Donnerstag, Juli 03, 2014

Kein Kraut gegen die Liebe von Erin Kaye

                                                           Klappentext

Die Innenausstatterin Jennifer soll ein Nobelrestaurant im beschaulichen Ballyfergus einrichten. Ihr Auftraggeber: der charmante Ben. Das Aussehen des jungen Mannes, sein Auftreten und vor allem seine warmherzige Ausstrahlung – Jennifer ist vom ersten Moment an hingerissen. Doch die alleinerziehende Mutter zweier erwachsener Kinder macht sich nichts vor: eine Beziehung mit einem 16 Jahre jüngeren Mann? Allein der Gedanke ist absurd! Oder?

                                                        Über die Autorin

Erin Kaye wurde 1966 in Larne geboren, als Tochter eines polnisch-amerikanischen Vaters und einer anglo-irischen Mutter. Sie arbeitete viele Jahre erfolgreich in der Finanzwirtschaft, ehe sie sich dem Schreiben widmete. Heute lebt sie mit ihrem Mann, den beiden Söhnen und Hund Murphy in North Berwick an der schottischen Ostküste. Nach »Wunderherzen« ist »Kein Kraut gegen die Liebe« ihr zweiter Roman auf Deutsch.



Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Eine geschiedene Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sowohl beruflich als auch privat. Nichts ist an an den Haaren herbeigezogen und kann sich wirklich überall abspielen. Die Probleme mit ihrer Tochter Lucy  machen ihr große Probleme. Nie kommt Lucy mit ihrem Geld aus. Sie ist eine richtige Einzelgängerin.Da lernt sie einen sehr christlichen Mann kennen. Sie wird im hörig. Jennifer ist Lucys Freund nicht geheuer. Hilfe von ihrem Exmann kann sie keine erwarten. Er arbeitet immer gegen Jennifer. Seine Erziehungsmethoden  sind fragwürdig.
Mit ihrem Sohn hat sie keine Probleme. Er ist ein herzlicher und offener Typ.

Als Jennifer mit ihrer Freundin essen geht, lernt sie den wesentlich jüngeren Ben kennen.Er ist der Inhaber des Lokals. Bei Beiden hat es auf Anhieb gefunkt.
Wie der Zufall es will, hat sich ihr Sohn bei Ben am selben Tag als Koch beworben. Ben hat ihn eingestellt.

Ben soll, im Auftrag seines Vaters, ein neues Lokal in Ballyfergus eröffnen. Er bittet Jennifer die Innenausstattung zu übernehmen. Sie kommen sich näher.......


                                                           Meine Meinung

Das Thema hat mich sehr interessiert. Bei Männern ist es ja ganz normal wenn sie eine wesentlich jüngere Frau haben. Wenn Frauen einen jüngeren Mann haben, werden sie oft von ihrer Umwelt an den Pranger gestellt. Erin Kaye hat die Geschichte sehr einfühlsam und ohne Kitsch erzählt.Die Vorurteile gegenüber Jennifers wesentlich jüngerer Liebe und die Problematik als alleinerziehende Mutter.Die Autorin hat Beides auf den Punkt gebracht.  Der Schreibstil ist leicht und locker. Man fliegt förmlich durch die Seiten und kann gar nicht glauben dass man eben mal 496 Seiten gelesen hat. Für mich waren es gefühlte 200!


                                                                    Fazit

Ich bin von der Geschichte und dem Schreibstil sehr begeistert. Kann das Buch wärmstens empfehlen. Ich werde von der Autorin gerne weitere Bücher lesen.

Absolute Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen






1 Kommentar:

  1. Ja, liebe Gisela, das Thema klingt gut. "Leben, und leben lassen", so heißt es doch... ;-)
    glG

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