Montag, Juni 09, 2014

Meine Rezension zu "Der Distelfink" von Donna Tartt

                                             Kurzbeschreibung



Es passiert, als Theo Decker dreizehn Jahre alt ist. An dem Tag, an dem er mit seiner Mutter ein New Yorker Museum besucht, verändert ein schreckliches Unglück sein Leben für immer. Er verliert sie unter tragischen Umständen und bleibt allein und auf sich gestellt zurück, sein Vater hat ihn schon lange im Stich gelassen. Theo versinkt in tiefer Trauer, die ihn lange nicht mehr loslässt. Auch das Gemälde, das seit dem fatalen Ereignis verbotenerweise in seinem Besitz ist und ihn an seine Mutter erinnert, kann ihm keinen Trost spenden. Ganz im Gegenteil: Mit jedem Jahr, das vergeht, kommt er immer weiter von seinem Weg ab und droht, in kriminelle Kreise abzurutschen. Und das Gemälde, das ihn auf merkwürdige Weise fasziniert, scheint ihn geradezu in eine Welt der Lügen und falschen Entscheidungen zu ziehen, in einen Sog, der ihn unaufhaltsam mit sich reißt ...


                                              Über die Autorin



Donna Tartt wurde in Greenwood, Mississippi, geboren. Während ihres Studiums am Bennington College begann sie mit der Arbeit an ihrem ersten Roman »Die geheime Geschichte« und schrieb sich damit unter die wichtigsten zeitgenössischen Autorinnen Amerikas.
Ihr neuer Roman »Der Distelfink« belegte gleich Platz 1 der New York Times-Bestsellerliste und begeistert Leser und Kritiker: »Umwerfend! Ein grandioser Roman, der daran erinnert, wie schön es ist, sich voll und ganz in ein Buch zu vertiefen und dafür nächtelang durchzulesen.« New York Times. Heute lebt Donna Tartt abwechselnd in Charlottesville, Virginia, und Manhattan.


  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2016 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 1025 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (10. März 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00HAAP3ZK


  • Theo Decker ist 13 Jahre alt, als er bei einem schrecklichen Unglück in einem Museum, seine Mutter verliert.
    Kurz vor dem Unglück hat er ein Mädchen in dem Museum gesehen. Das Mädchen war mit einem älteren Herrn dort.

    Theo wacht nach dem Unglück zwischen Trümmern auf. Der ältere Herr liegt schwer verletzt in seiner Nähe.
    Theo bekommt von ihm einen Ring und nennt ihm eine Adresse, wo er diesen hinbringen soll. Der sterbende alte Mann weist Theo auf ein kleines Gemälde hin. Theo gelingt es, bewaffnet mit Ring und Gemälde, den rettenden Weg nach draußen zu finden. Und so beginnt die rasante Geschichte um das Gemälde "DISTELFINK!"  



                                                           Meine Meinung

    1020 Seiten Lesestoff. Eine ganze Woche habe ich mit dem Distelfinken, Theo, Boris und vielen anderen Menschen verbracht. Als ich das Buch beendet habe war es für mich wie ein Abschied!    

    Die Autorin hat das Buch nicht geschrieben. Nein, sie hat mit Wörtern gespielt. Mal traurig, mal tiefsinnig, mal poetisch. Ihre Protagonisten sind genau beschrieben. Deren Handlungen sehr detailliert.

    Theo konnte nicht ahnen wie der Distelfink sein Leben verändert. Er traut sich nicht das Bild zurückzugeben. Hat Angst als Dieb bestraft zu werden. Der Ring führt ihn zu Hobie. Hobie, ein älterer, eleganter Herr, restauriert antike Möbel. Er nimmt Theo wie einen eigenen Sohn auf. Bekocht ihn und bedrängt ihn nicht irgend etwas zu erzählen.Theo fühlt sich zwischen alten Möbeln und Nippes pudelwohl. Er trifft dort auch das Mädchen aus dem Museum an. Sie ist bettlägerig und fristet ihr Dasein in einem dunklen Zimmer. Er verliebt sich ihn sie. Aber sein Vormund hat andere Pläne mit ihm. Er soll wieder in einer Familie leben.

    Theo verlässt Hobie ungern.Er wird vorübergehend von der Familie seines Schulfreundes Andy aufgenommen. Dort wird er gut versorgt. Jedoch hat er immer das Gefühl ein Fremdkörper zu sein.
    Sein Vater, der seine Mutter verlassen hat, meldet sich. Er holt seinen Sohn nach Las Vegas. Auch bei seinem Vater und dessen Freundin findet er keine Geborgenheit.Wird von Beiden gar nicht wahrgenommen. Er lernt Boris kennen. Boris hat auch keine richtige Familie. Sein Vater säuft und schlägt ihn oft brutal zusammen.

    Boris und Theo werden dicke Freunde. Beide konsumieren Drogen und Alkohol. Nachdem Theos Vater bei einem Autounfall stirbt, reist er auf eigene Faust zurück nach New York. Hobie setzt ihn als Teilhaber in seinem Geschäft ein. Theo verkauft, Hobie restauriert. Doch Theo baut Mist.....

    Niemand weiß dass Theo immer noch das Bild hat. Da möchte sich auf einmal Jemand mit Theo treffen. Es geht um den "Distelfink"!

    Die verschiedenen Stationen, die Theo in seinem Leben durchläuft, sind von Drogen, Alkohol und seinem traumatischen Erlebnis im Museum geprägt. Den Tod seiner Mutter hat er nie verwunden.
    Boris und Theo treffen immer wieder aufeinander. Trotz Dreck am Stecken erweist sich Boris stets als guter Freund. Sieht in allen Menschen auch etwas Gutes. Hat Dinge erlebt die ihn um Jahre älter gemacht haben. Doch er verheimlicht etwas vor Theo.........
    Die Wege
    führen Theo nach Amsterdam........

    Zitate aus dem Buch: "Die Mehrzahl der Menschen verbringt ihr Leben in stiller Verzweiflung."
    "Schönheit muss mit etwas Sinnvollem vermählt sein."



                                                        Fazit


    Ab der Katastrophe im Museum habe ich jedes Wort in diesem Buch genossen. Die hohe Seitenanzahl des Buches hat mich Anfangs gestört. Jedoch der Schreibstil, Handlung und Protagonisten haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Ja, und nun heißt es Abschied nehmen und eine Leseempfehlung an alle Bücherfreunde!

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen











    Kommentare:

    1. Schöne Rezension du Liebe - hat ja doch dann mit dem Schreiben geklappt ;) Schau dir doch mal die anderen Bücher der Autorin an - sie hat noch 2 weitere geschrieben ;)

      Liebste Grüße
      Antonie

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    2. 1020 Seiten? Wow, das nenn ich mal einen Wälzer ;) Aber anscheinend bist Du ja trotzdem total begeistert von dem Buch. Ehrlich gesagt, das Cover spricht mich so gar nicht an und ohne Deine Rezi hätte ich dem Buch sicher keinen zweiten Blick gegönnt ;)

      Liebe Grüße,
      Moni

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    3. 1020 Seiten?! Wow, das nenn ich mal einen Wälzer ;) Aber anscheinend hat Dir das Buch ja wirklich gut gefallen. Ich muss ehrlich sein, ohne Deine Rezension hätte ich dem Buch sicher keinen zweiten Blick gegönnt, weil mich das Cover einfach so gar nicht anspricht ... .

      Liebe Grüße,
      Moni

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