Montag, August 24, 2015

Meine Rezension zu "Der Sommer, in dem es zu schneien begann" von Lucy Clarke


Vita

Lucy Clarke studierte englische Literatur an der Universität von Cardiff und lebt heute mit Mann und Kind in Bournemouth. Sie ist passionierte Tagebuchschreiberin und mit einem professionellen Windsurfer verheiratet, mit dem sie ihre Liebe zum Meer und zum Reisen teilt.

Hier könnt Ihr diese traumhaft schöne Geschichte kaufen:


Info

Abrupter und schmerzhafter kann das Schicksal kaum zuschlagen: Als Eva nur wenige Monate nach der Hochzeit ihren Mann durch einen Unfall auf See verliert, erstarrt sie vor Schmerz und Entsetzen. Ihr gerade erst begonnenes Leben als glückliche Ehefrau soll schon zu Ende sein? Eva fühlt sich völlig allein in ihrer Trauer und reist kurzerhand nach Tasmanien, um Trost bei Jacksons Angehörigen zu finden. Doch so bezaubernd die australische Insel ist, so abweisend verhält sich Jacksons Familie. Warum nur wollen sein Vater und sein Bruder partout nicht über ihn sprechen? Auf Eva warten schockierende Wahrheiten, die sie zu einem schicksalhaften Sommer in der Vergangenheit führen - dem Sommer, in dem es zu schneien begann.

Meine Meinung

War dieses Buch schön!!! Es hat geschneit, die Sonne hat geschienen und Licht und Meer haben wunderbare Farben in mein Herz gezaubert.
Eva hat kurz vor ihrem 1. Hochzeitstag ihren Mann verloren, der beim Angeln von einer rießigen Welle ins Meer gespült wurde. 
Die Verzweiflung und Trauer kann man beim lesen spüren. Ich habe mit Eva gelitten und ihre große Müdigkeit hat mich angesteckt.
Jackson war Evas absoluter Traummann, den sie in jeder Sekunde stark vermisst. Es gibt keine Leiche von Jackson; was einen richtigen Abschied für Eva völlig unmöglich macht.
Eva übt den Beruf Hebamme aus; der sie jedoch im Moment hoffnungslos überfordert.

Jacksons Eltern hat sie nie persönlich kennengelernt. Seine Mutter kam in Australien bei einem Waldbrand ums Leben; seinem Vater hat sie mehrere Briefe geschrieben; die dieser jedoch nie beantwortete.
Nachdem Jackson verstorben war, hat sie ihn angerufen und zur Trauerfeier von Jackson eingeladen. Jacksons Vater kam jedoch nicht.
 Wohin mit der Trauer? Eva reist zu Jacksons Heimatort Tasmanien, da sie das Gefühl hat, nur so ihre Trauer zu bewältigen.

Die australische Insel hat einen ganz besonderen Charme, was man leider von Jacksons Angehörigen nicht behaupten kann. Vater und Bruder begegnen Eva mit großer Ablehnung. 
Sie spürt, dass es um ihren verstorbenen Ehemann Geheimnisse gibt. Jacksons Bruder stellt ihre eine Hütte am Strand zur Verfügung, in der sie eine Zeit lang wohnen kann. Sie merkt, dass ihre Abreise erwünscht ist. Sie spürt, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie will das große Geheimnis um ihren heißgeliebten Jackson ergründen.
Da bemerkt sie, dass sie schwanger ist und betrachtet das ungeborene Kind als das letzte Geschenk von Jackson.
Jackson Bruder fand ich sehr geheimnisvoll und etwas ruppig; was sich im Lauf der Geschichte noch anders entwickelt. Manchmal bleibt Eva die Spucke weg, ob der großen Ähnlichkeit zu Jackson.

Fazit

Diese Geschichte lädt ein zum tauchen, schwimmen und leckeren Fisch essen.
Diese Geschichte lässt einen Trauer, Hoffnung und Angst verspüren. 
Diese Geschichte lässt einen nicht mehr los und man legt das Buch erst am Ende zur Seite.
Diese Geschichte enthält viele ungeahnte Wendungen und raubt einem förmlich den Atem.
Romantik, Dramatik, Trauer, Verzweiflung, Angst und ein Ende, dass alle Kriterien für ein gutes Buch erfüllt.
Diese Geschichte lehrt einem, der Mann den man geheiratet hat, könnte ein ganz anderer sein, als es den Anschein hat ....
Diese Geschichte ist mein Sommerbuch 2015

Danke Lucy Clarke. Ich habe jedes einzelne Wort genossen.

Eine absolute Empfehlung und 5 Sterne









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