Donnerstag, Juli 30, 2015

Meine Rezension zu "AM ANFANG WAR DIE SCHULD" von Jane Shemilt

Vita

Jane Shemilt ist praktische Ärztin und hat neben dieser Tätigkeit noch ein Diplom in Creative Writing an der Universität in Bristol erlangt. Daraufhin legte sie nach und machte auch noch ihren Master mit Auszeichnung. Die Autorin lebt mit ihren Mann, einem Professor für Neurochirurgie, und ihren fünf Kindern in Bristol. Am Anfang war die Schuld ist Jane Shemilts erster Roman.


Info

Jenny Malcom ist sich sicher, alles im Griff zu haben. Ihren Job als Ärztin, ihre Rolle als Mutter von drei Teenagern und ihre Ehe. Alles läuft perfekt. Bis zu dem Abend, an dem ihre fünfzehnjährige Tochter nicht nach Hause kommt. Bange Stunden des Hoffens folgen, bis klar wird: Naomi ist spurlos verschwunden. Und plötzlich bricht Jennys perfekt organisiertes Leben zusammen. Während die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren laufen, steht die Familie Malcom vor den Trümmern ihres Lebens. Und Jenny beginnt zu ahnen, dass sie ihre Tochter doch nicht so gut kannte, wie sie immer gedacht hat …



Meine Meinung


Eben habe ich den Roman beendet und muss sagen, dass ich das Ende noch nicht richtig verdaut habe.
Ich würde diese Geschichte nicht als Thriller bezeichnen. Für mich ist es eine Familientragödie. 
Nach außen hin gewinnt man den Eindruck einer Bilderbuchfamilie. Das Ärzteehepaar mit drei wohlgeratenen Kindern. Der Schein trügt ganz gewaltig. 

Jenny merkt, dass ihre Tochter Naomi immer verschlossener wird. Sie legt sich sämtliche Erklärungen dafür zurecht. Als Ärztin hat sie einen anstrengenden Alltag. Irgenwie konnte ich Jenny verstehen. Ich hatte das Gefühl, ihr fehlt die Kraft für Auseinandersetzungen; jedoch hätte sie lieber mal beruflich kürzer treten sollen.
Ihr Sohn Ed verändert sich auch. Er wird immer dünner und einsilbiger. Zeitweise blickt er seine Mutter voller Hass an. Er wird seiner Mutter noch gehörig die Meinung sagen ....
Theo scheint das einzige unproblematische Kind zu sein. Der Vorzeige - Sohn. Doch, auch er wird seine Mutter noch überraschen ....
Der Familienvater Ted bekommt nicht viel von der Familie mit. Der Neurochirurg hat einen harten Job. Bei einer schwierigen Operation passiert ein Kunstfehler .....

Naomi spielt in einem Theaterstück mit, dass ihr sehr viel Energie abverlangt. Nach dem letzten Auftritt kehrt sie nicht mehr heim. Naomi ist spurlos verschwunden ...

Die Geschichte verfügt von Anfang an über eine Spannung, die die Autorin bis zur letzten Seite hält. Der Roman wird aus der Sicht von Jenny Malcom erzählt. Die Kapitel sind immer ein paar Tage vor- und nach dem Verschwinden von Naomi aufgeteilt. 
Nachdem Naomi verschwunden ist, kommen die familiären Probleme schonungslos ans Tageslicht.
Ted und Jenny müssen nun ihren Fehlern ins Auge sehen. Die Geheimnisse die sie haben, tragen viel zu Naomis Verschwinden bei. 
Als Leser merkt man mit jeder gelesenen Seite, dass kein Familienmitglied wirklich so ist, wie es Anfangs den Anschein hatte.
Drogenprobleme kommen zum Vorschein. Ted wusste von Anfang an viel mehr, als er zugegeben hat. 
Mit Teds Treue steht es auch nicht zum Besten. Jenny wird immer mehr bewusst, wie nachlässig sie gegenüber ihren Kindern war. Die Probleme wären leicht erkennbar gewesen. Wenn sie nicht gearbeitet hat, ist sie ihrem Hobby, der Malerei, nachgegangen. 
Sehr schlimm fand ich Jennys Vorurteile. Sie hätten beinahe einem kleinen Mädchen das Leben gekostet .......
Jenny ist am Ende mit ihren Kräften. Sie verlässt das gemeinsame Heim in Bristol ......


Fazit

Der Schreibstil von Jane Shemilts ist sehr detailliert. Egal ob Jenny telefoniert oder im Garten spazieren geht. Alles was Jenny wahrnimmt, flechtet die Autorin gekonnt mit ein. >>Als ich darauf warte, dass Michael sich meldet, schwingt der schwarze Körper einer Spinne, der an einem Faden der Mauerkrone hängt, wie eine Perle an einem Pendel auf die Steine in der Gartenmauer zu.<<
Diese und sämtliche andere Gedankengänge von Jenny, vermitteln dem Leser das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Die Handlung ist nicht mit viel Blut und Morden gepflastert; sie besticht jedoch durch raffinierte Strategien. 
Nichts ist dem Zufall zuzuschreiben. Nichts ist so wie man denkt. Nichts richtet mehr Schaden an als Ignoranz. 
Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet. Ich war total überrascht.
Ein Thriller, den das wahre Leben geschrieben haben könnte ......

Danke Jane Shemilts

Eine absolute Empfehlung und 5 Sterne













Sonntag, Juli 26, 2015

Meine Rezension zu "Albtraum am Atlantik" von Gisela Garnschröder



Vita

Als Kind war ich immer mit Tieren zusammen und viel draußen an der frischen Luft, weil ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin. Es war eine schöne Zeit, und wenn ich dann noch ein Buch hatte, war ich rundum glücklich.
Ich habe Bücher förmlich verschlungen und so manchen Regentag damit zu einem Erlebnis gemacht. Ich träumte mich in fremde Welten und schrieb eigene kleine Geschichten in mein Tagebuch. Für ein ganzes Buch war ich jedoch viel zu ungeduldig. Überhaupt gab es nach Beendigung der Schulzeit so viele Dinge, die mich beanspruchten, dass ich gar nicht mehr zum Schreiben kam.
Erst viele Jahre später begann ich wieder, Geschichten zu erfinden. 
Doch immer wenn ich mit einer wunderbaren Liebesgeschichte begonnen hatte, entwickelten die Figuren ein Eigenleben und plötzlich gab es eine Leiche. 
Irgendwann gab ich auf und schrieb rund um die Liebesgeschichte einen Krimi. Das war genau das Richtige für mich. 

Info

Tolles Wetter, eine ungewöhnliche Landschaft und herrliche Strände auf Lanzarote!Der Urlaub für Jana und Torsten könnte so schön sein, wären da nicht die Albträume, die Jana plötzlich quälen und nach Beendigung des Urlaubs anhalten. Als sie ein mysteriöses Paket erhält, erfährt sie von ihrer Mutter ein schreckliches Geheimnis …



Hier könnt Ihr das Buch kaufen: http://www.turmhut.de/


Meine Meinung

Die Geschichte beginnt mit einem sehr spannenden Prolog. Die Eltern von einem kleinen Mädchen nehmen sich einen freien Abend. Ein Kindermädchen beaufsichtigt die Kleine. Als das Ehepaar wieder heimkommt, sitzt das vierjährige Mädchen weinend vor dem Haus auf der Treppe. Die Haustüre steht offen .....

Nach diesem Prolog bin ich nur so über die Seiten geflogen. Es ist das erste Mal, dass ich einen Krimi gelesen und Urlaubsfeeling bekommen habe. Jana ist mit ihrem Freund Torsten nach Lanzarote geflogen. Von dort haben sie  einen Ausflug auf die Vulkaninsel Fuerteventura unternommen. Die Unternehmungen waren so gut beschrieben, dass ich das Gefühl hatte, selber über den heißen Sand zu laufen.
Alles hätte so schön sein können, wenn da nicht diese Albträume gewesen wären, die Jana fast jede Nacht heimgesucht haben
Wer ist der Mann, der Jana immer angestarrt hat? Warum kommt ihr der Mann so bekannt vor?
Immer wieder der gleiche Traum. Dann sieht Jana den Mann auf Lanzarote .....
Jana ist eine gute Schwimmerin; wäre jedoch beinahe ertrunken ....
Wer oder Was hat sie in die Tiefe gezogen?

Ihren Freund konnte ich nicht leiden. Jana war zeitweise ein richtiges Nervenbündel und Torsten wurde sehr leicht "zornig"! Er redete Jana immer ein, sie würde sich alles einbilden; wollte nur seinen Urlaub genießen. 

Nach dem Urlaub ziehen Jana und Torsten in eine gemeinsame Wohnung. Da erhält Jana ein Päckchen, dass exakt zu ihren Albträumen passt .......
Torsten soll noch eines Besseren belehrt werden ......

Fazit

Spannung, Urlaubsfeeling und ein flüssiger Schreibstil zeichnen diesen Krimi aus. 
Ein Fall wird nach Jahrzehnten wieder aufgerollt. 
Eltern die ein Geheimnis hüten. Eine junge Frau die ständig von Albträumen geplagt wird, die sich nach und nach in ihr reales Leben einnisten.

Ich habe diesen spannenden Krimi sehr gerne gelesen. Einzig das Wort "Empört" hat mich gestört. Ständig war in dieser Geschichte irgendwer empört. 

Prolog und Epilog waren super - spannend. 

Danke Gisela Garnschröder

Eine Empfehlung von mir und 4 Sterne




Meine Rezension zu "Herz über Kopf" von Jo Platt


Vita

Jo Platt wurde in Liverpool geboren und studierte Literatur. Wie ihre Hauptfigur Rosalind hat sie Erfahrung mit Neuanfängen: Über das ländliche Wiltshire, London und Seattle, wo sie als Lehrerin arbeitete, verschlug es sie nach St Albans, die malerische Kathedralenstadt in der Nähe Londons, in der «Herz über Kopf» spielt. Lange Zeit schrieb sie nur für Familie und Freunde, bevor sie sich ein Herz fasste und ihren ersten Roman in England veröffentlichte. Heute lebt sie mit ihrem Mann – der übrigens einmal ihr Nachbar war – und zwei Kindern in Bristol. Zwei Katzen und (natürlich) zwei Meerschweinchen machen die Familie komplett.

Info

Manchmal muss die Welt erst auf den Kopf gestellt werden, damit man erkennt, wohin man gehört. 
Mit Rückschlägen kennt Rosalind sich aus. Achtzehn Monate ist es her, dass ihr Verlobter – aus gutem Grund nur «die Ratte» genannt – aus der Kirche floh. Am Tag ihrer Hochzeit, durch das Fenster der Sakristei. Seitdem ist nichts mehr wie zuvor.
Im malerischen St Albans hofft Ros, endlich mit der Vergangenheit abschließen zu können: Sie liebt das beschauliche Leben dort, den neuen Job in der Buchhandlung und vor allem ihre Kollegen: den schweigsamen Andrew, Georgina, die alles zu haben scheint, was sich Ros wünscht, und die liebenswert-schrullige Joan.
Doch dann klingelt es eines Freitagabends an der Tür: Der Mann mit dem Blumenstrauß entpuppt sich als ihr Nachbar Daniel, und er bringt schlechte Nachrichten: Er hat Mr. Edward überfahren. Mit dem Rasenmäher. Noch ahnt Ros nicht, dass das vorzeitige Ableben ihres geliebten Meerschweinchens einen noch größeren Einfluss auf ihr Leben haben wird als die Flucht der Ratte …
Ein warmherziges Debüt über Abschiede, Neuanfänge und die manchmal turbulente Suche nach der Liebe fürs Leben.

STIMMEN ZUM BUCH

Jeden Abend habe ich mich gefreut, das Buch im Bett weiterzulesen, weil das so war wie eine gute Freundin zu treffen. (Karoline Laarmann, 1Live)
Ein Buch, das einfach Spaß macht. (Bergische Morgenpost)
Vergnüglich! (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Wer mal wieder richtig Lust hat auf britische Fabulierkunst, der wird mit diesem Roman richtig Spaß haben. (Love Letter)
Ein Liebesroman ohne Schmalz und Pathos. (Main-Post)
Hier draufklicken und Ihr könnt Euer Herz verlieren: http://www.rowohlt.de/buch/Jo_Platt_Herz_ueber_Kopf.3122230.html


Die Frau, die ständig im Gebüsch verschwand .......


Zum Inhalt

Es gibt Bücher da fühlt man sich,  trotz all seinen Fehlern, wohl in seiner Haut. Dieses Wohlgefühl steigert sich mit jeder gelesenen Seite. Es geht um eine Frau mit vielen Schwächen. Eine Frau wie du und ich. Bei Herz über Kopf wird, trotz aller Dramatik, nicht auf die Tränendrüse gedrückt. Man kann mit der Protagonistin mitfühlen, lachen und sich die Haare raufen. Rosalind hat eine besondere Begabung. Sie manövriert sich ständig in die unmöglichsten Situationen.

Der schönste Tag im Leben einer Frau endet für Rosalind in einen Albtraum. Ihr Bräutigam flüchtet aus der Kirche.
Rosalind lässt sich lange Zeit richtig gehen. Sie läuft in schmuddeligen Klamotten rum und .... müffelt! Ihre Familie und Freunde können es nicht mehr mit ansehen. Und überhaupt .... was hängt da aus der Nase????
Ein guter Freund verhilft ihr zu einem Job in einer Buchhandlung im malerischen St. Albans. Sie wird Teilhaberin in dem florierenden Laden. Alle hoffen, dass sie nun ihren flüchtenden Bräutigam, (die Ratte) vergisst und ein neues Leben beginnt. Vom Vormieter ihres Hauses hat sie ein Meerschweinchen übernommen. Doch, das einzige Lebewesen in ihrem Haushalt wird von ihrem Nachbarn mit dem Rasenmäher überfahren ......

Meine Meinung

Da wird eine Frau am Hochzeitstag sitzen gelassen und trauert um ihr Meerschweinchen Edward. Und was mach ich? Ich lach mich kaputt. Rosalind ist ständig in komische Situationen geschlittert.
Als ihr Nachbar ihr Meerschweinchen mit einem Bosch - Rasenmäher überfährt, bricht wieder mal Rosalinds Welt zusammen. Der bärtige Täter entschuldigt sich mit einem Strauß Blumen. Als er vor Rosalinds Türe steht, ist diese erst mal sprachlos. Das steht ein großer, blonder Mann, mit einem groben, irischen Wollpullover. Sein Bart beherrscht das ganze Gesicht. Seine Aussprache passt jedoch nicht zu seinem Seebär - Outfit! Rosalind macht dem Seebären Daniel McAdam die Entschuldigung nicht leicht.

Irgendwie zieht sie der Seebär magisch an. Ständig beobachtet sie ihn in dem Gebüsch, dass sie von Daniels Garten trennt. Ich brauche nicht erwähnen, dass sie mehr wie einmal im Gebüsch liegt!!!!
Daniel hat einen sonnigen Humor. Die Bemerkung über Rosalinds Schuhwerk ist der beste Beweis dafür.


Rosalind fühlt sich in der Buchhandlung so richtig wohl. Ich beneide sie um ihren Job. Ihre beiden Kolleginnen George und Joan haben das Herz am richtigen Fleck. Andrew, den zweiten Teilhaber, finde ich besonders sympathisch. Mir gefällt sein versteckter, verschmitzter Humor. Die Vier kommen sich menschlich immer näher.
Da Andrew sehr attraktiv ist, großen Anklang bei Frauen findet, hab ich mich oft gewundert, warum er noch Single ist. Ob er mit Rosalind zusammen kommt?
Da wird Andrew krank ........

Fazit

Rosalind ist eine total lustige Frau. Klar, sie empfindet es anders. ;-) Sie selbst kommt  sich tollpatschig vor und hat häufig eine gesunde Gesichtsfarbe! (ROT)!!!
Daniels Bart kann ich mir bildlich vorstellen. Rosalinds Verhalten hat ihn oft amüsiert.
Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil. Ihre Protagonisten hat sie charmant beschrieben. Bei der Hochzeit eines Freundes erfährt Rosalind warum ihr Bräutigam geflüchtet ist .......
Jo Platt hat uns gezeigt, dass man Probleme auch mit anderen Augen sehen kann. Jede Krise kann ein neuer Anfang sein.

Beim Essen machen Nudeln glücklich - beim Lesen dieses Buch!

Eine absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne







Sonntag, Juli 19, 2015

Vorankündigung zur Verlosung "Zwei fürs Leben" von Julia Hanel



Am 20.07.15 startet die Verlosung zu "Zwei fürs Leben". Ihr könnt eine signierte Ausgabe von Julia und einen Gutschein im Wert von 10 Euro bei mir gewinnen. Die Verlosung endet am 27.07.15!
Julia wird am 21.07.15 um 20 Uhr  für eine Stunde Eure Fragen beantworten. Ihr findet Julia auf ihrer Autorenseite:
https://www.facebook.com/pages/Julia-Hanel-Autorin/309446339253632?fref=ts




Kurzbeschreibung

„Du musst es ihnen sagen!“
„ Was soll ich ihnen denn sagen? ‚Ich höre Stimmen‘? Dann komme ich hier nie wieder raus.“
„Eine Stimme.“
„Was?“
„Du hörst nur eine Stimme. Meine.“
„Klar, das ändert natürlich alles. ‚Herr Doktor, ich höre eine Stimme seit dem Unfall‘, ‚Ach, nur eine? Na dann …‘
„Das ist nicht witzig.“
Nein, dachte ich, es ist nicht witzig, plötzlich aufzuwachen und eine Stimme in seinem Kopf zu hören, die einem fremden Mann gehört.
Als Anni nach einem schweren Unfall im Krankenhaus erwacht, hört sie eine fremde Stimme in ihrem Kopf. Sie gehört zu Ben, einem jungen Architekten, der behauptet, im Koma zu liegen und ihre Gedanken zu hören. Anni ist skeptisch. Doch am nächsten Tag ist Bens Stimme wieder in ihrem Kopf. Und am übernächsten auch. Schon bald werden die Gespräche mit Ben, die mal witzig und mal nachdenklich sind, zum Höhepunkt ihres Tages. Obwohl sie einander noch nie gesehen haben, kommen sich Anni und Ben immer näher. Zu nah, denn beide sind in festen Beziehungen. Trotzdem lässt sie die Stimme des anderen nicht mehr los, und Anni beginnt sich zu fragen, ob man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben kann ...

Buchrückseite

Als Anni nach einem schweren Unfall im Krankenhaus erwacht, hört sie eine fremde Stimme in ihrem Kopf. Sie gehört zu Ben, einem jungen Architekten, der behauptet, im Koma zu liegen und ihre Gedanken zu hören. Anni ist anfangs skeptisch und versucht, Ben mit allen Mitteln loszuwerden. Doch schon bald werden die Gespräche mit Ben zum Höhepunkt ihres Tages. Die fremde Stimme lässt sie nicht mehr los, und Anni fragt sich, ob man sich wirklich in einen Unbekannten verlieben kann ...

Heute möchte ich Euch eine neue Autorin vorstellen: Julia Hanel! Sie hat die außergewöhnliche Romanze "Zwei fürs Leben" geschrieben. Julia verlost eine signierte Ausgabe!!!!



Ich möchte Euch heute eine neue Autorin vorstellen. Julia hat "Zwei fürs Leben" geschrieben.
Antonie Pongratz hat es mir empfohlen. Die Buchhändlerin war von dieser süßen Geschichte total angetan.
ICH AUCH!!! Ich habe mir den Klappentext durchgelesen; auf meinen Kindle geladen und sofort gelesen. Ich möchte bei einem Buch in eine andere Welt eintauchen Ich will gut unterhalten sein und mit den Protagonisten mitfühlen können. All das konnte ich bei "Zwei fürs Leben"!
Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich traurig war, als ich das Buch ausgelesen hatte.

Ich empfehle jedem dieses Buch, der noch träumen kann und will. Der für ein paar wunderbare Stunden der Realität entfliehen möchte.

Hab ich Euch eigentlich erzählt, dass ich Julia gesucht und gefunden habe? Waaaas .... hab ich das tatsächlich vergessen?

Hier ist Julia. Extra für Euch Bücherfreunde hat sie in ihrem Fotoalbum geblättert und mir ein paar Bilder zur Verfügung gestellt. Vorher plaudert Julia ein bisschen aus dem Nähkästchen. Solltet Ihr noch Fragen an die Autorin haben: Am Dienstag den 21.07.15 um 18 Uhr beantwortet Julia für eine Stunde Eure Fragen auf ihrer Autorenseite. Hier der Link dazu: https://www.facebook.com/pages/Julia-Hanel-Autorin/309446339253632?fref=ts


Julia Hanel

Hallo Ihr da draußen. Schön, dass Ihr mich besucht. 

Zwei fürs Leben“ ist mein erster Roman, aber ich habe manchmal das Gefühl, als hätte ich nie etwas anderes gemacht. Schreiben ist schon immer ein Teil von mir – die schönste Art, sich auszudrücken, wie ich finde. Schon als kleines Mädchen habe ich Tagebuch und Reiseberichte über jeden unserer Familienurlaube geschrieben, außerdem Abenteuergeschichten, über die ich heute herzlich lache. Weil mir das Schreiben so viel Spaß macht, bin ich schließlich auch Journalistin geworden.
Wie ich auf die Idee zu „Zwei fürs Leben“ gekommen bin, kann ich nicht genau sagen. Sie war einfach plötzlich da. Es hat in den Fingern gegribbelt, und ich musste loslegen. So bin ich, wenn ich schreibe – ich denke nicht lange nach, sondern schreibe einfach drauf zu. Im „realen Leben“ bin ich eher das Gegenteil. Sehr organisiert und eher unspontan. Aber das ist ja auch das Tolle am Schreiben. Dass man in andere Rollen schlüpfen kann.
Ich schreibe meistens abends und am Wochenende, weil ich ja tagsüber ganz normal zur Arbeit gehe. Am liebsten sitze ich auf unserem Sofa im Wohnzimmer, und im Idealfall regnet oder schneit es draußen. Ich bin nämlich ein absoluter Sonnenanbeter und bringe nichts zustande, wenn das Wetter schön ist. Dann muss ich raus und die Schreibpläne vertagen, was natürlich nicht so gut ist. Am liebsten liege ich dann mit einem guten Buch am Main oder am Badesee. Oder ich schmiede Reisepläne, denn das ist nach dem Schreiben mein zweites großes Hobby. Ich sehe mir zusammen mit meinem Mann wahnsinnig gerne die Welt an, und es kann gar nicht weit genug sein.
Leider ist nicht das ganze Jahr über Sonnenschein angesagt. Aber auch die kälteren Jahreszeiten haben ihre schönen Seiten. Denn was gibt es Tolleres als faule Sonntage auf der Couch mit guten Büchern – oder ein paar Ideen, die zu Papier gebracht werden möchten?! Jetzt dürft Ihr mit mir ein bisschen in meinen Erinnerungen schwelgen.


Meine Eltern sagen, dass ich ein fröhliches Kind war und immerzu gelacht habe. Das mach ich auch heute noch sehr gern – auch über mich selbst. Ich glaube, es ist wichtig, dass man sich selbst nicht zu ernst nimmt. Deswegen darf in meinen Büchern der Humor nicht zu kurz kommen.

Das bin ich im Garten meiner Großeltern. Meine Oma hat mir immer viel vorgelesen, mir Märchen erzählt, Gedichte beigebracht und selbst gern gedichtet. Dass ich heute Bücher schreibe, hat sie leider nicht mehr erlebt, aber ich denke, es hätte ihr gefallen.

Neben dem Schreiben sehe ich mir gerne die Welt an, am liebsten mit meinem Mann, der genauso reisebegeistert ist wie ich. Ich bin ein großer Asien-Fan und habe dort bereits viele Länder bereist. Da ich Elefanten liebe, nutze ich auch jede Gelegenheit, die Dickhäuter live zu erleben – 2006 in einer Aufzuchtstation in Thailand.



Mein Lieblingsschreibplatz ist unser Sofa. Dort sitze ich dann mit Kuscheldecke, Laptop und Chai Latte und tippe drauf zu. Und was zum Knabbern darf meistens auch nicht fehlen. Studentenfutter zum Beispiel. Oder Gummibärchen. Das hilft beim Denken (behaupte ich).


Danke liebe Julia.


Jetzt kommen wir zu der Verlosung! Julia spendiert eine signierte Ausgabe von "Zwei fürs Leben"!
Ich spendiere einen Amazon Gutschein für das EBook!

Was ihr dafür tun müsst?


1. Volljährig sein.
2. Ohne Bücher nicht leben können.
3. Wenn Ihr in den Lostopf hüpft, einen Kommentar hinterlassen, euren Namen nennen. Anonym, ohne den Namen zu nennen, wird nicht mitgezählt.
4. Die Gewinner müssen mir ihre Adresse mailen. Wenn nach drei Tagen nichts kommt, wird erneut verlost.


Die Verlosung beginnt am 20.07.15 und endet am 27.07.15!



Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Verlosung und drücke Euch die Daumen.

Eure Gisela














Montag, Juli 13, 2015

Meine Rezension zu "Nichts ist, wie es scheint" von Bea Lange



Vita

Bea Lange ist das Pseudonym, unter dem Sabine Bruns Romane veröffentlicht. Jahrgang 1962, EDV-Kauffrau, Dozentin in der Erwachsenenbildung, Fachjournalistin und Autorin von Fachbüchern. Sie lebt mit Mann, Pferden, Hunden und Katzen in einem kleinen Dorf in Norddeutschland.

Info

Claire ist fünfundzwanzig, von Beruf »reiche Tochter« und von einem Tag auf den anderen mittel- und obdachlos. Sie will sich umbringen, doch der Einbrecher Leonard hält sie davon ab.
Claire findet Arbeit in einem noblen Hotelkomplex. Schnell gerät sie in einen Strudel von Gefahren, Misstrauen und bedrückenden Fragen. War ihr Vater Mitglied der Mafia? Woran ist ihre Mutter wirklich gestorben? Wem darf sie noch trauen, und wird sie je die Panikattacken überwinden, die sie überfallen, sobald ihr ein Mann zu nahe kommt?


Nichts ist wie es scheint. Unmöglich ist es, dieses Buch nicht zu lesen. Hier lang:http://www.bookshouse.de/buecher/Nichts_ist__wie_es_scheint/


Zum Inhalt

»Ich sehe einen Menschen an und weiß nicht mehr, ob ich glauben soll, was sein Gesicht oder seine Stimme sagt.«

Beim Stöbern bin ich auf dieses Buch gestoßen. Das Mädchen auf dem Titelbild hat mich an Lisbeth erinnert. Sie war die Protagonistin in einer schwedischen Trilogie.
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, gab es für mich nur noch eins: Rauf auf den Reader und sofort lesen!

Ich stelle mir gerade vor, dass ich von einen Tag auf den anderen keine Familie, kein Geld und keine Wohnung mehr habe. Mir wird schlecht! Genau das ist Claire passiert. Die ausgeflippte junge Frau hat sich nie einen Kopf machen müssen, woher das Geld kommt. Arbeit ist für sie ein Fremdwort.
Ihr Vater wird vermisst. Ist er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen?

Mit einer Flasche Schnaps und Zigaretten sitzt sie auf dem Boden ihres leergeräumten Elternhauses.
Alles wurde verpfändet. Warum? War oder ist ihr Vater nicht vermögend?
Claire nimmt eine Unmenge Tabletten ein. Will sie sich umbringen?
Da steht auf einmal der Einbrecher Leonard vor ihr. Schleppt sie ins Bad und sorgt dafür, dass sie sich übergibt.
Leonard ist angewidert von der reichen, verwöhnten Tussi. Diese Art Weiber kann er gar nicht leiden. 
Er bringt sie erst mal von dem Haus weg. Doch, Claire verschwindet wieder in das Haus zurück. 

Von einem Geschäftsfreund ihres Vaters bekommt Claire Arbeit und ein Zimmer in einem luxuriösen Hotelkomplex. In der Küche Geschirr spülen ist immer noch besser, als mittel- und obdachlos zu sein. 
Bea bekommt einen angemessenen Haarschnitt verpasst und "andere" Klamotten. Rauchen wird ihr verboten. Bald merkt sie, dass sie den Hotelkomplex nicht verlassen darf ....

Ihr Chef Albert Diehl zeigt ein Interesse an Claire, dass ihr zuwider ist. Er führt Claire zum Essen aus und versucht immer wieder Zärtlichkeiten mit ihr auszutauschen. Diehl ist ein äußerst attraktiver Mann. Warum hat Claire eine unerklärbare Angst vor ihm? 
Da möchte Diehl von ihr wissen, wo sich ihr Vater befindet. Als sie ihm keine Auskunft geben kann, zeigt er sein wahres Gesicht ......
Was er mit Claire vor hat, ist mehr als die junge Frau ertragen kann. Sie will flüchten; weiß jedoch nicht, wie sie das anstellen soll.
Ein neuer Gärtner fängt zu arbeiten an. Es handelt sich um den Einbrecher Leonard. Er will Claire helfen ......
Claire wird Zeugin eines brutalen Verbrechen! Erinnerungen werden wach, die sie jahrelang verdrängt hat .....

Meine Meinung

Was Claire erlebt hat, ist Albtraum pur. Sie wusste wirklich nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie war sich nicht mehr sicher, wer ihr Vater wirklich ist(war)! 
Trotz Bedenken, lässt sie sich von Leonard helfen. Warum hilft er ihr? Was will er von ihr?
Claire ist eine Frau voller Ängste. Warum hat sie Angst vor der Liebe? Warum kratzt sie im entscheidenden Moment die Kurve, obwohl sie sich nach Zärtlichkeiten sehnt? Warum hat sie dieses Kribbeln im Bauch, wenn der Einbrecher in ihrer Nähe ist?
Der Schreibstil und die Geschichte garantieren wunderschöne, spannende Lesestunden. Claire und Leonard sind mir sehr sympathisch. Beide haben so ihre Ängste ....
Alle Protagonisten in diesem Buch haben ein Bild in meinem Kopf hinterlassen. 

Fazit

Knisternde Erotik und Spannung sind garantiert. Die Geschichte hat mich mehr wie einmal überrascht. Skrupellose Menschen pflastern Claires Weg.  Laufend sind Dinge passiert, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Als ich  dachte die Geschichte wäre fast zu Ende, bin ich erst mal mit Claire nach Spanien gereist. Was sie da wollte, müsst Ihr schon selber herausfinden!


Liebe, Erotik, Spannung, Drama und 5 Sterne. Danke Bea Lange












Meine Rezension zu "Loving" von Katrin Bongard

Vita

Katrin Bongard lebte einige Jahre in New York und nun wieder in Berlin. Neben der Arbeit als Drehbuchentwicklerin für Film- und Fernsehen ist sie seit 2005 als Autorin tätig. 

Info

Unmöglich, sich nicht zu verlieben!

Das hätte Ella nie gedacht. Dass sie – die sich für Bücher und Buchblogs interessiert – sich ausgerechnet in den coolen Luca verliebt. Luca, den alle Mädchen für den tollsten Jungen der ganzen Schule halten. Und den sie bis vor Kurzem nur oberflächlich und arrogant fand. Doch bei einem Schulprojekt über Jane Austens »Stolz und Vorurteil« lernen sie sich besser kennen … Sich nicht zu verlieben – einfach unmöglich! Nur wann trauen sie sich endlich, einander ihre Gefühle einzugestehen?



Meine Meinung

Ich bin von der Zielgruppe dieses Buches weit entfernt. Beim Lesen habe ich das keineswegs so empfunden.
Im Gegenteil!!! Ich habe mich sogar oft darin wiedergefunden. Egal in welchem Alter; Bücher verbinden. Mit der Liebe ist es auch nicht anders. Wer kann sich an seine erste Liebe nicht erinnern? Wer war als Teenager mit sich und seinem Aussehen zufrieden?

Ella trägt eine Brille mit sehr starken Gläsern. Ihre Augen sehen dadurch ziemlich klein aus. Sie ist, (wie ich auch :-))) ), ein richtiger Bücherwurm und führt mit großer Leidenschaft einen Bücherblog. In einem Satz also schon zwei Gemeinsamkeiten. :-)
Ihre beste Freundin Zoe liebt das Partyleben und ist ständig in den falschen Jungen verliebt. Luca ist ihre neue unglückliche Liebe. Der ist jedoch mit Zoes zweiter Freundin Melanie zusammen. 
Melanie und Ella kann man nicht unbedingt als Freundinnen bezeichnen. Melanie ist Ella zu oberflächlich; zuviel auf Äußerlichkeiten fixiert. 
Ella kann nicht verstehen, dass alle Mädchen in der Schule Luca so toll finden. Bis sie ihm zum ersten Mal in die Augen schaut ......

Im Deutschunterricht müssen die Schüler paarweise Blogeinträge zu einem Buch schreiben, in dem es um Beziehungen geht. Ratet mal mit wem Ella zusammen arbeiten muss? Mit Luca! Sie entscheiden sich für "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen.

Ella kennt das Buch in-und auswendig. Luca ist nicht der große Leser; hat aber den Film gesehen.
Ich war wirklich gespannt, ob die beiden einen Draht zueinander finden werden. Ob sie tolle Eindrücke auf dem Blog hinterlassen. Ob Ella ihre Meinung über Luca ändert ......

Besonders cool fand ich die Eltern von Ella. Beide arbeiten in Berlin in einem Zentrum für Astronomie und Astrophysik. Wen wundert es da, dass sie für ihre Tochter die Sterne vom Himmel holen?
Ella vermutet, dass sie zu ihrem 17. Geburtstag eine Urkunde bekommt, die sie als Besitzerin eines eigenen Sternes ausweist. Sie bekommt tatsächlich ein Kuvert. Darin befindet sich kein Stern, sondern eine Laserbehandlung ........
Brille ade! Ella gibt nachträglich eine Geburtstagsparty .....
Luca erscheint auch. Die Ella ohne Brille, mit wunderschönen Augen und verändertem Outfit, gefällt ihm sehr .......

Fazit

Werde ich jemals auch einen Freund haben? Werde ich jemals auf Partys gehen? Man erlebt mit, wie aus der schüchternen, unsicheren Ella eine selbstbewusste junge Frau wird. 
Auch Luca hat eine tolle Mutter, die esoterisch angehaucht ist. Ihr gemütliches Heim ist in sämtlichen warmen Farbtönen gestrichen.
Ehe ich es vergesse .... mir hat der Ausflug zur Leipziger Buchmesse gut gefallen. Da war ich auch schon. Ella hat sich da mit ihrer Bloggerfreundin Alex verabredet. Ella hat das Angebot bei Alex zu wohnen gerne angenommen. Alex war wirklich eine große Überraschung ........

Ich habe diese süße Geschichte gerne gelesen. Das Thema ist für mich nicht neu. Auch in meinem Leben spielen Bücher eine sehr große Rolle. Ich denke, jede Leseratte liest gerne Geschichten, in denen Bücher eine große Rolle spielen.
Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil. Die Protagonisten kommen authentisch rüber. Die Sorgen und Nöte der jungen Menschen wurden von Katrin Bongard sehr gut beschrieben.
Eine Laserbehandlung ist eine tolle Sache. Fast jedes junge Mädchen ist froh, wenn es keine Brille tragen muss. 
Liebe junge Mädchen da draußen: Seid nicht traurig, wenn bei Euch keine Laserbehandlung möglich ist. Ganz ehrlich ... es gibt Jungs die stehen auf Mädchen mit Brille! 
Außerdem Ella .... hast du nicht den interessierten Blick von einem bestimmten Jungen bemerkt? Da warst du noch Brillenträgerin ......

Danke Katrin Bongard. 

Eine Empfehlung von mir und 5 Sterne