Montag, Oktober 20, 2014

Meine Rezension zu "Schicksalsfenster" von Roswitha Pörings

Kurzbeschreibung

Für Carolins Geschmack passiert auf dem Land einfach viel zu selten etwas Aufregendes. Vor allem, seit ihre beste Freundin Lia um verstorbene Verwandte trauert und kaum noch Zeit für sie hat. Bestimmt ändert sich daran so schnell nichts, denn Thomas, ihr Cousin, wird jetzt dort wohnen. Kein Wunder, dass sie begeistert ist, als Gregor und seine Clique sie manchmal mitnehmen, obwohl ihre Mutter wenig von ihm hält. Bis Carolin am eigenen Leib erfährt, dass sie ihn nicht unterschätzen sollte.
In der Schule hat Gregor sie dann voll auf dem Kieker und mit Lia gerät sie in einen heftigen Streit. Einziger Lichtblick ist da Thomas, mit seinem total süßen Lächeln und weil er die Gefahren magisch anzieht. Um ihn herum ist einfach ständig irgendwas los! Aber richtig aufregend wird es, als sie ihm einmal folgt und sein Geheimnis entdeckt. Denn Thomas ist ein Held!
Romantische Fantasy für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren.

Über die Autorin

Roswitha Pörings wurde 1983 in Nürnberg geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen im mittelfränkischen Roth. "Schicksalsfenster" ist ihr Debüt. Neben Jugendbüchern schreibt sie Kindergeschichten und Funny Fantasy.


Eben habe ich Schicksalsfenster beendet und bin noch ganz gefangen in der Geschichte. Das Cover betrachte ich auch immer wieder gerne. Das große türkisfarbene Auge mit den langen Wimpern,  dem Schmetterling der darüber fliegt und die Blumen unter dem Titel, verleihen dem Buch etwas Geheimnisvolles.

Zum Inhalt

Thomas war bei einem Autounfall der einzige Überlebende in seiner Familie. Sein Onkel Ben hat ihn aufgenommen. Cousine Lia hat kaum Probleme mit dem neuen Familienmitglied. Als sie feststellt dass Thomas eine besondere Begabung hat, wird er total interessant für sie.
Thomas findet anfangs keinen Zugang zur Familie. Alle sind sehr freundlich zu ihm, doch er hat mit seiner Trauer und Gewissensbissen zu kämpfen. Da wird er von Tagträumen heimgesucht.....

Lia ist die beste Freundin von Carolin. Nach einem Streit herrscht bei Beiden erst einmal Funkstille. Carolin hat daran sehr zu knabbern. Sie lässt sich mit Gregor ein. Er und seine Clique genießen keinen guten Ruf. Nach einem Ereignis beendet sie die Beziehung zu Gregor.....

Lia ist ein Mädchen dass Alles in die Hand nehmen möchte. Sie kümmert sich um ihren Cousin Thomas und nervt diesen oft mit ihrer Fürsorge. Als sie von den Tagträumen ihres Cousins erfährt, beobachtet sie diesen mit Argusaugen.........


Meine Meinung

Der schlacksige Thomas hat mir sehr leid getan. Er hat einfach keinen Bezug zu seiner Trauer gefunden. In der Schule wird er verspottet. Gregor hat ihm das Leben schwer gemacht.
Obwohl seine Verwandten gut zu ihm sind, viel Verständnis für ihn haben, kann er sich lange nicht öffnen.
Als er dann auf einmal Visionen hat, in denen Menschen in Gefahr sind, beginnt ein regelrechter Leidensweg für ihn. Er spürt die Emotionen der Menschen die seine Hilfe brauchen.
Zum Glück gibt es Caroline. Zu ihr fasst er Vertrauen. Sie begleitet ihn bei einer Rettungsaktion und betrachtet ihn als Held.
Lias Art ist manchmal etwas komisch, doch auch sie fügt sich wunderbar in die Dreierfreundschaft ein. Ein bisschen eifersüchtig ist sie auch.......
Die drei Jugendlichen haben ihr Herz auf dem rechten Fleck. Sie halten zusammen und stärken  Thomas den Rücken. Sie glauben ihm als er ihnen von seiner Begabung erzählt.
Ich war sehr neugierig zu erfahren, warum Thomas auf einmal spürt, wenn Menschen oder Tiere auf eine Gefahr zusteuern. Er hat dieses Talent erst seit dem Tod seiner Familie.
Die Liebesgeschichte zwischen Carolin und ihm ist süß und zart. Zitat von Caroline: >> Das fühlt sich an wie freier Fall bei der Achterbahn. Nur ohne Todesangst, dass der Gurt nicht richtig sitzt.<< Caroline schafft es, dass Thomas ihr von dem Unfall erzählt. Caroline ist erschüttert und wendet sich von ihm ab......

Da gerät Thomas in Gefahr......

Fazit

Diese geheimnisvolle Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Man erfährt erst ziemlich am Ende was es mit Thomas Visionen auf sich hat. Ein emotionaler und rasanter Roman über Jugendliche und Trauer. Dieser Roman ist nicht nur für Jugendliche ein Lesegengenuß. Ich bin weit von der Zielgruppe entfernt und habe mich dennoch gut unterhalten gefühlt. Der lockere Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen. Die Protagonisten bildlich beschrieben.

Vielen Dank Roswitha für das Leseexemplar. 


Bei meiner Ausgabe waren einige Schreibfehler enthalten. Die Autorin hat mir versichert, dass es bei der Printausgabe und den neueren EBooks nicht mehr der Fall ist.

Ich vergebe 5 Sterne und eine absolute Empfehlung von mir.








           

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen