurückgezogen gelebt hatte. Aber, er muss doch einen Hausarzt, Zahnarzt oder Kollegen gehabt haben, die ihn kannten! Er war ein reicher Geschäftsmann. Müsste der Presse nicht aufgefallen sein, dass dies der falsche Philipp Peterson ist?

Das Katz und Maus Spiel der Beiden raubt einem den Atem. Sarah mit einen fremden Mann im Haus, der sich als ihr Ehemann ausgibt. Sie hat immer wieder Albträume, aus denen sie schweißgebadet erwacht.
Der Fremde und Sarah schlafen kaum noch. Der Fremde und Sarah verlieren langsam aber sicher ihre Kräfte.
Der Schreibstil lässt einen durch die Geschichte rasen. Mit jeder Seite hofft man, der Wahrheit näher zu kommen. Man vermisst eine gewisse Logik!
Da ich den einzigartigen Schreibstil der Autorin bereits kenne, wusste ich, sie führt den Leser erst mal an der Nase herum. Das ist ihr sehr gut gelungen.



Fazit

Ein Schreibstil mit absoluten Erkennungswert und eine Handlung, die den Leser verzweifelt nach der Wahrheit suchen lässt.
Ein Ehepaar, welches einige Geheimnisse hat.
Man spürt die totale Zerrissenheit von Sarah.
Ein Fremder, dessen Absichten dem Leser lange nicht klar werden.
Sarah, die angefangen hat, den Tod von Philipp zu akzeptieren und ein neues Leben in Angriff nimmt.
Ein Fremder, der das nicht zulassen will.
Ob mir das Ende gefallen hat? JA! Meine Fragen wurden beantwortet.
Eine Wahnsinns-Thriller den ich Euch empfehle.
Eine Wahrheit, mit der ich niemals gerechnet hätte.
Die Erkenntnis, dass wir es hier nicht mit den Waltons zu tun haben.

Lieblingszitate aus dem Buch:

>>Was tot ist, ist tot. Was tot ist, empfindet keinen Schmerz. Was tot ist, leidet nicht. Was tot ist, ist unverwundbar.<<(Seite 199)

>>Nichts, was passiert, ist gut oder schlecht. Ereignisse an sich haben keine Bedeutung. Die Bedeutung geben wir ihnen.<<(Seite 159)





Danke Melanie Raabe

Mein Dank geht an den btb-verlag

Weitere Werke der Autorin und meine Besprechungen dazu. Einfach auf die Titel klicken!








Die Hässlichen
Die Falle







Meine Meinung zu "Pretty Baby" das unbekannte Mädchen von Mary Kubica

Schon immer hat Heidi Wood sich gern um andere gekümmert. Doch als sie eines Tages ein mysteriöses obdachloses Mädchen und dessen Baby mit nach Hause bringt, geht sie zu weit! Heidis Mann Chris hat Angst um seine Tochter – und um seine Frau. Denn sie beginnt sich zu verändern, scheint immer mehr in den Bann des unbekannten Mädchens zu geraten.
Chris beginnt zu recherchieren und stößt auf ein schreckliches Geheimnis. Aber um seine Frau und seine Tochter zu retten, scheint es schon zu spät zu sein …

Aus einer Zufallsbegegnung entspinnt sich ein undurchschaubares Netz der Lügen – ein aufwühlender Psychothriller von New York Times-Bestsellerautorin Mary Kubica!

New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin Mary Kubica hat einen Bachelor of Arts an der Miami University in Oxford, Ohio, in Geschichte und Amerikanische Literatur. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern außerhalb von Chicago.

Meine Meinung

Ich habe diese Geschichte eben beendet und bin total aufgewühlt.
Was hier mit einem Mädchen passiert, welches seine Eltern verloren hat, ist mehr, als man ertragen kann.

Die Sozialarbeiterin Heidi Wood kümmert sich gerne um Menschen, mit denen es das Schicksal nicht so gut meint.
Sie selbst hat immer noch an dem Tod ihres Vaters zu knabbern. Die kinderliebe Heidi will eigentlich eine Großfamilie gründen, was ihr aber nicht möglich ist. Sie muss sich mit ihrer Tochter begnügen. Ihr Mann Chris scheint mit der Situation gut klar zu kommen.

Das Famlienleben der Woods wird am Anfang sehr gut beschrieben. Der Vater muss oft beruflich verreisen. Heidi macht es sich dann in dieser Zeit mit ihrer Tochter Zoe gemütlich. Popcorn und Filme versüßen ihnen die Abende. 
Zoe ist ein Teenager, auf dem Weg zur Selbstfindung. Sie ist  Vegetarierin.
Scheint sich bei den Woods um eine ganz normale Familie zu handeln ......

Als Chris Wood wieder einmal verreist ist, Zoe bei einer Freundin übernachtet, freut sich Heidi auf einen gemütlichen Abend allein.
Auf dem Heimweg sieht Heidi ein verwahrlostes Mädchen  mit einem Baby auf dem Arm. Für sie steht fest: Hier muss ich helfen.

Ab hier passieren Dinge, die sich fern aller Normalität befinden. Heidi gewinnt langsam aber sicher das Vertrauen der Vagabundin. Ihr Name ist Willow. Das Baby heißt Ruby.

Wir wissen alle, dass eine Sozialarbeiterin kein junge Mädchen mit einem Baby einfach mit heim nehmen darf, ohne das Jugendamt oder die Polizei zu informieren.
Genau das macht Heidi aber. Chris ist mehr als verwirrt, als er Willow und das Baby in der Wohnung vorfindet. Er stellt Nachforschungen an.
Anfangs konnte ich Heidi noch verstehen. Sie musste ja Willows Vertrauen gewinnen. Draußen herrscht Dauerregen. Ein Mädchen mit einem kranken Baby auf dem Arm, an dem alle nur vorbei gehen und abwertende Blicke zuwerfen. Klar, Heidi musste helfen ....

Die Geschichte wird einmal aus der Perspektive von Chris- dann aus Heidis- und Willows erzählt. Dadurch lernen wir die Protagonisten sehr gut kennen. Zoe ist in dieser Geschichte mehr eine Randerscheinung.
Die Rückblenden aus Willows Leben haben mich tief erschüttert. Leider könnte so etwas wirklich passieren. 
Besonders gut gefielen mir die Passagen, in denen sie von ihrer heißgeliebten Mutter erzählt, die große Ähnlichkeit mit Audrey Hepburn hatte.

Fazit

Menschen mit Psychosen und einer dramatischen Vergangenheit erzählen eine Geschichte, die einen tief erschüttert zurück lässt. 
Ein junges Mädchen muss Dinge erleben, die dem Leser Tränen aus Wut und Mitleid entlocken.
Man stellt die Autorität von Sozialarbeiterinnen und Jugendämtern in Frage. 
Man fragt sich, ob man zwei Geschwister einfach trennen sollte.
Man fragt sich, ob keiner das Leid einer misshandelten, jungen Frau bemerkt ... oder bemerken will. 
Wahnsinn und Grausamkeiten, die ein junges Mädchen erdulden muss, machen die Geschichte  zu einem Thriller. Einem Thriller, von dem ich nicht wissen möchte, wie oft er genau in dieser Sekunde gerade wieder passiert.
Irrsinn von Menschen, die eigentlich für das Wohlergehen eines solchen Mädchen verantwortlich sind.

Ich bin wütend. Sehr wütend! Ich weiß, ich urteile ohne selber dabei gewesen zu sein; jedoch haben Heidi, Chris und Willow mir ihre Geschichte erzählt. Eine Geschichte, die ich Euch auch gerne erzählen würde. Leider darf ich das nicht. Aber, ihr dürft das Buch lesen. Das solltet Ihr unbedingt!!!

Danke Mary Kubica.

Hier bekommt Ihr weiter Infos zum Buch. Ihr könnt es dort auch kaufen. Ich an Eurer Stelle würde es tun: HarperCollins-Verlag

Mein Dank geht an den Verlag und NetGalley!


Auf diese Neuerscheinung freue ich mich sehr:


Don't You Cry - Falsche Tränen

Eines Nachts verschwindet die junge Studentin Ester Vaughan spurlos aus ihrem Appartement in Chicago. Ihre Mitbewohnerin Quinn findet nur einen mysteriösen Brief, der sie vor die Frage stellt, wie gut sie die vermeintlich brave Esther wirklich kennt …
Zur gleichen Zeit taucht in der Nähe eine faszinierende Fremde auf, die den 18-jährigen Alex Gallo in ihren Bann schlägt. Und als er ihre gefährliche Seite kennenlernt, ist es schon beinahe zu spät …
“Verursacht Gänsehaut!”
Entertainment Weekly
“Nervenaufreibend und außergewöhnlich.”
LA Times
“Ein fesselnder psychologischer Thriller!”
New York Times-Bestsellerautorin Lisa Scott
"Dieses Buch geht unter die Haut und lässt einen nicht mehr los. Großartig!" 
The Sun




Montag, Dezember 05, 2016

Meine Meinung zu "Winterküsse im Schnee" von Karen Swan

Karrierefrau Allegra hat keine Zeit für Romantik. Doch das Fest der Liebe macht seinem Namen alle Ehre ...
Mehr zur Autorin und ihren Büchern finden sie unter www.karenswan.com
Weihnachtszeit in London: Die Stadt funkelt, unter den Sohlen knirscht der Schnee – doch Allegra Fisher hat nur einen Wunsch: dass die Feiertage schnell vorübergehen. Die Karrierefrau arbeitet an einem Riesendeal und hat keine Zeit für das »Fest der Liebe«. Als im verschneiten Zermatt eine alte Berghütte entdeckt wird, kann Allegra kaum glauben, dass der Fund etwas mit ihrer Familie zu tun haben soll. Gemeinsam mit ihrer Schwester Isobel fliegt sie in die Schweiz – und mit der Reise und ihrem attraktiven Konkurrenten Sam nimmt Allegras Leben eine neue Wendung. Vielleicht wird es doch ein Fest der Liebe ...
Vita
Karen Swan arbeitete lange als Modejournalistin für Zeitschriften wie Vogue, Tatler und YOU. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihren drei Kindern im englischen Sussex. Wenn die Kinder sie lassen, schreibt sie in ihrem Baumhaus Romane.
 Hier könnt Ihr Euren Skiurlaub buchen. Hier bekommt Ihr weitere Infos zum Buch. KLICK: Goldmann-Verlag

Zum Inhalt

Facettenreiche Geschichte mit Schwächen!

Allegra ist eine taffe Frau, die sich im Finanzwesen, unter lauter Männern, behauptet. Ihre Schwester Isobel (Iz) ist da ganz anders. Die junge Mutter lebt mit ihrem Mann ein beschauliches Leben. Sie kann Allegra nicht verstehen.
Allegra bekommt einen neuen Kollegen vor die Nase gesetzt, der ihr einen tollen Auftrag vor der Nase wegschnappt. Sam! Jedoch kann sie sich der Anziehungskraft zu Samiboy nicht entziehen. Nach einem Meeting verbringt sie mit ihm eine heiße Nacht. Danach wird sie ihn eh nicht mehr sehen. Falsch gedacht, liebe Allegra.
Allegra räumt mit ihrer Schwester den Speicher im Elternhaus aus. Sie finden eine wunderschön gearbeitete Kuckucksuhr und ein Adventskalenderkästchen.

Allegra erhält einen Anruf. Man hat die Überreste ihrer Großmutter in Zermatt gefunden.
Allegra kann das Ganze nicht verstehen. Sie haben ihre Großmutter vor ein paar Jahren beerdigt.
Wer ist die Frau in Zermatt?

Meine Meinung

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer. Die ersten ca. 100 Seiten beschrieben fast ausschließlich Allegras Job im Finanzwesen. Damit habe ich wirklich nichts am Hut. Ich habe zu diesem Buch gegriffen, weil ich mich in weihnachtliche Stimmung bringen wollte. Mein Job ist auch sehr hart. Da kommt keine weihnachtliche Stimmung auf. Ich denke, so geht es jedem, der berufstätig ist. Auch für Mütter ist diese Zeit bestimmt sehr stressig. Da würde man dann schon gerne in einer Weihnachtsgeschichte in Stimmung kommen.

Das ich weiter gelesen habe, ist dem traumhaften Schreibstil der Autorin geschuldet. Trotz Finanzwesen habe ich durchgehalten. Das wurde dann auch belohnt.
Ab dem Moment, als die zwei Schwestern nach Zermatt reisten, kam eine schöne winterliche Stimmung auf.
Allegra und Iz suchten nach Antworten, was die angebliche Großmutter betraf, die seit 60 Jahren vermisst wurde. Sie verbanden den Aufenthalt in Zermatt mit einem Ski-Urlaub. Hüttenzauber und feiern war auch angesagt.
Das hat mir sehr gut gefallen. Eine betrunkene Allegra ist schon ein Erlebnis. Da spülte es den Finanzstaub weg.
Beschreibungen von der Winterlandschaft, nächtliche Ski-Fahrten konnten mir dann doch noch Weihnachts-Feeling vermitteln.

Nun zu Samyboy. Eigentlich wurde Allegra ja gebeten, in Zermatt mit dem Kollegen Sam und dem Kunden Zhou ein paar Tage Urlaub zu machen. Nach einem Eklat hatte Allegra aber abgelehnt.
Ich muss wohl nicht erwähnen, wem Allegra immer wieder über den Weg gelaufen ist in Zermatt.

Fazit

Eine Geschichte, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten verzaubert hat. Das Setting ist passend für eine weihnachtliche Geschichte.
Wir tauchen in die Welt der Super-Reichen ein, die ihr Geld an der Börse machen.
Allegra wird von ihrem Chef Pierre abwertend behandelt. Sie wendet sich von dem Unternehmen ab.

Wir machen Bekanntschaft mit dem Sohn von dem großen Imperium der Youngs. Zhou bräuchte dringend Hilfe, um sich von seinem Elternhaus zu lösen. Er sollte sich unbedingt mal um sein inneres Kind kümmern. Masse ist ein guter Freund von Zhou und besitze ein Cup-Cake Imperium.Masse erfüllt alle Klischees eines Italieners und hat einen an der Klatsche. :-)
Allegra hat an einem Erlebnis aus ihrer Kindheit zu knabbern. Dies treibt die steinreiche, erfolgreiche Zahlen Jongleurin stets zu Höchstleistungen an.
Die Mutter von Allegra und Isobel leidet an Alzheimer und lebt in einem noblen Pflegeheim, mit eigenem Pfleger.
Wunderschön, fand ich das Familiengeheimnis in der Geschichte. Viele Überraschungen warten auf den Leser. Besondere Erwähnung findet der Speicherfund.
Mir gefiel auch die Welt der Reichen. Ich tauche gerne in andere Welten ab.
Iz hat sich die Kniescheibe beim Skifahren verdreht. Sie wurde in das Luxushaus von Zhou Yong gebracht, wo sofort der eigene Leibarzt geordert wurde.
Wie würde es mir ergehen, nach einem Ski-Unfall? Mich würde man in die Notaufnahme mit stundenlanger Wartezeit bringen! Ein Roman ist schon was Schönes. :)

Eine Liebesszene, deren Ausgang von Anfang an klar ist. Klischee 1.
Masse der sich benimmt wie jemand aus der Kaffeewerbung. Klischee 2.
Ein hollywoodreifes Ende. Klischee 3.
Psychos, verpackt in Geldscheinen, hauchen der Geschichte Luxus pur ein. Klischee 4.

Ich mag so facettenreiche Geschichten. Ich mag verrückte Protagonisten. Ich mag unglaubliche Rettungsaktionen. So eine findet beim Skifahren statt. (Ich kenne mich beim Skifahren nicht aus und kann somit nicht beurteilen,  ob so eine Aktion möglich ist.)

Leider haben mich die Passagen, rund um das Finanzwesen, genervt. Sie haben in diesem Ausmaß nichts in einer Weihnachtsgeschichte verloren. Aber, Geschmäcker sind verschieden. Andere Leser lieben die genauen Beschreibungen vielleicht.
Sehr erwähnenswert finde ich den Schreibstil der Autorin. Er hat mich ein bisschen an Lucinda Riley erinnert.  Ich werde mit Sicherheit weitere Bücher von Karen Swan lesen.

Danke Karen Swan