Sonntag, März 29, 2015

Meine Rezension zu 89/90 von Peter Richter



Über den Autor

Peter Richter wurde 1973 in Dresden geboren und ist dort aufgewachsen. 1992 machte er an der Kreuzschule das Abitur. Er begann zunächst mit einer Druckerlehre und studierte dann in Hamburg und Madrid Kunstgeschichte. Danach arbeitete er beim Deutschlandfunk in Köln, beim Deutschlandradio Berlin und als Redakteur und Kolumnist im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Seit Sommer 2012 ist Peter Richter Kulturkorrespondent der Süddeutschen Zeitung in New York. Als Buchautor wurde er mit Titel wie 'Blühende Landschaften' und 'Deutsches Haus' bekannt.

Zum Inhalt

89/90

Das Lebensgefühl einer rebellischen Generation am Ende der DDR

Sie sind der letzte Jahrgang, der noch alles mitmachen darf - damals in Dresden vom Sommer vor der Wende bis zur Wiedervereinigung: die lauen Freibadnächte und die Ausweiskontrollen durch die "Flics" auf der "Rue", die Konzerte im FDJ-Jugendklub "X. Weltfestspiele" oder in der Kirche vom Plattenbaugebiet, wo ein Hippie, den sie "Kiste" nennen, weil er so dick ist, mit wachsamem Blick Suppe kocht für die Punks und ihre Pfarrerstöchter.

Sie sind die Letzten, die noch "vormilitärischen Unterricht" haben. Und sie sind die Ersten, die das dort Erlernte dann im Herbst 89 erst gegen die Staatsmacht anwenden. Und schließlich gegeneinander. Denn was bleibt dir denn, wenn du zum Fall der Mauer beiträgst, aber am nächsten Tag trotzdem eine Mathe-Arbeit schreiben musst, wenn deine Freundin eine gläubige Kommunistin ist und die Kumpels aus dem Freibad zu Neonazis werden?

Von der Unschuld des letzten Sommers im "Tal der Ahnungslosen" bis zu den Straßenschlachten rund um die deutsche Einheit: Peter Richter beschreibt in seinem autobiografischen Roman das chaotische Ende der DDR aus der Sicht eines damals Sechzehnjährigen - pointiert, authentisch und sprachlich brillant. Coming of Age im Schatten von Weltgeschichte.




Meine Meinung


Peter Richter hat einen Roman mit autobiographischen Zügen geschrieben, über die letzten Monate in der ehemaligen DDR! Oftmals mit einer kräftigen Prise Humor gewürzt. Die Erlebnisse, die er mit seinen Freunden hatte, waren bildlich beschrieben. Ich weiß jetzt auch, dass das Küssen aus Frankreich importiert wurde. Schokolade und Zigaretten schmecken nicht zusammen. Das habe ich auch gewusst :-)

Man erfährt in diesem Buch Dinge, die so nirgends dokumentiert wurden.
Wer noch nicht volljährig war, durfte nach der Wende noch nicht selbst entscheiden. Aber dann ....
Über den Trubel, den der Mauerfall ausgelöst hat, bin ich immer wieder fasziniert. Da wird einem immer wieder vor Augen geführt, was für ein großes Stück Geschichte ganz Deutschland mit erlebt hat.
Man erfährt viel über die Jugendlichen. Wie sie in dieser Zeit getickt haben. Die Politik kommt auch nicht zu kurz.. Besonders interessant; jedoch auch traurig, fand ich den Epilog.


Eigentlich wäre 89/90 ein Buch ganz nach meinem Geschmack gewesen. Leider haben mich die ständigen Abkürzungen der Namen total genervt. Für mich besteht ein Name nicht nur aus einem Buchstaben.
Fast auf jedem Ende einer Seite waren Erklärungen zum Nachlesen. Das hat meinen Lesefluss erheblich gestört. Mir wäre lieber gewesen, wenn die Erklärungen gleich in Klammer daneben gestanden hätten.

Fazit

Der Schreibstil von Peter Richter ist einfach nur klasse. Schade, dass die oben genannten Punkte, mein Lesevergnügen geschmälert haben. Bestimmt gibt es viele Leser, die genau aus diesen Gründen dieses Buch lieben. Eines konnte ich auch aus diesem Buch wieder rauslesen: Selbst zu DDR-Zeiten gab es glückliche Momente!

Danke Peter Richter


Ich vergebe 3 1/2  Sterne


Meine Rezension zu "DIE QUELLE" von Catherine Chanter









Über die Autorin

Catherine Chanter ist im ländlichen
Südwesten Englands aufgewachsen
und lebt seit vielen Jahren in Oxford,
wo sie auch studierte. Neben ihrer
Arbeit als Lehrerin und mit psychisch
kranken Jugendlichen hat sie schon
immer geschrieben, zum Beispiel für
Radio 4, und Kurzgeschichten und
Lyrik veröffentlicht, für die sie mehrfach
ausgezeichnet wurde. Ihr erster
Roman ›Die Quelle‹ wurde mit dem
Lucy Cavendish Fiction Prize prämiert
und erscheint weltweit in über
20 Ländern.




Inhaltsangabe


          Neu anfangen, draußen auf dem Land. Doch ihr Traum wird zum Albtraum.
Der große internationale Bestseller, der mit seiner verstörenden Aktualität und atmosphärischen Kraft die Leser über alle Grenzen hinweg fesselt.

Was ist grausamer, die Natur oder die Menschen? Ruth wollte mit ihrer Familie neu anfangen, draußen im Haus an der Quelle. Doch als es im ganzen Land nicht mehr regnet, nur noch bei ihnen, wird das Paradies zum Albtraum, der das Leben eines Kindes kostet – und bald kann Ruth nicht einmal mehr sich selbst trauen.

In England regnet es nicht mehr, eine Dürre überzieht das ganze Land. Nur auf dreißig Morgen Land im Westen der Insel fällt noch Regen. Ruth und Mark, denen »die Quelle«, dieses noch fruchtbare Grundstück gehört, haben als Einzige Wasser und könnten sich glücklich schätzen. Doch das vermeintliche Paradies, in dem sie leben, wird zu ihrer ganz persönlichen Hölle.
Ein aufwühlender psychologischer Roman von zwingender Spannung: eine Frau, ein Mann und ihre Familie in einer Extremsituation, die uns jederzeit treffen könnte. Mitreißend erzählt von Catherine Chanter, der Neuentdeckung aus England.


Zum Inhalt

Noch nie war ich bei einem Buch so hin und her gerissen, wie bei "DER QUELLE"!
Ruth hat mich fasziniert und gleichzeitig abgestoßen. Ich wusste nicht, was ich von dieser Frau halten soll. Mit ihrem Mann Mark hat sie London verlassen. Mark hat sich mit der Quelle einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Grund, warum beide London gerne verlassen haben, waren Anschuldigungen an Marks Arbeitsplatz .......

Im Westen Englands erwerben Ruth und Mark ein Paradies, dass sich noch als Hölle rausstellen soll ....

Anfangs haben beide gut zusammen gehalten. Für ihren Traum, von einem besseren Leben, haben sie jeden Tag geschuftet. Weder Mark noch Ruth hatten vorher Ahnung von der Landwirtschaft. In mühevoller Arbeit haben sie ihr "Paradies" bepflanzt. Die Hilfe der Nachbarn ist bald hemmungslosen Neid gewichen. Warum herrscht überall Dürre? Warum haben Ruth und Mark immer genügend Regen? 

Ruth vermisst manchmal ihr Leben in London. Ihre Freunde haben, trotz Verleumdungen, immer zu ihnen gehalten. Einsamkeit war für sie ein Fremdwort. Ihre Tochter führt ein richtiges Hippieleben. Mit ihrem Partner haust sie in einem Wohnwagen. Ruth ist überglücklich, dass ihre Tochter ihren Sohn bei ihr wohnen lässt. Bei Oma und Opa ist er gut aufgehoben. Denkt sie .......

Meine Meinung

Die Geschichte beginnt mit Ruth. Ruth hat in ihrem eigenen Haus Arrest. Sie darf es nur für ein paar Meter verlassen. Man erfährt gleich zu Anfang, dass es keinen Enkel mehr gibt. Mark hat sie verlassen. Warum? Was ist passiert?

Die Autorin hat einen außergewöhnlichen Schreibstil. Obwohl man von Anfang an weiß, dass etwas Schlimmes passiert ist, erfährt man erst ziemlich zum Schluss, was sich zugetragen hat.
Ruth kam mir ziemlich labil vor. Ich konnte sämtliche Handlungen von ihr nicht nachvollziehen. 

Viele Dinge passen zu unserer Zeit. Facebook und das Führen eines Blogs, spielen in der Geschichte eine große Rolle. Ruth macht Bekanntschaft mit drei Frauen, die in mir den Eindruck einer Sekte erweckt haben ..........


Fazit

Ich wurde mit Ruth nicht richtig warm. Ihre Verantwortungslosigkeit hat mich maßlos genervt. Ich konnte nicht erkennen, wie sie zu ihrem Mann steht. Glaubt sie Mark oder hegt sie Zweifel? Warum hat sie sich um ihren Enkel nicht ausreichend gekümmert?
Von Mark wusste ich auch nicht was ich halten soll. Hat er ein dunkles Geheimnis? Beide waren mindestens so geheimnisvoll wie die Quelle.
Einmal spielt die Geschichte in der Gegenwart und dann wieder in der Vergangenheit. Der Übergang ist der Autorin perfekt gelungen.
Das Buch war zum grössten Teil flüssig zu lesen; jedoch waren einige Seiten sehr langatmig. 
Die Geschichte hat eine unheimlich spannungsgeladene Atmosphäre erzeugt. Ich war immer darauf gefasst, dass es zum großen Knall kommt.
Ich könnte mir niemals vorstellen, so abgeschottet von der Aussenwelt zu leben.

Ich empfehle dieses Buch gerne weiter; möchte jedoch darauf hinweisen, dass es einen sehr detaillierten Schreibstil enthält. Für meinen Geschmack wären ein paar Seiten weniger mehr gewesen. 

Trotz dem einen Kritikpunkt, ist die "Quelle" ein faszinierendes Buch. Ich gratuliere der Autorin Catherine Chanter zu ihrem Debüt.


Ich vergebe 4 Sterne








Donnerstag, März 19, 2015

Meine Rezension zu "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" von Anna McPartlin




Über die Autorin

Anna McPartlin wurde 1972 in Dublin geboren und verbrachte dort ihre frühe Kindheit. Wegen einer Krankheit in ihrer engsten Familie zog sie als Teenager nach Kerry, wo Onkel und Tante sie als Pflegekind aufnahmen. Nach der Schule studierte Anna ziemlich unwillig Marketing, doch sie blieb dabei ihrer wahren Liebe, der Stand-up-Comedy, und dem Schreiben treu. Bei der künstlerischen Arbeit lernte sie ihren späteren Ehemann Donal kennen. Die beiden leben in der Nähe von Dublin.


Kurze Inhaltsangabe

Erst wenn das Schlimmste eintritt, weißt du, wer dich liebt.
Stell dir vor, du hast nur noch neun Tage. Neun Tage, um über die Flüche deiner Mutter zu lachen. Um die Hand deines Vaters zu halten (wenn er dich lässt). Und deiner Schwester durch ihr Familienchaos zu helfen. Um deinem Bruder den Weg zurück in die Familie zu bahnen. Nur neun Tage, um Abschied zu nehmen von deiner Tochter, die noch nicht weiß, dass du nun gehen wirst ...
Die Geschichte von Rabbit Hayes: ungeheuer traurig. Ungeheuer tröstlich.      

Ein Buch das trösten kann.


Meine Meinung

Manchmal frage ich mich, warum ich gerne Bücher lese, die von Krankheit und Tod handeln. "Die letzten Tage von Rabbit Hayes" ist so ein Buch, wie unschwer am Titel zu erkennen ist.
Ich denke, man kann mit einer Geschichte wie dieser, die eigenen Ängste und Erfahrungen besser verarbeiten.

Rabbit wird von ihrer fluchenden, Schimpfwörter liebenden Mutter, in ein Hospiz gefahren.
Rabbit hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Weder ihre Angehörigen;noch ihre Mutter sind in der Lage, das Unabwendbare zu akzeptieren. So wird erst mal um den heißen Brei geredet. Das Wort "Sterben" zur Tabuzone erklärt. 
Rabbits Vater kann nicht akzeptieren, dass seine stark fluchende Frau, die Tochter nicht retten kann. Eine Zeit lang spricht er deshalb mit ihr kein Wort. Doch, dann werden beide aktiv .....

Rabbit hat keinen Glauben. Sie kann mit "Märchen" nichts anfangen. Trotzdem ist sie eine herzensgute Frau. Sie liebt ihre Tochter Juliet über alles. Es macht ihr Angst, sie alleine lassen zu müssen. 

In diesem Buch geht es nicht nur um Krankheit und Tod. Wir dürfen mit erleben, was Rabbit für ein tolles Leben geführt hat. Sie durfte in einer warmherzigen Familie aufwachsen. 
Ich konnte oft schmunzeln. Das Hospiz war kein Ort in dem nur Trübsal geblasen wurde. Rabbit lachte oft von ganzem Herzen. 

Besonders gut haben mir die Rückblenden aus ihrem Leben gefallen,
wenn sie geschlafen hat. Die erste große Liebe von Rabbit ist mir sehr nahe gegangen.
Für ihren Bruder Davey habe ich im Lauf der Geschichte eine große Sympathie entwickelt. Der Musiker, der zu keinem sesshaften Leben fähig ist, wächst über sich selber hinaus.

Besonders gut hat Anna McPartlin die Familienmitglieder beschrieben und wie sie mit der Situation umgegangen sind. 

Fazit

Ich könnte jetzt seitenweise schreiben. Das lasse ich lieber. Man sollte dieses Buch einfach lesen. Man braucht vorher nicht viel zu
wissen; denn von der ersten Seite an wird man in die Geschichte hineingezogen. Die Autorin hat einen unglaublich magischen Schreibstil. Man kann und will nichts anderes, als Rabbit begleiten. Man will ihre Geschichte hören. Man will mit ihr lachen und weinen. Die letzten Tage waren für mich wunderbar und traurig zugleich.

Besonders überzeugend fand ich Rabbits Mutter. Ehrlich, ich habe oft mit geflucht und Schimpfwörter benutzt. Ich bin jetzt mal total unverschämt und bediene mich an Moms Ausdrucksweise: Scheiß, verdammter, ver....ter Krebs!!!!

Aber das Cover .... verdammt schön!

Herzlichen Dank an den Rowohlt-Verlag. Dieses Buch ist für mich ein Hauptgewinn.


Absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne




Mittwoch, März 18, 2015

Meine Rezension zu "Selection - der Erwählte" von Kiera Cass
















Über die Autorin

Kiera Cass wurde in South Carolina, USA, geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Virginia. Die Idee zu den ›Selection‹-Romanen kam ihr, als sie darüber nachdachte, ob Aschenputtel den Prinzen wirklich heiraten wollte – oder ob ein freier Abend und ein wunderschönes Kleid nicht auch gereicht hätten ...
Mit ihren ›Selection‹-Romanen hat sie es weltweit auf die Bestseller-Listen geschafft.

Kurze Inhaltsangabe

Kurzbeschreibung

35 perfekte Mädchen waren angetreten. Nun geht das Casting in die letzte Runde: Fünf Mädchen träumen von der Krone Illeás und einer Märchenhochzeit. America ist noch immer die Favoritin des Prinzen, doch auch ihre Jugendliebe Aspen umwirbt sie heftig. Sie zögert, denn sie liebt beide. Doch jetzt ist der Moment der Entscheidung gekommen: America hat ihr Herz vergeben, mit allen Konsequenzen. Komme, was wolle …



Zum Inhalt

Celeste, Kress, Elise und America treten zum Finale an. Denkt man nun kratzen sie sich die Augen aus, liegt man total verkehrt. Im Gegenteil! Celeste, die sonst keine Gelegenheit ausgelassen hat, ihre Mitstreiterinnen zu drangsalieren, zeigt sich von einer ganz neuen Seite. Jedes Mädchen buhlt um die Gunst des Prinzen. Für drei davon steht die Gewinnerin schon fest. Doch, ist das so???

Die Anschläge der Rebellen nehmen dramatische Ausmaße an. Jedoch, auch hier ist nicht jeder Rebelle dem Königshaus schlecht gesinnt. Es gibt einen sehr großen Unterschied zwischen Nord-und Südrebellen. Maxon und America haben noch richtig spannende Begegnungen ......

Meine Meinung


Ich liebe diese Geschichte. Dieses moderne Märchen hat sich in mein Herz eingenistet. Seit dem Film "Pretty Woman" konnte mich keine Story mehr so begeistern. 
Prachtvolle Kleider in einem traumhaften Palast, lassen America von einer rosigen Zukunft träumen.
Ich war sehr gespannt, ob America noch in Aspen verliebt ist, oder ob ihr Herz nun endgültig für Maxon schlägt.
Ich musste America oft bewundern. Die von Grund auf ehrliche, junge Frau hat niemals den bequemeren Weg gewählt. Sie hat sich für die niederen Kasten eingesetzt, obwohl sie sich damit Sympathien im Königshaus verscherzt hat. Aber ... ist es nicht genau das, was eine gute Königin ausmachen würde?

Ich wüsste nicht, ob ich ausgehalten hätte, dass ich nicht die einzige Anwärterin bin. America bekam ja auch die Turteleien von Maxon mit ihren drei Konkurrentinnen mit. Besonders unsicher wird sie, als sie Liebesschwüre belauscht .......

Ein Rebellenangriff findet statt, der an Grausamkeit alle anderen Angriffe übertrifft ....

Fazit

Als ich das Buch beendet habe, war ich sehr froh zu wissen, dass Band vier bald erscheint.
Das Lesen dieses Buches war für mich ein einziger Widerspruch. Einerseits wollte ich schnell lesen, weil ich wissen wollte wie die Geschichte ausgeht. Anderseits wollte ich langsam lesen, damit das Buch nicht schon wieder zu Ende ist.

Die Autorin hat einen sehr fesselnden Schreibstil. Sie hat es mir ermöglicht, Gast im Königshaus zu sein.
Die Geschichte hat ein Ende, dass bittersüß ist. Viele schlimme; trotzdem auch wunderschöne Dinge sind passiert. Ein Mädchen, dass sich über Regen freuen kann, muss man lieben. Nicht wahr, Maxon?!
Was soll ich sagen? Ich warte wie ein Teenager auf Band vier. Ich frage mich ... ob ich den vierten Band wohl langsam lesen werde? Wohl eher nicht ....

Eine Empfehlung und fünf goldene Sterne

Schaut mal ... hier könnt Ihr Euch gleich mal Band vier vorbestellen. Ich bin mir sicher, die anderen drei Bände habt Ihr schon ;-)) http://www.fischerverlage.de/buch/selection_der_erwaehlte/9783737364980


Montag, März 16, 2015

Leipziger Messe 2015





Das war nun meine 4. Messe; davon das zweite Mal in Leipzig. Es war wieder ein tolles Erlebnis.

Ich habe dieses Mal wieder
Autorinnen getroffen, deren Bücher ich sehr schätze.
Einige Bloggerinnen habe ich auch getroffen. Das ist schon interessant, mit den Leuten zu quatschen, die man sonst nur von Facebook oder vom Blog her kennt. 

Ich bin noch voller positiver Eindrücke. Zwei Tage voller Erlebnisse, die ich um keinen Preis mehr missen möchte. 

Für alle; die bei der Messe nicht dabei sein konnten, hier ein paar Beiträge. Ich hoffe, ich kann Euch damit ein bisschen Messe in´s Haus zaubern.

Liebe Grüße, Gisela





Die liebe Claudia habe ich als erstes getroffen. Frisch in der Messe eingetroffen, habe ich mir gleich mal Spellbound Teil 3 gekauft und signieren lassen. Die Claudia ist eine ganz Nette. 

links: Claudia Meisinger
Mein zweites Erlebnis: Interview mit Gabriella Engelmann am Droemer-Knaur Stand. Die Gabriella hat, locker von der Leber weg, von ihrem neuen Buch erzählt. Apfelblütenzauber! Natürlich habe ich mir sofort eine Ausgabe gekauft und signieren lassen. 

Ein Cover zum verlieben.

Ich habe mich über alle Begegnungen sehr gefreut, aber mein persönliches Highlight war Melanie Raabe. Melanies neues Buch hat mich sehr begeistert. Die Falle!!! Die Geschichte ist einfach nur genial. Die müsst Ihr unbedingt lesen. Melanie ist eine ganz Liebe. Am btb-Stand haben wir uns kurz getroffen. Da hab ich mir dann gleich mal mein Buch signieren lassen. Mein drittes Erlebnis :-)

rechts. Melanie Raabe

Ein Thriller, der es in sich hat!


Von dem Verlag Bookshouse habe ich Alana Falk kennengelernt. Ich wollte bei ihrer Lesung dabei sein, habe es aber leider nicht geschafft. Liebe Alana, das war nicht meine letzte Messe. Beim nächsten Mal klappt es!!!


links. Alana Falk



Seelenmagie 1 Unendlich klingt interessant. Ich werde es bald lesen.

Am zweiten Messetag ging es gleich mal lustig weiter. Ich habe Sina Beerwald wieder getroffen. Das hat mich sehr gefreut. Bloggerinen durfte ich auch kennenlernen.


Von Sina habe ich mir gleich mal den zweiten Teil ihrer "Möwenkrimis" mitgenommen. Richtig ... Möwen!!! Keine Gänse!!! :-))))))) MÖWENALARM!





rechts. Sina Beerwald

Ui ... wer steht denn da? Emily Bold! Sie hat eine Lesung gehalten. Da bin ich dann gleich mal da geblieben. So was lasse ich mir doch nicht entgehen. Sie hat ein paar Passagen von "Der Sehnsucht wildes Herz" vorgelesen. Hat gut geklungen und ich durfte mir eine Taschenbuchausgabe mitnehmen. Natürlich signiert!


links. Emily Bold








Bei der Lesung von Emily habe ich auch wieder nette Bloggerinnen und zwei Autorinnen kennengelerrnt. Iris Heerdegen und Pia Guttenson. Von Pia habe ich "Das steinerne Tor" bekommen. Das hat mich sehr gefreut. :-)
Pia Guttenson


Pia Guttenson


Iris Heerdegen

Sehr interessant war das Interview mit Jennifer Teege. Thema war ihr Buch: "Amon: Mein Großvater hätte mich erschossen!" Das Buch habe ich schon gelesen und bin davon sehr beeindruckt. Das Thema ist keine leichte Kost. Leider sind die Bilder nichts geworden. Wenn Ihr auf den Link klickt, könnt Ihr eine kurzen Ausschnitt vom Interview sehen. https://www.youtube.com/watch?v=C40T_8alf3s&feature=youtu.be





Beschreibung

Es ist ein Schock, der ihr ganzes Selbstverständnis erschüttert: Mit 38 Jahren erfährt Jennifer Teege durch einen Zufall, wer sie ist. In einer Bibliothek findet sie ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth. Millionen Menschen kennen Göths Geschichte. In Steven Spielbergs Film «Schindlers Liste» ist der brutale KZ-Kommandant der Saufkumpan und Gegenspieler des Judenretters Oskar Schindler. Göth war verantwortlich für den Tod Tausender Menschen und wurde 1946 gehängt. Seine Lebensgefährtin Ruth Irene, Jennifer Teeges geliebte Großmutter, begeht 1983 Selbstmord.
Jennifer Teege ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Sie wurde bei Adoptiveltern groß und hat danach in Israel studiert. Jetzt ist sie mit einem Familiengeheimnis konfrontiert, das sie nicht mehr ruhen lässt. Wie kann sie ihren jüdischen Freunden noch unter die Augen treten? Und was soll sie ihren eigenen Kindern erzählen? Jennifer Teege beschäftigt sich intensiv mit der Vergangenheit. Sie trifft ihre Mutter wieder, die sie viele Jahre nicht gesehen hat.
Gemeinsam mit der Journalistin Nikola Sellmair recherchiert sie ihre Familiengeschichte, sucht die Orte der Vergangenheit noch einmal auf, reist nach Israel und nach Polen. Schritt für Schritt wird aus dem Schock über die Abgründe der eigenen Familie die Geschichte einer Befreiung.http://www.rowohlt.de/buch/Jennifer_Teege_Amon.3055191.html                                                   


Sehr emotional war das Interview mit Lilly Lindner. Was die Autorin schon erlebt hat, reicht für drei Leben. Ich habe mir Lillys neue Werke gekauft. "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin:" "WINTERWASSERTIEF:"  Lilly schreibt wunderschön. Ihr erstes Buch "Splitterfasernackt" habe ich schon gelesen. Es sollte in keinem Bücherregal fehlen!




rechts. Lilly Lindner




So, jetzt sind wir schon ziemlich am Ende. Normalerweise stell ich auch gerne noch Fotos von unseren Hotels ein. Dieses Mal war es aber leider schon viel zu dunkel. Am zweiten Messetag haben wir uns nach dem Frühstück beeilt um zur Messe zu kommen. Mit dem Parkplatz hatten wir großes Glück. An beiden Tagen konnten wir direkt vor den Hallen parken.

Die Fahrt von Landshut nach Leipzig ging zügig und stressfrei voran. Als wir jedoch die Autobahn verlassen wollten, standen wir ca. 1 1/2 Stunden wegen eines schweren Unfalls im Stau.

Samstag Abend haben wir in einem urigen Lokal in Leipzig gegessen.  Klickt und  Ihr könnt sehen, wo wir uns den Bauch vollgeschlagen haben ;-) http://www.auerbachs-keller-leipzig.de/#panel-tab-id2


Wer sind eigentlich wir? Wir, das sind Monika Schulze, mein Mann Helmut und ich. Wir hatten zwei tolle Tage und werden das sicherlich wiederholen. Darauf freue ich mich jetzt schon! :-)

links. Monika Schulze



Viel Spaß beim Messe schauen. Ich hoffe, ich konnte Euch ein kleines Stückchen Messe in´s Wohnzimmer zaubern.

Eure Gisela






Sina Beerwald grüßt die Bücherjunkies. KLICK!https://www.youtube.com/watch?v=Sk1R49q3Lyc&feature=youtu.be