Montag, November 09, 2015

Meine Meinung zu "Mich sollst du fürchten" von Katrin Rodeit



Vita

Katrin Rodeit wurde am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren. Nach dem Abitur studierte sie Betriebswirtschaft an der Berufsakademie und arbeitete im Vertrieb von Leasinggesellschaften. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in der Nähe von Ulm und arbeitet in Teilzeit. Ihre freie Zeit widmet sie fast ausschließlich dem Schreiben. »Mich sollst du fürchten« ist der 3. Band um die sympathische Ulmer Privatdetektivin Jule Flemming. Bereits erschienen sind »Mein wirst du sein« und »Gefährlicher Rausch«, beide im Gmeiner-Verlag.

Info

STIMME DER VERGANGENHEIT  Hat Privatdetektivin Jule Flemming die Stimme des Mörders ihres Vaters wiedererkannt oder spielt ihr ihre Fantasie einen Streich? Sie greift nach diesem Strohhalm, denn sie hat sich geschworen, den Mann zur Strecke zu bringen. Gleichzeitig erhält sie einen neuen Auftrag. Sie soll ein verschwundenes Mädchen in Ulm aufspüren. Dabei gerät sie nicht nur zwischen die Fronten, auch ihre Gefühlswelt wird auf den Kopf gestellt. Bis sie merkt, dass sie in Gefahr ist, steckt sie bereits selbst in einer tödlichen Falle.

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Zum Inhalt

Dies war nun der zweite Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe. Ich muss sagen, Frau Rodeit hat ihre Hausaufgaben gemacht. War der erste Krimi noch etwas holperig, so konnte mich "Mich sollst du fürchten" auf der ganzen Linie überzeugen.

Jule erkennt in einem Lokal die Stimme des Mörders ihres Vaters. Total aufgewühlt verlässt sie das Lokal und lässt ihre Begleitung Mark sprachlos sitzen.
Von außen beobachtet sie nun das Geschehen. Obwohl Jule Privatdetektivin ist und "SOFORT" den Fall ihres verstorbenen Vaters wieder aufnehmen will, muss sie erst noch einen anderen Fall lösen.
Ein Aupair Mädchen ist spurlos verschwunden und deren Schwester bittet um Hilfe.

Meine Meinung

Die quirlige Jule war im Zwiespalt und möchte Anfangs den Fall der verschwundenen Schwester nicht bearbeiten. Der Polizist Mark und Jule sind sich näher gekommen. Mark war jedoch unendlich sauer, weil Jule ihn im Lokal ohne Erklärung sitzen lassen hatte. 
Jule brauchte bei den Ermittlungen um ihren Vater Hilfe und vertraute sich Andreas an. Mit ihm hatte sie vor kurzem ein Duett im Jazz-Keller gesungen. Vergessen sind die Zeiten, als sie ihn als Serienkiller in Verdacht hatte.

Jule mochte ich sehr gerne. Ihre natürliche Art fand ich sehr einnehmend. Sie ist eine gute Detektivin, trotz ihrer zeitweiligen Unsicherheit in manchen Dingen. Ihre Gedankengänge fand ich amüsant. Für ihren kleinen Nachbarn Leon hatte sie stets ein offenes Ohr und Schaumküsse parat. Eigentlich hätte Jule ihm verbieten müssen, heimlich den Polizeifunk zu hören; jedoch war es für Jule einmal sehr nützlich.
Dieser Krimi bietet nicht nur Spannung. Man fühlt sich beim Lesen, als wenn man mitten durch Ulm spaziert. Gerne würde ich mich auch mal von Jule bekochen lassen. Einmal Spätzle mit Bratensoße bitte!
Die Autorin versteht es trotz Verbrechen den Leser in Urlaubsstimmung zu versetzten. 
Hatte sie sich anfangs auch dagegen gesträubt, den Fall der verschwundenen Schwester zu bearbeiten, musste sie doch erkennen, dass viele Dinge sich am Ende zu einem Ganzen fügen.
Die Gefahren in denen sich Jule befunden hatte, haben mir manchen Schauer über den Rücken gejagt.
Das Ende hätte mir beinahe einen Fingernagel gekostet.

Fazit

Ein durch und durch stimmiger Regionalkrimi der mir schöne Lesestunden beschert hat. Der mir mehr wie einmal richtig Appetit auf gutes Essen gemacht hat. 
Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung wird mit jeder Seite aufgebaut. Dieses Mal hat ich einen falschen Verdacht. Ich hätte schwören können, dass ich richtig liege.
Den kleinen Leon und Jule konnte ich mir gut vorstellen. Ob aus Leon mal ein Detektiv wird? Er wird in dieser Geschichte noch einiges erleben. 

Wer das Gefühl haben will, mit einer guten Freundin einen Biergarten zu besuchen und spannende Fälle aufklären möchte, der ist bei "Mich sollst du fürchten" genau richtig.
Ich werde die Reihe weiter verfolgen. Ich durfte die nette Autorin auf der Frankfurter Buchmesse, bei dem tollen Gmeiner Bloggertreffen,  kennenlernen. Bei Jule hatte ich immer Katrin vor Augen.

Danke Katrin Rodeit

5 Sterne



rechts Katrin Rodeit







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