Sonntag, April 27, 2014

Meine Rezension zu " Lehrer sterben schöner"! Von Simone Erhardt

Lehrer sterben schöner

Krimis sind ihre Leidenschaft. Deshalb beschließen fünf Frauen, einen Klub zu gründen, doch ehe sie auch nur ein Buch lesen können, werden sie in einen Kriminalfall hineingezogen. An einer Schule wurde eine Lehrerin getötet – die Polizei sagt „Unfall“, die Krimi-Grazien schnuppern einen Mord. Es kann kein Zufall sein, dass viele Jahre zuvor eine andere Lehrerin unter ebenso mysteriösen Umständen gestorben ist. Die Damen beschließen, die Ermittlungen in die eigene Hand zu nehmen. Ihre Schnüffelei führt sie undercover an den Tatort und nicht selten in heikle Situationen. Es herrscht nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen unter ihnen. Eklatanter Schlafmangel, wilde Verdächtigungen und individuelle Prioritäten sorgen für Ablenkung, während die Initiatorin verzweifelt klagt, dass sie immer noch keinen Krimi gelesen haben. Doch einen Mörder zu jagen, ist natürlich viel spannender, erst recht, wenn man ihm immer näher kommt und ihn schließlich in die Enge treibt.


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2565 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 268 Seiten
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung


  • Verlag: bookshouse (3. Februar 2014)    



  • Normalerweise bin ich eine Coverkäuferin. Bei einem tollen Cover kann ich oft nicht nein sagen. Bei diesem Buch war das nicht der Fall. Ich fand es überhaupt nicht ansprechend. Aber die Inhaltsangabe.

    Zu Beginn liest man von einer Frau die eine nach Bittermandeln schmeckende Flüssigkeit trinkt. Sie schämt sich für Etwas aus ihrer Vergangenheit. Unter Krämpfen gleitet sie zu Boden. Neben ihr eine stumme Zeugin mit zufriedenem Blick........

    Verena hat einen Krimiclub gegründet. Sie möchte mit anderen Frauen gemeinsam lesen und hinterher sich über die Krimis austauschen. Als die Damen sich das erste Mal bei Verena treffen fühlt sich die Hausherrin gar nicht wohl. Der neue Büstenhalter zwickt und zwackt! Ihre Gedanken schweifen immer wieder zu ihrer misshandelten Oberweite ab.
    Sie stellen sich nacheinander vor. Verena Körner ist verwitwet , hat eine Tochter und zwei Enkelkinder. Sie hat bei einer Versicherung gearbeitet und ist seit letzten Jahr in Rente. Ihre Leidenschaft: Unmengen von Krimis lesen.
    Stefanie Malschenberger ist 51 Jahre alt und betreibt einen Blumenladen. Auch sie liebt Krimis. Sie hat eine Tochter und einen Sohn. Solveig ist 15 und Fabian 13 Jahre alt. Sie lebt von ihrem Partner getrennt und darf ihre Kinder nur selten sehen. Auch deren Schule darf sie nicht betreten.
    Svenja Severe ist Künstlerin. Sie malt überwiegend Aktbilder. Svenja  ist immer perfekt gekleidet und ziemlich extravagant.
    Luise Franz ist verheiratet und hat einen Sohn. Für ihre beiden Männer ist sie nur Putzfrau und Köchin. Ihre Fürsorge wird als selbstverständlich betrachtet.
    Isolde Blahut ist verheiratet. Ihre Ehe ist leider kinderlos geblieben. Früher hat sie als Sekretärin gearbeitet. In der Hoffnung doch noch ein Kind zu bekommen ist sie daheim geblieben. Mit 68 Jahren ist der Zug nun endgültig abgefahren. Torten und Schokoriegel spenden ihr Trost.
    Frau Wedel, eine alte Dame, hatte nur einen einmaligen Auftritt in der Gruppe. Sie verstarb plötzlich...
    Die Society-Lady  Wunhild Gräfin von Steinbach wird später auch als Mitglied betrachtet. Ob sie selber davon weis???

    Da wird in der Schule eine Lehrerin tot im Chemielabor gefunden. Vor Jahren starb schon mal eine Lehrerin im Chemielabor.....
    Stefanie bittet die anderen Clubmitglieder mit ihr den Fall aufzuklären. Sie hat Angst um ihre Kinder.....

    Meine Meinung

    Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil. Leider konnte mich die Geschichte nicht ganz überzeugen.
    Ich fand die Damen weder lustig noch besonders orginell. Die Story plätscherte so dahin. Die arrogante Svenja gibt in der Schule Malunterricht um besser spionieren zu können. Den attraktiven Rektor Wolfgang spricht sie mit seinem zweiten Rufnamen Friedrich an. Der Name Wolfgang gefällt ihr nicht. Komisch dass der der Rektor es ohne mit der Wimper zu zucken akzeptiert.
    Thorben ist ein ehemaliger Klassenkamerad von Svenja. Sie umgarnt ihn um Informationen zu den Todesfällen zu bekommen. Was er ihr erzählt macht ihn verdächtig....
    Thorben kommt auch sehr unsympathisch rüber. Seine Fülle und das schmierige Verhalten ekelten mich regelrecht an.
    Trotzdem war ich gespannt wie es weiter geht. Waren die Todesfälle Mord, Unfälle oder Selbstmord?
    Warum darf Stefanie die Schule nicht betreten? Wer ist die stumme Zeugin ?
    Da bemerkt Verena an Stefanie etwas Sonderbares....
    Alle Krimidamen sind voll im Einsatz. 
    Die letzten Seiten hat die Geschichte dann doch noch an Fahrt aufgenommen. Das Ende war überraschend. Ich wäre niemals darauf gekommen.

    Fazit

    Wenn mich auch die Geschichte nicht ganz überzeugen konnte ....der Schreibstil und das tolle Ende haben mir gut gefallen.

    Ich vergebe 3 1/2  von 5 Sternen