Dienstag, März 10, 2015

Meine Rezension zu "Endstation" Gerda und Otto Königs dritter Fall von Sabine Wierlmann



Über die Autorin

Sabine Wierlemann ist 1973 in Münster geboren. Ihre Schulzeit hat sie im Schwäbischen verbracht und studierte in Freiburg und Amherst (USA) Deutsch, Geschichte und das Leben. Nach der Promotion lebt und arbeitet sie in Süddeutschland. Sabine Wierlemann ist Lehrerin und Autorin, träumt von einer dritten Karriere als Konditorin und ist leidenschaftliche Sängerin. Sie ist verheiratet mit dem besten Mann der Welt, gemeinsam haben sie zwei Kinder, die das Glück vollkommen machen. Im Klarant Verlag sind von der Autorin die  Regionakrimis "Mordwoche" und "Todesfuge" erschienen. Am 03.02.2015 erscheint der dritte Regionalkrimi der Autorin "Endstation" als Taschenbuch und eBook. Spannende Romane mit schwäbischem Lokalkolorit!


Nach "Mordwoche" und "Todesfuge" ist dieses der dritte Fall für Gerda und Otto Köning! Alle drei Schwabenkrimis sind auch als eBook erhältlich



Beschreibung

Plötzlich gerät der gemütliche Alltag der schwäbischen Kleinstadt Bärlingen aus den Fugen: In einem Lkw tauchen fünf Leichen auf, allesamt Bewohner des Altersheims Gertrudenstift. Dort wohnt auch Gerlinde Haller, die sofort ihre Spürnase einsetzt und sich daran macht, die kriminellen Machenschaften im so harmlos wirkenden Altersheim aufzudecken. Ihr Sohn, Hauptkommissar Georg Haller, übernimmt den Fall und merkt schnell, dass er es hier mit einem Gegner zu tun hat, der vor nichts zurückschreckt. Mit seiner Spezialeinsatztruppe hat allerdings niemand gerechnet und seine Oldies aus der Schubartstraße machen sich voller Eifer an die Ermittlungen für Spannung und Spaß ist also gesorgt! Und auch die Romantik kommt nicht zu kurz, denn im Laufe der Ermittlungen kommen sich Georg und seine Kollegin Lisa-Marie wieder näher. Doch die Hauptrolle ist einmal mehr für Gerda und Otto König vorgesehen. Das alteingesessene Friseurehepaar hatte sich eigentlich vorgenommen, die Polizeiarbeit künftig den Profis zu überlassen. Aber da sie ihre Friseurdienste traditionell auch im Gertrudenstift anbieten, haben sie eine Verbindung zu dem Fall. Ungewollt kommen sie dem Täter sehr nah, und geraten in tödliche Gefahr..


Zum Inhalt

Hauptkommissar Georg Haller bekommt einen anonymen Anruf. Ein Lastwagen soll einen Inhalt enthalten, der so gar nicht da hinein gehört. Kopfsalat und Co wären angemessener!
Er verfolgt den LKW-Fahrer und stellt ihn. Was Georg in dem Lastwagen entdeckt, verschlägt ihm die Sprache! Fünf Senioren im Kühlfach! Erst verschlägt es ihm die Sprache und dann schlägt ihn der russische LKW-Fahrer!
Ziemlich ramponiert ermittelt der schwäbische Hauptkommissar im Altenheim.Im Gertrudenstift bewohnt seine Mutter ein Apartment. Die rüstige alte Dame hat dort eine neue Liebe gefunden.

Meine Meinung

Ich habe bei diesem Provinzkrimi oft schmunzeln müssen. Die Situationen, in die Georg hineingeschlittert ist, waren einfach zu komisch. Gott sei Dank hatte er nur jede erdenkliche Hilfe. Von seinen Kollegen auf dem Präsidium? Weit gefehlt!! Seine Mama im Altenheim und sämtliche Senioren in seiner Nachbarschaft haben fleißig mit ermittelt! Nicht zu vergessen das Ehepaar Gerda und Otto. Die Beiden bekommen in ihrem Friseursalon ja so einiges mit. Im Gertrudenstift  hübscht der Otto oft mal die verstorbenen Senioren für ihren letzten Weg auf. Also, wer wäre besser geeignet als die Beiden? Ich sag Euch: "Niemand"!

Eigentlich geht es in diesem Krimi um ein total trauriges Thema.  Nachdem der ursprüngliche Besitzer des Gertrudenstifts  wegen Demenz  selber Insasse wurde, hat seine russische, rassige Frau die Leitung übernommen. Gutes Pflegepersonal hat sie rausgeekelt und billige, unqualifizierte Hilfskräfte aus Russland und Polen eingestellt. Und auch sonst hat die Russin einige Geheimnisse .... Ich denke, das kommt uns Lesern nicht unbekannt vor. Solche Konstellationen sind im wahren Leben nackte Realität. LEIDER!

Die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Georg hat sich zwar von seiner Lisa-Marie getrennt, doch ohne die süße Kollegin fühlt sich der Georg halt doch nicht wohl. Lisa-Marie verbringt, glücklich zurück erobert, mit ihrem Georg eine heiße Liebesnacht im Altenheim. Das Apartment der Mama war gerade unbewohnt. Bei so einem tollen Angebot verzichtet Lisa gerne auf ein Romantikhotel :-))) Warum erzähl ich Euch jetzt aber nicht ........


Fazit

Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil. Die Abenteuer, die sie Georg und den ermittelnden Senioren auf den Leib geschrieben hat, sind einfach nur köstlich. Und nicht nur die. Auch die mitgebrachten schwäbischen Leckerbissen der betagten Ermittler, sorgen für Hochgenuss. Ich hätte gerne von dem Buffet genascht, dass die Senioren auf Georgs Wohnzimmertisch errichtet haben.
Ein tolles Team, dass ich in mein Herz geschlossen habe. Die Geschichte hat einen Verlauf, mit dem ich nicht gerechnet habe. Humor und Spannung sind garantiert. 
Georg und das Ehepaar Otto und Gerda sind wirklich ein gutes Team. Ja, Georg und Otto sind sich sogar schon in eingenässten Hosen gegenübergestanden. So was bindet!!! Warum? Tja .... das war so ........

Absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne

Oddo guck mol. Oine aus Niederbayern hot ons 5 Stern gebba.