Donnerstag, März 05, 2015

Meine Rezension zu "Hexenkinder" das Fenster in die Vergangenheit von Sabine Bürger




Vita

1946 an der Ostsee, im hanseatischen Rostock geboren, blieb mein Wunsch Gedichte und Geschichten aufzuschreiben, vorerst auf kindliche Versuche beschränkt.
Mein Schulabschluss an einer POS in Rostock, meine Ausbildung zur Laborantin am Justus von Liebig Institut und meine Heirat folgten.
Als Berufstätige und Mutter dreier Kinder war ich vollends ausgelastet. Mein großer Traum vom Schreiben rückte in den Hintergrund.
Erst viele Jahre später brachte mich meine Liebe zu den Büchern, die bis heute meine ständigen Begleiter sind, dazu, an meine Kinder – und Jugendjahre anzuknüpfen, Eigenes aufzuschreiben.
Seit 2010 schreibe ich für eine Agentur Krimis und Kurzgeschichten. Im Dezember ist mein Kinder – und Jugendbuch erschienen, dem hoffentlich viele folgen werden.
Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit einem Verlag, der meinen Vorstellungen und Wünschen total entspricht.
Sabine Bürger 


Kurzbeschreibung


Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit.

Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut ...


Meine Meinung

Ich bin regelrecht verzaubert. Wie das passiert ist? Ich habe Hexenkinder gelesen. Habe mit Samantha und ihren Freundinnen eine Zeitreise in das Mittelalter mitgemacht. 

Samantha, Antonia und Anica lauschen den Geschichten von Samanthas Mutter Soraya.  Soraya hat als kleines Mädchen mit ihrer Oma eine Zeitreise in das Mittelalter gemacht.
Total fasziniert lauschen die drei Mädels der Geschichte.  Allen dreien ist klar: Wir reisen auch dort hin. Die Eltern dürfen jedoch davon nichts erfahren. Sie wünschen sich zu Weihnachten Kleidung, die zum Mittelalter passt. Für den Fasching .... natürlich!!!!!

Sie passieren die geheime Pforte und retten gleich einmal ein Mädchen. Im mittelalterlichen Magdeburg soll es verbrannt werden........

Hach ... war das ein schönes Abenteuer. Damit hatten Samantha und ihre Freundinnen nicht gerechnet. Das Mittelalter im Geschichtsbuch lässt sich nicht mit ihrem Erlebnis vergleichen. Dort riechen sehr viele Menschen ziemlich unangenehm. Die Sitten sind rau. Kinder sind vor der Todesstrafe nicht sicher. Damals hatte man es schon schwer, wenn man rote Haare hatte. Hexe, Hexe, Hexe!!!!

Als Tierschützer haben die drei auch agiert und einen Gaul gerettet. Und das im Mittelalter!!! Der soll Samantha im Lauf der Geschichte noch sehr nützlich sein ..... 

Antonia und Anica müssen zurück in ihre Zeit. Das gerettete Mädchen ist hier nicht mehr sicher ...
Samantha ist nun auf sich allein gestellt und erlebt ein Abenteuer nach dem anderen.

Fazit

Diese Geschichte ist einfach nur schön und dürfte auch erwachsenen Menschen gefallen. Mal ehrlich ... wer lässt sich nicht gern verzaubern?
Samantha lernt die Menschen kennen, mit denen ihre Mutter als kleines Mädchen Bekanntschaft gemacht hat. Sie wird bei den Gesetzlosen aufgenommen. Die Kräuterfrau Zuleikha mochte ich sehr gerne. Ihr gutes Herz hat vor Jahren Soraya gerettet und nun Samantha. Die Kräuterkundige hat die Ähnlichkeit sofort bemerkt.

Gleich am Anfang der Geschichte muss sich Samantha in ihrer Klasse vorstellen. Samantha Marsch tut das nicht gerne. Warum? (M)arsch! Ich denke, damit hat sie nun keine Probleme mehr. Wer im Kerker war, um sein Leben gebangt hat und sich im  Mittelalter behauptet hat, dem geht das am (M)arsch vorbei :-)

Der wunderschöne Schreibstil ist besonders zu erwähnen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Spannung und Humor gingen in diesem Buch Hand in Hand. Samantha macht auch Bekanntschaft mit dem Mädchen Batterine. Der Ursprung ihres Namens ist eine Taschenlampe! Warum? Das müsst Ihr selber herausfinden .....

Unbedingt lesen!! Abrakadabra: 5 Sterne