Freitag, März 28, 2014

Meine Rezension zu "Töchter des Nordlichts"!

 Inhaltsangabe

DURCH EIN JAHRHUNDERT GETRENNT, DURCH EINE GEMEINSAME GESCHICHTE VEREINT ...

Oslo, 2011. Nora ist Mitte dreißig, als sie den Namen ihres Vaters erfährt: Ánok, ein samischer Student, der damals plötzlich aus dem Leben ihrer Mutter verschwand. Nora spürt, dass sie ihr Glück erst finden wird, wenn sie in die Heimat ihres Vaters reist. Doch die Sami und ihre Kultur erscheinen ihr lange fremd. Bis sie auf den charismatischen Hundezüchter Mielat trifft ...

Finnmark, 1915. Mit neun Jahren endet das friedliche Nomadenleben des Sami-Mädchens Áilu: Auf der Wanderung zu den Sommerweiden wird sie von norwegischen Beamten verschleppt und in ein Internat gesteckt, wo sie zu einem zivilisierten Mädchen geformt werden soll. Tatsächlich verleugnet Áilu lange ihre Herkunft. Doch der Ruf ihrer Heimat lässt sich nicht für immer zum Verstummen bringen ...

"Es gibt Frauenromane zum Verlieben. Dies ist so einer!" FREIZEIT EXKLUSIV über IM LAND DER WEITEN FJORDE

"Ein wirklich ganz toller Roman voller Romantik, Freundschaft, Tragik und Wärme. Vor der wunderschönen Kulisse Norwegens, träumt der Leser den großen Traum der beiden Protagonistinnen mit. Sehr zu empfehlen!" LARISSA IMMEL, ALLITERATUS, über IM LAND DER WEITEN FJORDE

Über die Autorin

Ende 1964 wurde ich in Würzburg geboren, ging in Freiburg zur Schule und studierte in München und Heidelberg Germanistik und Geschichte.
Als Regieassistentin und Dramaturgin arbeitete ich an verschiedenen Theatern, bevor ich 1996 nach München und in die Film- und Fernsehbranche wechselte.
2003 machte ich mich als Drehbuchautorin selbstständig und schrieb für diverse Fernsehserien, bevor ich mich 2011 an meinen ersten Roman wagte.
Nach wie vor betreue ich als Lektorin die Projekte anderer Autoren und bin als Dozentin bei der Drehbuchwerkstatt TopTalente tätig. Zum Theater zieht es mich auch immer wieder, zuletzt als Regisseurin bei einer freien Theatergruppe.
Schon als Kind zog mich der hohe Norden, den ich zunächst durch die Bücher von Astrid Lindgren und Selma Lagerlöf kennenlernte, in seinen Bann. Vor allem die ursprüngliche, mythische Landschaft Norwegens beflügelte meine Phantasie. Ich begann, die Sprache zu lernen und mich intensiv mit der Geschichte Norwegens zu beschäftigen. Meine Romane widmen sich diesem faszinierenden Land.





  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2571 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 561 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3404168844
  • Verlag: Bastei Entertainment; Auflage: Aufl. 2014 (14. Februar 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • Autorin.: Christine Kabus




  • Keine Nacht ist so lang, dass der Tag nicht kommt.

    Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich durch das wunderschöne Cover. Als ich dann die Inhaltsangabe gelesen  habe gab es nur noch eins für mich: DAS BUCH LESEN!
    Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen. Einmal 2011 in Oslo und 1915 in Finnmark.

    2011
    Beim Schlittschuhlaufen sieht Nora einen Mann. Er beobachtet sie. Obwohl sie ihn nicht genau sehen kann hat sie das Gefühl ihn zu kennen. Er kommt ihr regelrecht vertraut vor. Sie gleitet über die Eisfläche um sein Gesicht zu erkennen.Er ist wie vom Erdball verschluckt.....
    Nora arbeitet als Erzieherin in der Tagesstätte Lille Bamsen. Mit ihren Kolleginnen Leene und Petrine versteht sie sich gut. Zu Leene verbindet sie eine innige Freundschaft.
    Als die Kinder einmal Bilder ihrer Familie gemalt hatten wurde ihr so richtig bewusst dass sie nur ihre Mutter hat. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt. Er war die große Liebe ihrer Mutter Bente.  Bei Bente und Nora herrscht Funkstille. Nora kann ihrer Mutter nicht verzeihen dass diese ihr immer erzählt hatte nicht zu wissen wer Noras Vater ist. Durch ihre angeblich verschollene Großmutter hatte sie die Wahrheit erfahren.

    Nora führt mit ihrer Mutter eine Aussprache und erfährt warum sie zu Noras
    Vater Anok keinen Kontakt mehr hat. Nora will nun endlich ihren Vater kennenlernen. Gemeinsam fahren sie zu ihm nach Tromso. Er hat dort eine Arztpraxis. Dort jedoch treffen sie  nur Anoks Mutter Ravna an.......
    Sie lernt den Hundezüchter Mielat kennen und..........

    1915
    Die neunjährige Ailu lebt mit ihrer Familie in Finnmark. Sie führen dort ein einfaches aber glückliches Leben. Als die Familie eine Wanderung ins Wintergebiet antritt, um die Rentiere zusammenzutreiben, wird Ailu entführt. Man bringt sie in ein Waisenhaus nach Alta. Als sie dort Zeugin eines Verbrechens wird schiebt man sie ein Waisenhaus an einem abgelegenen Fjord in  Romsdal ab. Dort verbündet sie sich mit dem Stallknecht Jonte. Jonte wird von den anderen verspottet. Er hat eine Scharte an der Oberlippe die ihm das Sprechen erschwert und sein Gesicht verunstaltet. Ailu hilft ihm im Stall und die Beiden freunden sich an. Jonte ist überglücklich und sagt zu Ailu: " Du hast Licht in mein Leben gebracht!" Ailu stibizt Zeitungen und bring ihm das Lesen bei. Da fällt ihr ein Bericht über ihre Familie in´s Auge.......

    Meine Meinung

    Ich war noch nie in Norwegen. Durch die wunderbaren Beschreibungen der Autorin habe ich aber die Landschaft  Norwegens klar vor Augen.
    Die glitzernden verschneiten Landschaften die in verschiedenen Blautönen leuchten.
    Die Nordlichter die besonders auf samischen Boden zur Geltung kommen. Ein Naturschauspiel dass ich gerne mal erleben möchte und vieles, vieles mehr......
    Auch die Geschichte über die Lappen und Norweger kam nicht zu kurz.
    Die Samen bringen ihre Gefühle durch Joiken zum Ausdruck . Für jede Stimmung haben sie eine passende Melodie auf den Lippen.
    In der Geschichte kommen auch Vorurteile der Norweger gegenüber der Samen zum Ausdruck. 1915 waren sie sehr schlimm. Ailu verheimlicht ihre Abstammung....was ihr zum Verhängnis wird.
    Nora erfährt erst spät das sie zur Hälfte Samin ist.
    Eine Familiengeschichte die spannend von der ersten bis zur letzten Silbe ist. Familientragödien die mir schon mal die eine oder andere Träne entlockt haben.  Wird Nora ihren Vater noch kennenlernen? Wird sie es schaffen sich für eine neue Liebe zu öffnen? Wird Ailu jemals wieder ihre Familie sehen?


    Fazit
    Es gibt viele Familienromane die in verschiedenen Zeitebenen spielen. Aber Töchter des Nordlichts ist einer der Extraklasse!
    Eigentlich kann ich dieses Buch gar nicht richtig beschreiben. Ich werde dem Ganzen nicht gerecht. Mich hat die Geschichte so verzaubert dass mir nur noch eins dazu einfällt: UNBEDINGT LESEN!!!!

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen



        

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