Freitag, November 28, 2014

Meine Rezension zu "Passagier 23" von Sebastian Fitzek

Pressestimmen

"Ein außergewöhnlicher Thriller - so wie man es von Fitzek eben kennt." Petra , 01.12.2014

"Gehen Sie an Bord von "Passagier 23". Aber seien Sie gewarnt, nur wenn Sie gute Nerven haben, werden Sie diese Lesereise überstehen!" www.denglers-buchkritik.de, 24.11.2014

"Ein mitreißender Psychothriller - Fitzeks Spezialität". Freundin , 19.11.2014

".. eine böse, kluge und gerissene Kriminalgeschichte." FOCUS, 10.11.2014

"Sein neuester Knaller 'Passagier 23' handelt vom Horror einer mörderischen Kreuzfahrt: Sebastian Fitzek erreicht mit seinen Bücher Millionen." B.Z. online, 09.11.2014

"Spannend, spannender, Fitzek." Wolfsburger Nachrichten, 08.11.2014

"Von wegen Traumschiff! Da überlegt man sich den Urlaub auf hoher See." Format, 07.11.2014

"Selbst abgeklärte Hobby-Ermittler werden gekonnt in die Irre geführt und finden in Fitzek Ihren Meister." Westdeutsche Allgemeine, 31.10.2014

"Mit 'Passagier 23' präsentiert Sebastian Fitzek einmal mehr ein Meisterwerk der Illusion. Gewohnt raffiniert lässt er die Handlung scharfe Haken schlagen. Heiße Spuren verpuffen, in harmlosen Kaninchen stecken abscheulichste Monster, und wenn zum Schluss der Vorhang fällt, bleibt der Leser verstört zurück." Westdeutsche Allgmeine, 31.10.2014

"... sehr dicht geschriebener, sehr gewalttätiger Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite funktioniert. Keine Szene ist zu viel. Keine Wendung so, wie man sie erwartet." Der Spiegel (online), 31.10.2014

"Sebastian Fitzek steht für Nervenkitzel der feinsten Art." Hörzu, 17.10.2014

Falls Sie vorhatten, demnächst auf Kreuzfahrt zu gehen, lesen Sie dieses Buch besser nicht! Oder überlegen Sie, ob Flugreise und Bahnfahrt nicht auch infrage kommen. Laviva, November 2014

"Typisch für Fitzek und außerordentlich spannungsfördernd sind die ständigen Wechsel der Szenarien, die allesamt atemberaubend sind und kleine Kapitel-Cliffhanger enthalten." Hessische/Niedesächsische Allgmeine, 10.11.2014

"Sebastian Fitzek sorgt für Albträume." Gießener Allgemeine, 01.11.2014

"Mit 'Passagier 23' präsentiert Sebastian Fitzek wieder einen raffinierten Thriller, der selbst abgeklärte Hobby-Ermittler verstören dürfte." Westfalenpost, 29.10.2014

Über den Autor und weitere Mitwirkende


Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seine Bücher werden in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Sebastian Fitzek lebt mit seiner Familie in Berlin. 


Zum Inhalt

Jedes Jahr verschwinden auf hoher See rund 20 Menschen spurlos von Kreuzfahrtschiffen. Noch nie kam jemand zurück. Bis jetzt ...

Martin Schwartz, Polizeipsychologe, hat vor fünf Jahren Frau und Sohn verloren. Es geschah während eines Urlaubs auf dem Kreuzfahrtschiff „Sultan of the Seas“ – niemand konnte ihm sagen, was genau geschah. Martin ist seither ein psychisches Wrack und betäubt sich mit Himmelfahrtskommandos als verdeckter Ermittler.
Mitten in einem Einsatz bekommt er den Anruf einer seltsamen alten Dame, die sich als Thrillerautorin bezeichnet: Er müsse unbedingt an Bord der „Sultan“ kommen, es gebe Beweise dafür, was seiner Familie zugestoßen ist. Nie wieder wollte Martin den Fuß auf ein Schiff setzen – und doch folgt er dem Hinweis und erfährt, dass ein vor Wochen auf der „Sultan“ verschwundenes Mädchen wieder aufgetaucht ist. Mit dem Teddy seines Sohnes im Arm …



Meine Meinung

Ein Thriller der sich auf einem Schiff abspielt, hat sofort mein Interesse geweckt. Die Titanic hat mich ja schon von jeher interessiert. Doch, kann ein Thriller mit der Titanicgeschichte mithalten? Ja, kann er! Vor allem dann wenn Fitzek ihn geschrieben hat!

Das Cover ist sehr gelungen und das Buch darunter zeigt den tobenden Atlantik!

Martin Schwarz hat auf der Sultan of the Seas Frau und Sohn verloren. Seine Frau soll Selbstmord begangen und ihren Sohn mit in den Tod genommen haben. Sein Leben ist ihm seitdem nicht mehr viel wert. Er nimmt lebensgefährliche Jobs an und lässt sich  den Aidsvirus injizieren, da er für einen Auftrag glaubwürdig erscheinen soll. Die Tabletten die er anschließend einnehmen muss, bereiten ihm Kopfschmerzen und Übelkeit.
Eigentlich wollte er nie mehr ein Schiff betreten. Ein Anruf von der betagten Gerlinde Dobkowitz hat seinen Vorsatz nichtig gemacht. Gerlinde hat Informationen über den Tod der Beiden.
Ein kleines Mädchen und ihre Mutter sind auf der Sultan spurlos verschwunden. Das kleine Mädchen ist wieder aufgetaucht. Mit dem Teddybären von Martins Sohn im Arm.....
Wo ist ihre Mutter????

Martin wusste Anfangs nicht, ob er der alten Gerlinde glauben kann. Die vermögende Rentnerin hat auf der Sultan eine Dauerkabine und verlässt das Schiff nur selten. Ihre Beobachtungen will sie für ihren Thriller verwenden, den sie seit längerer Zeit schreibt. 

Julia und ihre Tochter haben eine Einladung für eine Schiffsreise vom Kapitän der Sultan of the Seas bekommen. Der Kapitän ist der Pate ihrer Tochter. Da erhält sie ein mysteriöses Video. Darauf ist ihre Tochter in einer sehr prekären Situation zu sehen. Julia muss Angst um ihre Tochter Lisa haben und bekommt den Rat, sofort mit ihrer Tochter das Schiff zu verlassen. Sie bittet den Kapitän umzukehren. Das ist jedoch nicht möglich......

Auf einem großen Schiff gibt es jede Menge Verstecke. Irgendwo auf der Sultan treibt jemand sein perverses Spiel mit Menschen. Martin bekommt Unterstützung von der Schiffsärztin Elena Beck. Elena kümmert sich um das kleine Mädchen, das wieder aufgetaucht ist und bittet Martin sich mit der Kleinen zu befassen. Langsam aber sicher fasst die kleine Anouk Vertrauen zu Martin. Es beginnt eine Suche nach Anouks Mutter.....

Martins erstes Zusammentreffen mit dem Kapitän lässt  diesen hinterher aussehen wie Hannibal Lector. Martin gibt dem Kapitän die Schuld am Tod von Frau und Sohn und der Kapitän macht Bekanntschaft mit Martins Fäusten. Hat der Kapitän wirklich Dreck am Stecken?


Keiner versteht es so gut wie Fitzek eine Spannung zu erzeugen, die einen nicht mehr loslässt. Die Geschichte enthält Wendungen, mit denen ich im Leben nicht gerechnet hätte. Alleine der Gedanke dass man ein Schiff nicht einfach verlassen kann und irgendwo ein Irrer sein Unwesen treibt, bringt das Blut zum Kochen. Ich wusste bis zum Schluss nicht, wer für die Taten verantwortlich ist. Der Fantasie des Autoren sind keine Grenzen gesetzt. Fitzek wäre nicht Fitzek, wenn er nach der Danksagung Ruhe gegeben hätte! Nein, er treibt uns nochmal in den Wahnsinn....

Fazit

Irgendwo auf dem Schiff erhält jemand die Frage: >> Was ist das Schlimmste, dass du jemals getan hast?<<

Und ich frage euch: >>Wer hat diesen Thriller noch nicht gelesen?<<

Eine absolute Empfehlung von mir und 5 Sterne! AHOI!



An den Verlag Droemer ein herzliches DANKE!